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Kategorien > Spannung > Abenteuer

Die Schalle der Sharj - Prolog

von Bone1979

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Vorwort Autor:
Die Geschichte basiert lose auf meiner Geschichte "Er, seine Brüder und die Wächterin"
Kommentare ist erwünscht
Je nach Resonanz werde ich die fertigen Teile reinstellen

Prolog
(© by Alexander Döbber)

Agnes Döbber schloss die Augen, atmete tief durch und setzte die Lesebrille ab. Sie ließ sich in den weichen Sessel sinken. Obwohl ihr Drang groß war weiter zu lesen, konnte sie ihn be-zwingen. Was nicht leicht war, da sie endlich voran zukommen schien. Ein Blick auf die anti-ke Stehuhr verriet ihr das es schon spät in der Nacht war. Erschrocken stellte Agnes fest das sie länger gearbeitet hatte als beabsichtigt. Natürlich wusste sie sofort voran das lag. Der Grund lag auf ihrem Schreibtisch.
Knrrrrr …
Sie blickte zur Tür ihres Arbeitszimmers. Dort sah sie einen Jungen im Alter von Acht Jah-ren. Er trug einen blauen Schlafanzug. Die Haare lagen wirr. Sie musste beim Anblick ihres Sohnes schmunzeln. Alexander rieb sich die Augen, blickte seine Mutter verschlafen an.
„Komm her Schatz.“ Langsam trottete ihr Sohn zu ihr. Sie hob ihn auf den Schoss, strich ihm durchs Haar und blickte ihn an.
Trotz ihrer zeitintensiven Arbeit war Alexander das wichtigste auf der Welt. Ein kurzer Blick zur ihrem Schreibtisch. Der Widerspruch erreichte die Oberfläche nicht. „Hast du schlecht geträumt?“ Seit einigen Nächten wachte ihr Sohn immer wieder auf. Manchmal war er schweißnass. Albträume. Sie hatte versucht ihn zu beruhigen. Insgeheim war ihr der Grund längst bekannt. Sie waren vor wenigen Wochen nach London gezogen. Ihr Sohn vermisste einfach die vertraute Umgebung, seine Freunde und ihre Familie.
Alexander schüttelte den Kopf und gähnte. Seine Mutter lächelte. Sanft führte sie seinen Kopf an ihre Brust. „Soll ich dir eine Geschichte erzählen?“ Ihr Sohn nickte müde. Ihr Blick wanderte zu ihrem Schreibtisch. Sie strich ihrem Sohn durchs Haar, gab ihm einen Kuss und begann die Geschichte zu erzählen. Wenig später schlief er tief und fest.

***
In dem Hochsicherheitsgefängnis war der gesamte Abschaum der USA versammelt. An die Dreitausend Sträflinge mit mehr als Hundert Jahren Haftstrafe pro Kopf. Hier war jedes De-likt vertreten.
Santa Anna gehörte mit zu den ältesten Gefängnissen ihrer Art. Dennoch war es gleichzeitig Eins der Modernsten. Die Sicherheitsvorkehrungen waren strenger als beim Pentagon. Wer hierher kam, musste schon einiges auf dem Kerbholz haben.
Der Ostblock sollte demnächst abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Die dort ansässigen Sträflinge hatte man auf andere Gefängnisse verteilt. Sobald der Neubau stand und wiedereröffnet wurde, würden die ehemaligen Insassen zurückkehren. In einer Woche sollten sie Arbeiten beginnen. Vor gut einer Woche hatte der Ostblock einen neuen Insassen be-kommen. Ganz inoffiziell. Nirgendwo in den Unterlagen der Gefängnisverwaltung fand man etwas über die Person oder weswegen sie festgehalten wurde. Es handelte sich um einen Anonymen.
Bei dem Anonymen handelte es sich um eine sehr gefährliche Frau. Sie besaß die Höchste Sicherheitsstufe, die es gab. Ihre Wärter trugen Kampfanzüge und waren schwer bewaffnet. Sie gehörten nicht zum Personal von Santa Anna, sondern waren Angehörige des US-Militärs.
Bevor die Frau ihre Zelle verließ, wurden ihr Fuß und Handschellen angelegt. Der Schließ-mechanismus war magnetisch. Mit einem Feuerzeug großen Magnetschlüssel wurden die Fuß und Handschellen verriegelt oder geöffnet. Fuß und Handschellen wurden eigentlich nur zum Tode Verurteilten oder mehrfachen Mördern in dieser Kombination angelegt. Anschließend wurde die Zelle geöffnet. Sie trat heraus, wurde durchsucht, gründlich abgetastet und mit ei-nem Detektor gescannt. Danach ging es durch die abgetrennten Bereiche des Ostblocks nach draußen. Sie gelangten auf den Osthof, wo Drei Fahrzeuge in Schwarz mit laufendem Motor warteten. Bei dem mittleren Fahrzeug handelte es sich um einen Van von Chrysler. Er war extra für den Transport von speziellen Gefangenen, die sich in der Obhut der Regierung be-fanden, umgebaut worden. Keiner der Männer half der Frau beim einsteigen. Zwei Männer folgten ihr ins Innere.
Am Boden waren Verriegelungsringe verankert. Einer der Männer öffnete mit dem Magnet-schlüssel erst eine Fuß- und Handschelle, klinkte die in einen der beiden Ringe und schloss sie. Das gleiche wiederholte sich bei dem anderen Paar. Bei der Prozedur zielte der Kollege mit einer H&K 50 Maschinenpistole auf den Kopf der Frau.
„Alles klar. Sie ist gesichert.“, meldete der Mann nach Beendigung seiner Aufgabe über sein Kehlkopfmikro. Die beiden Männer blieben im Van. Ihre Kollegen verteilten sich auf die zwei Lincoln Limousinen.
Der Konvoi verließ das Gelände des Ostblocks der Strafanstalt Santa Anna. Ohne jemals dort gewesen zu sein.

***
Eine warme Nacht herrschte in der deutschen Hauptstadt. Wie den ganzen Tag über war der Himmel vollkommen Wolkenfrei. Wodurch sich ein herrlicher Blick auf die Sternen er-öffnete.
Überall in Berlin waren die Menschen bis weit in die Nacht hinein unterwegs. In der Regel feierten sie in den Clubs, Bars und Lokalen. Einige trugen Trikots ihrer Nationalmannschaft, oder für die sie die Daumen drückten. Der eine oder andere hatte sich die Flaggen auch ins Gesicht oder auf die Arme gemalt. Unter den Leuten herrschte eine ausgelassene Stimmung.
Zurzeit fand eins der größten Sportereignisse nach Olympia in Deutschland statt, die Fussball WM.
Ungeachtet von all dem Trubel um die WM gingen die Geschehnisse auf dem Innenhof vom historischen Archiv der Berliner Museen weiter. Dort standen Zwei schwarze SUVs von BMW und ein Panzerwagen wie ihn die Sicherheitsfirmen diverser Banken beim Geldtrans-port verwendet. In diesem Fall wurde der Wagen für einen anderen Transport benutzt.
Im Hof standen Sieben schwer bewaffnete Männer mit automatischen Maschinenpistolen. Der Hof war beleuchtet. Die Motoren der Autos liefen.
„Wir kommen jetzt raus.“, hörten die Sieben Männer über ihre Ohrempfänger. Kurz darauf ging die Tür mit der Kennzeichnung C1 auf. Ein weiterer Mann trat hinaus, sah sich kurz um. Ihm folgte ein Mann in einem zweitklassigen Büroanzug. An seinem rechten Handgelenk trug er einen gewöhnlich aussehenden Aktenkoffer. Weit gefehlt. In dem Aktenkoffer befand sich einer der größten und wohl spektakulärsten Funde vom historischen Archiv überhaupt. Zwei weitere Männer mit Waffen verließen nach ihm das Gebäude.
Die Gruppe ging auf den Panzerwagen zu. Einer der Wachen tippte den Türcode in das digi-tale Tastenfeld ein. Der Mann mit dem Aktenkoffer stieg hinein. Keine Fünf Minuten später verließ er den Wagen wieder. Sein Handgelenk war frei. Er nickte dem Chef der Wachen knapp zu. Als die Hintertür ins Schloss fiel, erlosch das Eingabefeld.
„Los geht’s.“, sprach der Anführer in sein Headset. Die Wachen verteilten sich auf die SUVs. Wenig später verließen die Fahrzeuge den Gebäudekomplex des historischen Archivs an der Breiten Straßen in Berlin-Mitte.

(Ende

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Kommentare

Bone1979 schrieb am 2008-07-06 19:05:08:
Hab die Geschichte in seiner momentanen Form abgesetzt. Teile werden in einer anderen Geschichte
übernommen. Wenn Sie wiederkommt dann in veränderter Fassung.
MfG

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