Die Muschel
von
Eleóme
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Das Wasser raucht
Der Winde weht
Des Meereswindes berauscht
Keine Wolke am Himmel schwebt
Der Sand des Strandes ganz körnig
Das Wasser des Meeres ganz feucht
Mit den Händen, der Samd ist förmig
Durch das Wasser der Untergrund leucht
Das Sonnenlicht sich auf der oberen Fläche bricht
Die Welle sich des Riffes erpicht
Der helle Schein keine Mahnungen spricht
Und empor schleudert die Gischt
Eine Muschel auf der Sandbank liegt
So liegt sie da ganz klein
Sich halb im Sande verkriecht
So liegt sie da ganz fein
Die Wellen sie geformt
Welch ein Naturzauber
Den Schmutz sie all entsorgt
Dennoch ist sie so sauber
Sie wurd von Wellen hierher transportiert
Sand in Ritzen und Fugen gefüllt
Als wär sie von ihnen absolviert
Im Wasser jedoch ihre Schönheit enthüllt
Aus Tiefen des Ozeans herausgespült
Doch auch er spricht seine Bande
In sanfte Wellen gehüllt
Die sie trugen so weit zum Strande
Wer weiß, wie weit ihr Wege war
Wer weiß, woher sie kommen mag
Wer weiß, wie es damals mit ihr war
Wer weiß, wann das Wasser sie barg
Doch wird ihr Wege weitergehn
Noch sind ihre Kräfte verborgen
Ihr Schicksal hat es so vorgesehn
Doch bis ihr Vergehn wird das Meer für sie sorgen
So nehm ich sie in die Hand
So hole ich aus und werf sie zurück
Dann steh ich am Strand
Während sie findet ihren Weg zurück
Elena Busch, St. Issey, Cornwall, July 2007
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