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Kategorien > Horror > Fantastisches

Die Pforte der Seelen

von kriegsmagier

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Die Pforte der Seelen














Zum letzten mal hob sie schützend ihre Hand. Ihr Gesicht deckend ging sie zitternd in die Hocke und kauerte sich zu einem ängstlich bebenden Wesen zusammen. Sie wusste dass sie jeden Moment ihren letzten Atemzug tat. Die schwarze schattenhafte Gestalt beugte sich über sie. Niemand sah was geschah. „Du kannst dich nicht vor mir verstecken Weib, dein Leid welches du anderen geschenkt hast wird dich nun verschlingen, ich werde dich verschlingen. Du hast das Tor geöffnet und nun öffne ich deine Seele“, flüsterte die schwarze Gestalt angst einflößend.


Sie hatte versucht zu flüchten, sich zu verstecken, doch gab es keinen Ausweg mehr. Sie hatte die Pforte geöffnet. Sie wusste was sie getan hatte und ihr gegenüber wusste es ebenfalls. Es wurde dunkel, ein Schwarz in dem die Seele keinen Ausweg mehr fand. Dunkler als jede Nacht und gäbe es einen Ausweg so wäre dieser unauffindbar gewesen. Licht konnte hier nicht existieren.




Dann war es zu ende. Leere! Schwarz! Tod!




Kapitel I : Was willst du hier?




„Wir sind gleich da“, sagte Ben und lenkte den Van ein (Model) usw. ). „Gleich werden wir in unserem neuen zuhause sein. Man wie habe ich diesen Tag erwartet“, gab er lächelnd hinzu. „ Ich hoffe du hast mit der Umzugsfirma alles geregelt. Wenn ich dort ein Chaos vorfinde mein Lieber, dann nimm lieber sofort beide Beine in die Hand und bringe es in Ordnung. Ich jedenfalls werde heute keinen Handschlag mehr tun und außerdem muss ich mich gleich ums Baby kümmern“, sagte Tanja in einem herrischen Ton der jegliche Ausführungen und Ausreden von Ben unterbinden würde. „Ja Schatz“, erwiderte er kurz und unterlegte seiner Stimme einen glaubhaften Ton. Auf dem Rücksitz angeschnallt in einem Maxi-Cosi saß genüsslich schlafend das kleine Baby. Jonathan kurz Jon schlief prächtig beim Autofahren. Manchmal in vergangenen Nächten war Jon einfach nicht still und Ben genoss den nächtlichen Ausflug mit dem Van damit er endlich einschlafen würde. Neben dem Kindersitz nahmen noch zwei Teile der Familie platz. Der siebenjährige Swan und dessen sichtlich genervte neun Jahre ältere Schwester Corell saßen auf der ersten Rückbank. Corell schaute nicht gerne nach Vorne. Zu viel musste sie in ihrem alten zu Hause zurück lassen. Freunde die ihr wichtig waren, Freunde mit denen sie aufwuchs waren nun über 600 km entfernt. Sie war die, die sich rebellisch dagegen wehrte das alte vertraute Heim zu verlassen. Doch sie musste sich der Entscheidung der Eltern beugen. „Scheiß Teenyleben!!“ dachte sie.


Swan war es wohl egal. Aber mehr oder weniger hatte es wohl mit der tollen Überraschung die sein Vater ihm versprochen hatte zu tun. Diese Vorfreude ließ die Vergangenheit schnell verblassen und schließlich verließ er seinen besten Freund nicht. Plotter saß sabbernd auf der Rückbang und wedelte aufgeregt mit seiner Rute hin und her.


Der Van gab ein quietschendes stockendes Geräusch von sich als Ben in die Bremsen trat. Sofort kam der Van zum stehen und durch die Windschutzscheibe schauten die Zwei auf die leere Straße.


„ Was machst du, hast du einen Schatten?“ fragte Tanja sichtlich geschockt von der Situation. „Habe keinen Schatten aber einen Schatten gesehen!“ erwiderte Ben löste den Anschnallgurt, öffnete die Tür und stieg aus dem Van aus. „Wo ist sie hin?“ schrie er laut und starrte auf die Motorhaube. „Wer ?“ fragte Corell die mittlerweile neben ihrem Vater stand. Immer noch starrte Ben auf die Motorhaube senkte dann ruckartig seinen Körper und schaute unter den Van.


Als er seinen Körper wieder in aufrechte Position gebracht hatte schaute er seine Tochter fragend an. Jedoch stellte er keine Frage und sagte, „ Ach nichts, ich dachte ich hätte jemanden gesehen aber ich muss wohl geträumt haben, es tut mir leid dass ich euch einen Schrecken eingejagt habe“. Swan der nun auch neben den Beiden stand zupfte an dem Jackett seines Vaters. „ Papa ich will jetzt weiter fahren ich will endlich meine Überraschung haben“, sagte Swan in einem bestimmenden Ton der seinen Vater überzeugte. Dieser drehte sich um, schaute nochmals auf die Straße und stieg wieder in den Van ein. Auch Corell nahm wieder ihren Platz im van ein und wollte gerade die Autotür zuschieben als sie bemerkte das Swan immer noch vor der Motorhaube stand. „Swan verdammt noch mal, willst du da ein Zelt aufschlagen oder was? Na ja aber es wäre bestimmt besser für uns als in irgendein neues Haus zu ziehen.“ „Es ist kein neues Haus erwiderte Ben. „ Dieses Haus ist schon sehr alt. Aber es wurde komplett neu renoviert und außerdem habe ich mit dem Architekten einige Veränderungen besprochen die euch gefallen werden.“ Swan der sich nun endlich in Bewegung setzte ging an den Vorderrädern des Van vorbei, bückte sich kurz, kam wieder hoch und versteckte etwas unter seinen Pulli. Da sich die anderen Familienmitglieder noch immer in einer Diskussion befanden entging ihnen die flotte Aktion des kleinen Swan. Nun hatten alle wieder ihren Platz eingenommen und Plotter setzte sich mit einem großen Satz neben seinen besten Freund. Plotter war ca .80 Zentimeter lang und ca. 70 Zentimeter groß. Swan hatte ihn auf einer Müllhalde entdeckt als dieser dort nach Fressen wühlte. An diesen Tag erinnert er sich immer wieder ganz genau. Seine Mutter durchsuchte das ganze Haus nach dieser übel riechenden Geruchsquelle und entdeckte den kleinen Racker versteckt in der Abstellkammer. Haus H

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Kommentare

Lil' Dolly schrieb am 2006-04-12 17:14:44:
Geht das auch irgendwie weiter?

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