Die Murmel
von
Jennifer L.
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(Diese Geschichte entstand fließend und ohne Überlegung)
Die Murmel rollt. Sie wird mal langsamer, mal schneller. Ein Kind hat sie losgerollt. Jetzt saust sie durch das Kinderzimmer. Über den Teppich schafft sie es nur sehr knapp, doch dann bekommt sie wieder Schwung. Der PVC-Belag ist wellig und so scheint es, als ob die Murmel nie stoppen könne, weil sie zwar immer hoch aber auch wieder runter rollt. Sie tankt immer neuen Schwung. Fast wäre sie unter die Kommode gerollt, aber ein Knick im Belag lenkt sie um. Die Murmel fühlt sich in diesem Raum nicht wohl. Plötzlich wird sie von einer Falte in den Flur gebracht. Dort war sie noch nie. Aber hier ist es sehr schwierig zu rollen. Teppichboden ist überall verlegt. Aber die Murmel hofft, weiter zu kommen. Nie wieder möchte sie in den Händen von Kindern gefangen sein. Die Finger sind ihr zu glitschig und trotz der leckeren Sachen, die damit angefasst wurden, zu eklig. Sie rollt noch ins Badezimmer. Dann sieht sie nur noch den Wickeltisch und kurz darauf ist es dunkel. Sie ist in Sicherheit. Die Kinderhände passen hier nicht drunter. Sie schläft ein und träumt vom paradiesischen Murmeldasein.
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Kommentare
Demeter schrieb am 2007-07-05 16:16:47:
Die Geschichte gefällt mir!!
Ich mag Murmeln, spiel manchmal mit meinem kleinen Bruder (°.°)
Eine wirklich schöne Story.
Demeter
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