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Kategorien > Erotik > Hingabe/Liebe

Die Sklavin

von WhereTheWildThingsAre

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Die Sklavin

Es war alles abgemacht. Ich hatte mich an meinen Teil der Abmachung gehalten. Völlig unpassend sah ich aus. Man hätte meinen können, ich sei auf dem Weg zu einer Beerdigung, mit nachfolgender Swingerparty. Meine hochhackigen Schuhe sahen verboten nach Prostituierter aus und passten gar nicht zu der dörfischen Umgebung, in der ich mich kurioserweise befand. Wo war ich hier nur gelandet. Diese kleinen Häuser mit gepflegtem Vorgarten und spießigen Blümchenvorhängen, passt nun gar nicht zu meinem Vorhaben. Ich suchte nach dem beschriebenen Gebäude und fand es am Ende der Straße, wo es schon Richtung Felder ging. Ein großes, dunkelgraues hässliches Firmengebäude. Leise seufzend bemerkte ich den langen Kiesweg, der von der Straße zum Hintereingang führte. Ein altes rostiges Schild am Vordereingang des Gebäudes zeigte, das sich seit langem niemand mehr um den Erhalt des Gebäudes gekümmert hatte. Das würde wohl eine wacklige Partie werden und so machte ich mich daran mit meinen High Heels den Weg zu bezwingen. Ich sah wohl eher aus wie der bekannte Storch im Salat, als dass ich nun eine sexy Ausstrahlung haben könnte. Entschlossen schaute ich mich nach der besagten Hintertür um und klingelte an der dritten Klingel von oben. Ohne dabei auf das hohle Bauchgefühl zu achten. Es passierte nichts. Ich klingelte erneut. Schon wieder passierte nichts und ich wurde ungeduldig. War ich doch falsch? Ich schaute mir noch einmal alles genau an und ging einige Schritte zurück, erkannte jedoch kein Licht. Ich kramte den Zettel heraus und studierte ihn. Die Beschreibung passte, wenn doch nur jemand aufmachen würde. Plötzlich fing es an zu regnen. Ich seufzte und wollte gerade um die Ecke gehen, als ich im Augenwinkel ein Licht angehen sah. Ich drehte mich langsam um und spürte den harten Regen auf mich niederprasseln, bis ich begriff, dass er doch da war und zur Tür eilte. Mein Herz pochte und meine Haare waren völlig hinüber. Ich läutete erneut. Wieder keine Reaktion. Ich schaute erneut nach oben und sah das Licht. War dort nicht gerade ein Schatten gewesen? Ich klingelte erneut und hämmerte gegen die Tür. Wie sollte derjenige der dort oben ist, wenn da oben denn jemand ist, mich bloß hören! Ich klingelte sturm und drückte meinen Körper gegen die Tür, in der Hoffnung das sich die Tür so öffnen lies. Nichts geschah. Erneut blickte ich nach oben und sah einen großen schwarzen Schatten, der wohl in der Nähe der Fenster stand. Ich resignierte und setze mich vor die Tür. Ich spürte mein Herz klopfen und verstand nicht genau warum er mich nicht hoch ließ, wo ich extra wegen ihm hierhergekommen war. Oder konnte man das so nicht sagen! War ich wirklich wegen ihm hier oder war ich nur hier weil ich es wollte und weil es um mich ging. Tat ich das tatsächlich für ihn oder doch nur für mich? Ich schloss meine Augen und schlief wohl ein, denn plötzlich erklang ein summen und mein Körper knallte auf den Boden. Es plagten mich schreckliche Kopfschmerzen und ich raffte mich auf. Ich schaute in den potthässlichen, heruntergekommenen Flur. Wo ich hier nur gelandet war. Ich machte mich auf in den 4ten Stock zu kommen. Ich fühlte mich wie eine Motte die blindlinks zum Licht fliegt ohne zu wissen, dass dort der Tot oder zumindest Schmerz wartete.
Ich atmete einmal tief durch, als ich oben angekommen war. Das helle Licht schien unter der schweren Metalltür durch und ich wunderte mich, warum hier eine Metalltür angebracht war. Waren das hier etwa Lagerräume. Durfte ich die Tür öffnen oder war sie gar verschlossen und man würde mich wieder mit langen Wartezeiten quälen. Etwas unsicher und mit schmerzenden Füßen klopfte ich an die schwere Tür. Man hörte mein klopfen kaum, so beschloss ich es erneut zu tun, nur diesmal etwas stärker. Nichts tat sich. Verunsichert versuchte ich zu horchen, doch leider schien sich nichts dort drinnen zu regen. Ich schnaubte laut und drückte meinen Körper gegen die Wand. Plötzlich hörte ich Schritte! Ich zuckte erschrocken zusammen und mein Körper spannte sich an.
„Zieh dich aus!“, sagte eine tiefe Männerstimme. Ich atmete schneller und mein Herz fing an zu rasen. Es fühlte sich an, als würde die doppelte Menge Blut als gewöhnlich durch meinen Kopf gepumpt. Eine wundervolle Stimme! Ich bekam eine Gänsehaut und zog mich betont langsam aus. Ich genoss es, wie der Stoff meiner Kleidung über meine nackte Haut glitt und wollte gerade meine Schuhe ausziehen, als mich ein Knacken erschrecken lies. „Nicht die Schuhe!“, donnerte es aus irgendeiner Ecke und ich zuckte zusammen. Er konnte mich sehen. Ich sah mich um, konnte jedoch nichts entdecken. Ich ließ meine hohen Schuhe an und stand vor der immer noch verschlossenen Tür. Ich fühlte mich entblößt und nackt. Ich schlang meine Arme um meinen Oberkörper und drückte meine Brüste zusammen. „Hallo? Kannst du mich hören?“, fragte ich schüchtern und horchte auf ein Knacken oder gar eine Regung im Inneren des Raumes. Was sich dort wohl befindet? Wenn hier eine solch dicke Tür zum Verschließen ist. Es passierte wieder nichts. Ich atmete enttäuscht aus und kniete mich auf den kühlen harten Boden. „Die richtige Position hast du ja schon eingenommen!“ hörte ich die Stimme sagen und ich errötete. Er bekommt alles mit, meine Körperhaltung. Ob er mich wohl jetzt schon studiert? Ich drückte meinen Po nach unten und merkte den kühlen harten Boden zwischen meinen heißen Schenkeln. Ein Schauer durchzuckte mich und ich fing an meine warmes Gesicht gegen die kalte Eisentür zu drücken. Meine Nackenhärchen stellten sich auf und ich schämte mich für meine wohl ziemlich roten Ohren. Aus welcher Position konnte er mich sehen? Hatte er eine Kamera im Boden und konnte direkt alles sehen, oder konnte er doch alles nur aus der doch recht distanzierten Position von der Decke aus beobachten. Ich zermarterte mir das Hirn und vergas ein wenig die Zeit. Plötzlich hörte ich ein lautes Klacken und die Tür wurde aufgemacht. Sie schwang langsam auf, das grelle fast weiße Licht blendete mich und eine strenge, tiefe Stimme hieß mich willkommen.

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Kommentare

bhunziger@googlemail.com schrieb am 2010-11-20 10:49:49:
schade das der rest der beste teil fehlt
Thomas schrieb am 2010-10-10 12:11:11:
Ein schöner Beginn für eine erotische Geschichte, aber warum setzt sich die Protagonistin freiwillig auf den kalten Boden?
urs_steinb@freenet.de schrieb am 2009-10-28 09:01:56:
Ich finde die Geschichte sehr spannend. Sie ist phantasievoll geschrieben und man kann sich in die Protagonistin
hineinversetzen. Der "Herr" scheint jede Minute zu kommen. Aber am Schluss die Überraschung: Es handelt sich um einen ganz normalen Menschen, der die "Sklavin" willkommen heißt.
lulu schrieb am 2009-10-26 17:20:42:
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