Die Spielzeugfabrik
von
Lane
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Die Sielzeugfabrik
Bunte Lichter, viele Farben
Kinderherzen die um all dies warben
Wuschelteddys, Modepuppen
Fische mit glitzernden Schuppen
Schnelle Autos, `fleckte Pferde
Eine große familiäre Spielzeugherde.
Doch viel zu schnell verlässt man diese Welt,
Die durch Hoffnung, Fantasie zusammenhält.
Träume von 7 Zwergen hinter 7 Bergen,
Als Kind hat man nichts zu verbergen.
Unschuld ist der Lebens Leitgedanke,
Trifft man hier und überall auf Bekannte.
Zu schnell ist all dies vergessen,
Die Persönlichkeit pauschal am Ansehn gemessen.
Lügen und Intrigen,
Statt Schaukeln und Wiegen.
All die fröhlichen Lieder verklingen,
Man hört den Engelschor nicht mehr singen.
Nun steht sie da, alt und verfallen,
Wie die Echos hohl an den Wänden widerhallen!
Sie steht da verstaubt und vergessen,
Kein Rauch steigt mehr aus ihren Essen.
Die Nässe kriecht durch des Hauses Glieder,
Es schwankt hin und her im Wind immer wieder.
Doch manchmal glimmt ein Lichtlein auf
Und das Karussell nimmt wieder seinen Lauf.
Eine schwache Melodie erklingt,
Der Teddy aus seiner dunklen Ecke hinkt.
Für einen kurzen Moment kommt es zurück
Und es, es nennt sich Kindheitsglück.
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Kommentare
Lena schrieb am 2006-05-04 15:06:42:
Ich mag Dein Gedicht. Es gefiel mir beim lesen von Strophe zu Strophe besser, gegen Ende hat es mich sogar
berührt. Nur die 2. Strophe hat mich nicht so ganz angesprochen.
Ychaeus schrieb am 2006-05-03 08:21:31:
Gefällt mir gut. Ich mag die Umschreibung der Fabrik in der vorletzten Strophe ... und natürlich den Wuschelteddy ;)
Leanyka schrieb am 2006-05-01 19:11:55:
Hui, schönes Gedicht, vor allem die letzten Verse haben etwas.... verzauberndes irgendwie mystisches an sich.
Jedenfalls gefällt es mir. ;-)
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