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Die Tochter des Weihnachtsmannes
von
Mia Pia
Die 20jährige Claudia Santana sitzt an einem schneebedeckten Tag in ihrem Wohnzimmer und schaltet im Fernseher hin und her.
"Überall nur Weihnachtsfilme. Wie langweilig."
Claudia schmeisst die Fernbedienung auf ihrem Tisch und geht in die Küche. Sie holt sich aus dem Kühlschrank eine Colaflasche und geht wieder ins Wohnzimmer. Auf ihrer Couch sitzt ein kleiner Mann.
"Raus hier!",schreit Claudia.
"Claudia Santana?", fragt er.
"Ja.Wie sind Sie hier reingekommen?"
"Das spielt keine Rolle. Sie sollen mir helfen."
"Ich helfe niemanden."
"Sie sollen mir helfen das Kind vom Weihnachtsmann zu finden."
"Es gibt keinen Weihnachtsmann, schon vergessen?"
"Es gibt ihn. Ich bin einer seiner Elfen."
"Es gibt euch nicht. Jetzt verschwinde du Zwerg."
"Ich bin ein Elf, kein Zwerg."
"Du bist ja Irre."
"Es gibt ihn."
"Sie sind also ein elf?"
"Ja. Pete ist mein Name. Helfen Sie mir?"
"Kommen sie mit mir."
Claudia schaltet den Fernseher aus und geht mit dem Elf nach draussen. Sie steigen in ein Auto. Claudia fährt los. Sie fährt zu einem Krankenhaus ähnliches Gebäude. Dort geht sie mit Pete rein.
"Er denkt, er wäre ein Elf vom Weihnachtsmann", meint Claudia zu einer Frau.
Die Frau nimmt Pete an die Hand und führt sie in einem Raum. Claudia geht wieder raus. Sie fährt nach Hause. Am nächsten Tag sitzt Claudia im Café. Ein kleines Mädchen kommt auf Claudia zu.
"Wo ist Pete?", fragt sie.
"Pete?"
"Ja, der Elf. Pete."
"Jetzt sag nicht, dass du auch ein Elf bist."
"Ich bin die Elfin Ketra."
"Lass mich in Ruhe."
Claudia geht aus dem Café. An der nächsten Ecke steht Ketra wieder da.
"Wie hast du das gemacht?", fragt Claudia.
"Ich bin eine Elfin. Ich habe Zauberkräfte."
"Lasst mich in Ruhe. Ich glaube nicht an euch und an den Weihnachtsmann."
"Das solltest du aber. Du wirst uns helfen. Du wurdest ausgesucht uns zu helfen."
"Der Weihnachtsmann kann euch doch helfen. Sucht im Irrenhaus, da gibt es bestimmt ein Weihnachtsmann."
"Es ist doch ein Geschenk für den Weihnachtsmann."
"Das interessiert mich nicht."
Claudia geht weiter. Nach 2 Tagen geht Claudia spazieren. Es ist schon gegen 22 Uhr. Plötzlich bleiben alle stehen. Claudia guckt um sich. 3 kleine Kinder kommen auf sie zu.
"Helf uns", sagt Ketra, die da auch ist.
"Nein."
"Bitte Claudia. Wir benötigen einen Erwachsenen."
"Lässt ihr mich dann in Ruhe?"
"Ja."
"Versprochen?"
"Versprochen."
"Gut. Ich helfe euch. Wie heißt dieses verdammte Kind?"
"C.S."
"C.S.?"
"Ja."
"Da kommt ihr aber nicht weiter."
"Helf uns."
"Ja, ist ja schon gut."
"Gut. Wir müssen da Oben hin."
Ketra zeigt auf ein hohes Bürogebäude.
"Warum?", fragt Claudia.
"Unser Schlitten ist da Oben."
"Ich fahre nicht mit einem Schlitten."
"Musst du. Nun komm."
"Dann lass die Zeit weiter laufen."
"Chelize, mach."
Ein anderes Mädchen bewegt nur ihre Finger und schon bewegen sich die Leute. Claudia geht mit den Kindern ins Gebäude. Sie gehen in einem Fahrstuhl und drückt den obersten Knopf. Sie sind ganz oben. Oben auf dem Dach stehen 7 Rehntiere, mit einem großen Schlitten hinten dran. Die Elfen steigen ein. Claudia steht davor und fragt:
"Und jetzt?"
"Steig ein. Wir fliegen los und suchen mal Pete, bevor es weiter geht", meint Ketra.
"Ihr wollt mich verarschen oder?"
"Nein. Beleidige die Rehntiere nicht."
"Gut. Ich mache mit unter einer Bitte."
"Die wäre?"
"Ich will den Weihnachtsmann sehen."
Die Elfen gucken sich an. Sie nicken alle.
"Gut. Abgemacht. Du wirst den Weihnachtsmann sehen."
Claudia steigt ein. Da es schon dunkel ist, bemerkt man sie nicht. Claudia zeigt dem Elfen, der die Rehntiere lenkt, wohin er fliegen soll. Auf dem Dach vom Irrenhaus halten sie an.
"Hier drinnen ist er", meint Claudia.
Die Elfen steigen aus und schleichen sich rein. Claudia hat sich geweigert, da einzubrechen. Sie macht es sich bequem im Schlitten. Als die Elfen endlich wieder gekommen sind, geht es weiter. Sie parken auf dem Dach von Claudias Wohnblock. Sie gehen die Treppe runter in Claudias Wohnzung. Claudia nimmt gleich ihre Telefonbuch in die Hand. Sie sucht jede männliche Person der die Anfangsbuchstaben C.S. haben. Sie schreibt auf einem Zettel die Namen und Telefonnummern auf. Sie will nicht so spät anrufen. Sie gibt die Elfen Decken und Kissen und legt sich schlafen. Am nächsten Tag wird sie von Ketra geweckt.
"Du musst jetzt anrufen."
"Ketra, lass mich noch schlafen."
"Du hast es ja nicht anders gewollt."
Ketra bewegt ihre Finger und die Decke liegt weg.
"Ketra!"
"Mach. Du wolltest uns helfen."
"Ich mach mich ja schon fertig."
"Danke."
Ketra geht aus dem Zimmer. Claudia macht sich fertig. Nachdem sie gefrühstückt hat, setzt sie sich ins Wohnzimmeer hin. Sie nimmt den Block, wo sie die Telefonnummern aufgeschrieben hat und wählt die Erste.
"Schmidt?", fragt eine männliche Stimme.
"Ja, guten Tag. Sind Sie Carsten Schmidt?", fragt Claudia zurück.
"Ja, das bin ich."
"Sind Sie im Heim aufgewachsen?"
"Nein, wieso fragen Sie?"
"Ich suche jemanden. Tut mir Leid, dass ich Sie gestört habe. Auf Wiedersehen."
Claudia legt auf. So geht es weiter. Claudia nimmt jede Nummer, die auf dem Zettel steht. Als einer mit einem ja, auf die Frage, ob er im Heim aufgewachsen wurde, antwortet, fragt Claudia:
"Kennen Sie ihre leiblichen Eltern?"
"Ja. Sie sind bei einem Autounfall gestorben, als ich 6 war."
"Entschuldigung, dann sind Sie es nicht. Auf Wiedersehen."
"Auf Wiedersehen."
Claudia legt wieder auf. Es geht weiter. Nach dem letzten Telefonnat, meint Claudia zu den Elfen:
"Es gibt hier keine. Habt ihr euch vielleicht in der Stadt geirrt?"
"Wir irren uns nie Claudia", meint Pete kurz.
"Wenn ihr meint. Ich kann mir jedenfalls keinen Freund mit den Buchstaben C.S. angeln, dank euch."
"Wir haben es versucht. Jetzt müssen wir unseren Versprechen einhalten", meint Ketra.
"Vielleicht sind die Buchstaben nur anders rum. So wie Santa Clause. S.C. und nicht C.S.", meint ein anderer Elf.
"Versuch das bitte Claudia."
"Gut."
Claudia holt wieder ihr Telefonbuch hervor. Sie ruft ale männlichen Personen, die mit S anfangen und dessen Nachnamen mit einem C anfangen. Doch vergeblich. Es findet sich keiner. Die Elfen sind total niedergeschlagen.
"Wir halten unser Versprechen, so wie du es getan hast. Mehr kann ich halt nicht machen", meint Ketra.
"Was habt ihr versprochen?", fragt Pete.
"Wir zeigen ihr den Weihnachtsmann."
"Seit ihr verrückt?"
"Sonst wollte sie uns nicht helfen."
"Wir kriegen häftigen Ärger Ketra."
"Tut mir Leid."
"Versprochen ist versprochen. Oder könnt ihr es nicht halten, weil ihr mich angelogen habt?", fragt Claudia.
"Es gibt ihn. Komm mit", sagt Pete.
Claudia geht mit Pete und den anderen Elfen nach oben. Sie steigen in den Schlitten.
"Weißt du, wir lieben den Weihnachtsmann wie unseren Vater. Er hat es verdient richtig gücklich zu sein", meint Pete.
Der Schlitten fliegt los.
"Das ist der Weihnachtsmann uns seine Frau", sagt eine Elfin und gibt ihr ein Foto.
Auf dem Foto sind ein Mann mit weißen Bart und roten Weihnachtsmannanzug und eine Frau, ebenfalls mit roten Sachen bekleidet, zu sehen.
"Du hast das Lädcheln und die Haarfarbe von Frau Weihnachtsmann", meint Ketra.
"Und die Augenfarbe vom Weihnachtsmann", meint ein Elf.
"Tja, pech", meint Claudia nur.
"Du wirst den Weihnachtsmann mögen. Er ist immer sehr herzlich", meint die andere Elfin.
"Wenn ihr meint."
Nach einem etwas längeren Flug hält der Schlitten neben einer Holzhütte ab.
"Hier soll er hausen?", fragt Claudia.
"Komm mit", sagt Ketra.
Die Elfen führen Claudia in die Hütte. Es sieht aus wie ein Fahrstuhl, mit 2 Knöpfen. Es geht nach unten. Als die Tür wieder aufgeht, sind sie an einem wunderschönem Ort. Viele Elfen laufen da rum. Sie haben Spielzeug in den Händen. Viele Spiele sind sogar schon in Geschenkpapier verpackt. Die 4 Elfen und Claudia gehen aus dem Fahrstuhl. Da kommt ein alter Elf zu den.
"Es tut uns Leid, wir haben seinen Sohn nicht gefunden", meint Pete.
"Der Sohn ist in Amerika. Seine Tochter ist in Deutschland", meint der Elf.
"Kein Wunder warum wir ihn nicht gefunden haben", sagt Claudia.
"Sie sieht dem Weihnachtsmann und seiner Frau sehr ähnlich."
"Oh nein. Ich bin nicht seine Tochter. Das könnt ihr schnell vergessen."
"Wie heißt du mit Nachnamen?", fragt Ketra.
"Santana."
"Claudia Santana. C.S."
"Oh nein. Vergisst es. Ich will ihn nicht mehr sehen. Ich gehe wieder."
Claudia dreht sich um und will wieder in den Fahrstuhl einsteigen.
"Claudia, wir wollen ihm eine Freude machen", meint der alte Elf.
"Ich kann seine Tochter nicht sein. Ich mag Weihnachten nicht. Ich hasse dieses Getue von Freundlichkeit. Ich bin echt kein Weihnachtsmensch, darum kann ich seine Tochter nicht sein."
"Du müsstest es sein."
"Vergisst es."
"Bitte Claudia. Nur dieses Jahr. Nächtest Jahr holen wir dich nicht mehr", meint Ketra.
"Nein Ketra. Ich will nicht."
"Bitte. Du bist die Tochter vom Weihnachtsmann."
"Ich heiße Santana und nicht Weihnachtsmann mit dem Nachnamen."
"Wie wird Santana geschrieben?"
"S,A,N,T,A,N,A."
"S,A,N,T,A. Santa."
"Verdammt!"
"Ich führe dich in dein Zimmer."
"Ich bin nicht die Tochter. Ich kann nicht die Tochter sein."
Ketra geht mit Claudia in ein Zimmer. Es sieht kitschig aus, aber auch sehr weihnachtlich. Ketra geht wieder raus. Claudia setzt sich aufs Bett, dass rote Bettwäsche hat. Sie guckt um sich. Es gibt eine Ecke mit vielen Büchern, die in den Regalen stehen. In dieser Ecke steht auch ein roter Sessel. In einer anderes Ecke steht das Bett, ein Nachtschrank und ein Kleiderschrank. In einer andere Ecke steht ein Schreibtisch. Claudia legt sich hin. Als sie wieder aufwacht, stehen Ketra, Pete und der alte Elf um ihr.
"Was ist?", fragt Claudia.
"Heute ist Heiligabend", meint Ketra.
"Ja und?"
"Heute Abend, wenn der Weihnachtsmann wieder kommt, wirst du und dein Bruder zum Weihnachtsmann und seiner Frau gehen."
"Ja. Wie spät?"
"So etwa 8 Uhr."
"Lasst mich weiter schlafen."
"Fräulein Weihnachtsmann, stehen sie auf", sagt der alte Elf.
"Wer sind Sie eigentlich?"
"Ich bin der Oberelf, Charlie. Sie müssen aufstehen. Sie kriegen ein Weihnachtskleid."
"Oh nein. Ich bleibe so."
"So wie Sie es wünschen. Ihr Bruder kommt gleich zu Ihnen. Er heißt Clarence."
"Clarence?"
"Clarence Santana", meint Pete.
"Verschwindet aus dem Zimmer."
Die Elfen nicken und gehen aus dem Zimmer. Claudia legt sich noch mal schlafen. Sie schläft auch ein. Später steht sie auf und geht zum Fenster. Vom Fenster aus sieht man den ganzen Platz. Da sieht Claudia einen alten Mann mit weißen Bart und roten Anzug.
"Der Weihnachtsmann", sagt Claudia leise.
"Oh ja. Santa Clause. Dein Vater", meint Ketra.
Claudia erschreckt sich, da sie nicht mit bekommen hat, als Ketra rein kam.
"Mach das nie wieder", sagt Claudia.
"Ich versuche es."
"Ich habe den Weihnachtsmann jetzt gesehen. Ich will nach Hause."
"Claudia, tu uns das nicht an."
"Hör zu. Ich bin nicht die Tochter. Ich kann nicht die Tochter sein. Ich hasse Weihnachten. Die Tochter vom Weihnachtsmann wird Weihnachten lieben."
"Du siehst den doch so ähnlich."
"Was willst du Ketra?"
"Es gibt Essen."
"Ich habe keinen Hunger."
"Okay, ruf nach mir. Ich habe ein gutes Gehör. Auch wenn du es nur leise sagst, komme ich."
"Ist gut."
Ketra geht wieder. Claudia guckt noch etwas aus dem Fenster, danach geht sie zum Kleiderschrank und öffnet es. Da ist nichts drin. Als sie es wieder zu macht, hört sie ein komisches Geräusch aus dem Schrank. Als sie es wieder öffnet, sind da viele Klamotten in ihrer Grösse drin. Die Klamotten sind alle rot in verschiedenen Tönen. Claudia nimmt sich einen roten Umhang aus dem Schrank und zieht ihn an. Am Umhang gibt es eine Kapuze, die Claudia auf setzt. Sie schließt den Schrank. An der Schranktür ist ein Spiegel angebaut wurden.
"Ich sehe aus wie Rotkäppchen", meint Claudia.
Claudia geht zum Fenster. Sie sieht die Hütte, wo der Fahrstuhl eingebaut wurde. Danach schleicht sie sich raus. Sie trägt die Kapuze über dem Kopf. Sie fällt zwar auf, aber die Elfen sind so beschäftigt, das sie nichts sagen. Claudia geht in die Hütte und drückt den obersten Knopf. Als Claudia aussteigt, steht sie plötzlich in einem Kaufhaus. Sie kennt das Kaufhaus. Es ist das Kaufhaus, wo sie früher gearbeitet hat. Claudia wundert sich, doch dann geht sie weiter. Ein Mann geht auf sie zu und meint:
"Hey Schatz. Ich habe dich schon überall gesucht."
"Das tut mir Leid."
Es ist Claudias Freund Claus. Er merkt, dass was nicht mit seiner Freundin stimmt.
"Alles okay?"
"Ja. ...Wieso fragst du?"
"Du stehst doch sonst nicht so auf rot."
"Ich habe nichts anderes gefunden."
"Komm mit. Ich bringe dich nach Hause."
"Danke."
Claus bringt seine Freundin nach Hause. Dort setzt sich Claudia auf ihre Couch hin. Ihr Freund macht ihr heißen Kakao.
"Wo warst du?", fragt er, als er ihr den Becher gibt.
"Das wirst du mir eh nicht glauben."
Claus setzt sich hin und meint:
"Versuch es doch."
"Ich war an einem wunderschönem Ort. Mit vielen Elfen. Die Elfin Ketra hat mich in ein Zimmer gebracht. In diesem Zimmer war es weihnachtlich geschmückt. Daher habe ich auch diesen Umhang. Der Oberelf und Elf Pete meinten, ich wäre die Tochter vom Weihnachtsmann."
"Das hast du nur geträumt."
"Ja, das glaube ich auch."
"Du hast ja keinen Weihnachtsbaum. Willst du nicht feiern?"
"Ich habe nie Weihnachten gefeiert."
"Jetzt bist du mit mir zusammen und wir Beide feiern Weihnachten. In meiner Wohnung habe ich einen Baum, der ist auch schon geschmückt. Wir feiern bei mir, was hälst du davon?"
"Ist gut. Ich muss noch was machen. Ich komme dann später zu dir okay?"
"Okay. Wir sehen uns."
Claus verabschiedet sich mit einem Kuss. Als er aus der Wohnung ist, holt sie sich ein Blatt Papier heraus und schreibt:
"Lieber Weihnachtsmann, ich bin 20 Jahre alt, aber ich soll trotzdem an dich glauben. Darum, auch wenn es zu spät ist, wünsche ich mir ein Geschenk für meinen Freund Claus Fischer. Ich habe keine Ahnung, was ich ihm schenken soll und ich habe gehofft, dass du es weißt. Du kennst ja jeden auf der Welt. Ich hoffe er kommt bei dir an, bevor du los fliegst. Viele Grüße an deine Elfen. In liebe Claudia Santana, die wieder auf der Erde ist."
Claudia schreibt auf einem Briefumschlag:
"An den Weihnachtsmann, Nordpol."
Sie tut den Brief da rein und klebt den Briefumschlag fest. Danach geht sie aus der Wohnung. Sie trägt nicht mehr den Umhang. Gerade als sie die Wohnung verlässt, verschwindet der Brief. Claudia besorgt ihrem Freund noch ein Geschenk und geht wieder nach Hause. Das Geschenk wurde schon eingepackt. Sie packt in ihre Tasche ihre Schulsachen und neue Anziehsachen ein. So wie ihr Zahnputzzeug. Danach geht sie zu ihrem Freund. Er erwartet sie schon. Die Beiden setzen sich an seinem Küchentisch. Claus hat extra für sie gekocht. Am Abend sitzt Claudia vor dem Fenster und guckt zum Himmel hoch. Da kommt Claus zu ihr.
"Was hast du?"
"Es ist nichts."
"Wirklich?"
"Ja."
Claus bewegt sich nicht mehr.
"Claus?"
Doch da tut sie nichts. Claudia guckt in die Wohnung. Am Weihnachtsbaum stehen Charlie und der Weihnachtsmann.
"Was soll das?", fragt Claudia.
"Charlie, warum sieht sie mich?", fragt der Weihnachtsmann.
"Sie war böse. Wir haben sie eingeladen und sie ist wieder abgehauen", antwortet Charlie.
"Wieso habt ihr sie eingeladen? Ihr wisst doch, dass Claudia Weihnachten hasst. Schon als kleines Kind."
"Aber..."
"Kein aber. Egal ob Claudia meine Tochter ist. Sie glaubt nicht an mich und an Weihnachten."
"Sie wissen es und haben ihre Tochter nie mit genommen?"
"Wir wollten, dass Claudia und Clarence zur Schule gehen und zwar nicht auf der Elfenschule."
"Verschwindet wieder. Mein Freund hält mich schon für verrückt", meint Claudia.
"Du hast es geschaffft von dem geheimen Ort zu gehen. Den Fahrstuhl können nur Elfen und der Weihnachtsmann in Gang bringen", meint Charlie.
"Und seine Familie."
"In dem Geschenk ist eine Uhr. Seine Uhr hat er vorgestern verloren, als er dich gesucht hat", meint ihr Vater.
"Danke."
Der Vater legt das Geschenk unter dem Weihnachtsbaum.
"Also, auf Wiedersehen und sei schön artig", meint der Weihnachtsmann.
"Dad, warte. Komm doch mal im Sommer mit Mam zu mir. Du weißt doch wo ich wohne. Aber bitte ohne den Weihnachtsmannanzug."
"Ich kann es ja mal versuchen."
"Okay, grüß Mama."
"Werde ich machen."
Der Weihnachtsmann und Charlie verschwinden durch den Kamin. Claudia setzt sich wieder zu Claus. Sie haben noch ein schönes Weihnachtsfest. In einem Jahr passiert viel in Claudias Leben. Claus hat ihr ein Heiratsantrag gemacht, den sie auch angenommen hat. Die Beiden sind zusammen gezogen. Während Claus arbeitet, geht Claudia spazieren. Es schneit leicht. Claudia kommt auf Weihnachtsstimmung. Zum ersten Mal in ihrem Leben. Als sie an einem Spielplatz ankommt, sieht sie 2 Mädchen. Die 2 Mädchen laufen zu ihr.
"Claudia, Weihnachten ist in Gefahr", sagt Ketra.
"Ketra, was machst du hier?", fragt Claudia.
"Du musst uns helfen. So wirst du deinen Vater glücklich machen."
"Soll es doch Clarence machen."
"Clarence lebt bei seinen Eltern und will nie wieder auf die Erde."
"Gut. Worum geht es?"
"Weihnachten ist in Gefahr. Niemand glaubt mehr an den Weihnachtsmann."
"Was soll ich dagegen tun?"
"Du bist seine Tochter. Dir wird schon was einfallen."
"Da irrst du dich. Mir fällt nichts ein. Papa kann ja kommen."
"Das geht nicht. Mach ein Wunder."
"Ein Wunder? Was für eins? Soll ich mich etwa mitten auf dem großen Platz stellen und erzählen, dass ich seine Tochter bin?"
"Ja, zum Beispiel."
"Die würden mich ins Irrenhaus schicken. Du kannst Pete fragen, wie es dort war."
"Fräulein Weihnachtsmann, Sie könnten ja auch alte Spielzeuge sammeln und die in die Länder schicken, die es nötig haben", meint die andere Elfin.
"Nenn mich nicht Fräulein Weihnachtsmann. Ich heiße Claudia und du?"
"Jadaza."
"Jadaza, ich war nie für Weihnachten."
"Bitte."
"Da brauche ich aber Hilfe."
"Wir stehen Ihnen stets zu diensten."
"Dann kommt mit. Wir gehen erst mal in meine Wohnung."
Claudia geht mit den Elfen nach Hause. Mitten im Wohnzimmer steht ein kleiner Schrank.
"Öffne es", meint Ketra.
Claudia öffnet die Tür. In einem hellen Licht leuchtet es um Claudia. Plötzlich hört es auf. Claudia hat eine rote enge Weihnachtshose an. Ihr Oberteil ist figurbetonend. Es hat lange Ärmel und es endet bis über dem Bauchnabel. Am Ende ist es weiß. So wie der Weihnachtsmann es hat.
"Oh nein. Ich werde es nicht tragen", meint Claudia.
"Das ist das Outfit der Tochter vom Weihnachtsmann", meint Ketra.
"Ihr spinnt ja."
Claudia geht ins Schlafzimmer. Als sie wieder kommt, trägt sie den Umhang, den sie letztes Jahr mitgenommen hat. Da kommt Claus rein. Er sieht die Elfen und seine Verlobte in einem Weihnachtsfrauenoutfit.
"Was ist denn hier los?", fragt er.
"Das ist schwer zu beschreiben", meint Claudia.
"Versuch es mit der Wahrheit Claudia", meint Ketra.
"Die ist so verrückt, das glaubt keiner."
"Wer sind die denn?", fragt Claus.
"Oh. Das sind Ketra und Jadaza."
"Wir sind Elfen", meint Jadaza.
"Elfen? Ihr spielt vielleicht Elfen in einem Theaterstück, aber es gibt keine Elfen", meint Claus.
"Ich will was für die Gemeinschaft machen. Und die hlefen mir", meint Claudia.
"Was willst du denn machen?"
"Ich will den Glauben an den Weihnachtsmann wieder erwecken."
"Du glaubst doch selber nicht an den Weihnachtsmann."
"Doch, seit letzes Jahr schon."
"Wie willst du den Glauben erwecken?"
"Wenn wir alte Spielzeuge an Kinder bringen, die es nötig haben."
"Ja, das könnte klappen."
"Klasse. Könntest du mir helfen?"
"Wie?"
"Verkleide dich als Weihnachtsmann."
"Ich? Und dann?"
"Na ja, einem Weihnachtsmann würde sie es eher glauben, als mir, die Tochter vom Weihnachtsmann."
"Schatz. Du bist nicht die Tochter vom Weihnachtsmann. Es gibt keinen Weihnachtsmann."
"Es gibt ihn und sie ist die Tochter vom ihm", meint Ketra.
"Oh mein Gott. Es gibt keinen Weihnachtsmann Kinder."
"Die bleiben bei ihrer Meinung. Machst du mit?", fragt Claudia.
"Ja gut. Ich muss aber noch ein Kostüm kaufen. Was macht eigentlich dieser Schrank im Wohnzimmer?"
"Öffne ihn", meint Jadaza.
Claus öffnet den Schrank. Es passiert genau das gleich und er trägt plötzlich einen Weihnachtsmannoutfit.
"Glaubst du jetzt an Elfen?", fragt Jadaza.
Claus ist noch verwirrt. Doch dann geht er mit. Die Kinder versammeln sich um Claus. So müssen auch die Erwachsenen stehen bleiben. Während Claus sich um die Kinder kümmert, erklärt Claudia was sie machen wollen. Die Erwachsenen finden die Idee toll. Sie gehen mit ihren Kindern los und kommen nach einer Weile mit Geschenken wieder. Die Geschenke werden auf dem Platz gestapelt. Jadaza und Ketra verschwinden heimlich. Am Abend werden die Geschenke in eine Halle gebracht. Am nächsten Tag machen sie weiter. Claus hat von seinem Chef frei bekommen, da der Chef das wichtiger findet. Auf dem Platz sind Fernsehleute und filmen es. Sie machen auch ein Interview mit Claus und Claudia. Während Claus die neuen Geschenke stapelt, wird CLaudia interviewt. Eine Reporterin fragt, warum sie es machen, da meint Claudia nur:
"Ich will den Galuben an den Weihnachtsmann allen zurück geben."
"Glauben Sie an den Weihnachtsmann?"
"Ja. Ich glaube ganz fest an ihn."
"Wird es noch ein Wunder geben?"
"Manchmal sieht man Wunder nicht. Man könnte das ein Wunder nennen, weil nicht jeder auf die Idee kommt, alte Spielzeuge zu verpacken und es den schenken, die kein Spielzeug haben."
"Ja, das ist wirklich ein Wunder."
Da passiert noch ein Wunder. Am Himmel leuchtet es hell, dann ruft jemand:
"Hohoho!"
Oben am Himmel fliegt ein Schlitten, immer tiefer. Claus geht zu Claudia hin und fragt:
"Ist das einer deiner Ideen?"
"Das ist mein Vater."
Der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten mit seinen 7 Rehntieren hält neben Claudia an. Seine Frau, ein junger Mann, der Oberelf Charlie und die 2 Elfinnen sitzen auch im Schlitten. Alle Städter staunen.
"Wir sind sehr stolz auf dich Claudia", meint der Weihnachtsmann.
"Danke."
"Mir geht es schon viel besser, jetzt wo mehr Menschen an Wunder und an den Weihnachtsmann glauben."
"Wieso ich?"
"Habe ich dir doch gesagt. Du bist die Tochter vom Weihnachtsmann und willst sicherlich nicht, dass der Weihnachtsmann stirbt. Er stirbt so lange nicht, wie Menschen an ihn glauben", meint Ketra.
"Sind das nicht deine kleinen Freunde?", fragt Claus.
"Das sind Elfen Claus", meint Claudia.
"Ja, Elfen"
"Claudia, besuch uns doch mal. Wir müssen so viel arbeiten. Wir haben keine Zeit dich zu besuchen. Aber wenn du kommst, dann machen wir eine Pause. Ich will wissen, wie es dir hier gefällt", sagt ihre Mutter.
"Ich versuche es Mutter."
"Wir müssen weiter. Deine Mutter wollte dich mal persönlich sehen", sagt der Vater.
"Okay, bis Heiligabend."
"Bis Heiligabend."
Der Vater fliegt wieder los. Claudia winkt ihm hinter her. Auch die Anderen winken ihm zu. Claus nimmt Claudias Hand. Spätabends, als die Geschenke an einem anderen Ort gebracht werden, gehen Claudia und Claus nach Hause. Claus kann es noch immer nicht glauben, dass Claudias Vater der Weihnachtsmann ist. Doch er finder sich damit zu Recht. An Heiligabend kommt der Vater nur mal kurz vorbei, aber muss auch schon bald weiter. Nach Weihnachten gehen Claudia und Claus in einem Fahrstuhl des Kaufhauses. Claudia drückt den obersten Knopf. Sie glaubt ganz doll an den Weihnachtsmann. Als die Tür auf geht, sind sie mitten im Dorf. Claus und Claudia gehen raus. Ketra führt Claudia und Claus zu Claudias Eltern. Dort, wo sie jetzt sind, verstehen sich Clarence und Claudia, obwohl Clarence ihre Sprache und sie Seine nicht sprechen kann. Weihnachten ist für dieses Jahr gerettet. Da Claus sich gut mit Computer auskennt, wird er in ein Computerraum geschafft. In einem der Programme ist ein Fehler aufgetreten. Claus hat das schon bald heraus gefunden und repariert. So ist auch für die nächste Jahre Weihnachten gerettet. Nächstes Jahr haben Claus und Claudia geheiratet. Sie leben weiter hin auf der Erde. Wenn es der Weihnachtsmann und seine Frau schaffen, dann besuchen sie Claudia und Claus. Wenn sie wieder ihr Problem mit dem Computer haben, rufen sie Claus. Claus bringt es immer wieder in Ordnung. So wird Weihnachten nie in Vergessenheit gebracht.
ENDE
Kommentare
Hey schrieb am 2009-11-23 21:34:24:
allso mir gefählt die geschichte sehr gut
ihr hält es für ein drehbuch ich für eine sehr tolle geschichte
Bat schrieb am 2006-11-14 09:24:00:
Hallo!
Ich stimme dem 1. Kommentar völlig zu, hab allerdings noch weiteres zu sagen:
Überarbeite mal die Rechtschreibung. Es ist wirklich schrecklich, eine Geschichte in unerträglich schlechtem Deutsch zu lesen. Im übrigen sind es 8 Rentiere, ohne Rudolf. 9 Mit Rudolf. Dancer, Dasher, Blitz, Donder, Prancer,Vixen,Comet, Cupid, Rudolf. Wobei Rudolf erst sehr spät dazukam und den Schlitten ganz vorne anführt.
Sonst ... Naja, etwas lasch. Kein Pepp, von Anfang an durchsichtig, kein Höhepunkt, schlechte "Schlag auf Schlag" Dialoge. Der Ansatz ist ganz nett und die Idee der Geschichte auch, die Umsetzung ist allerdings noch völlig unausgereift. Nochmal schreiben und etwas mehr darauf achten dass das wichtigste rüberkommt, nämlich das Herz. einer Geschichte.
Wünsch dir viel Glück bei deinen zukünftigen Geschichten und danke für die 10 Minuten, die ich hier in der Arbeit totschlagen konnte indem ich die Geschichte gelesen hab. :)
daratheis@web.de schrieb:
Hi Mia Pia,
Ich hab deine Geschichte nicht ganz gelesen, weil ich zwischendurch die Lust verloren habe.
Die Textform erinnert mich ein bisschen an ein Drehbuch, du schreibst nur, was die Leute tun, was sie sagen, aber du BEschreibst nicht, wie sie sich fühlen, was sie denken, wie sie reagieren und das lässt deinen Text kalt und leblos wirken.
"Claudia geht weiter. Nach 2 Tagen geht Claudia spazieren. Es ist schon gegen 22 Uhr. Plötzlich bleiben alle stehen. Claudia guckt um sich. 3 kleine Kinder kommen auf sie zu"
Diese Stelle zum Beispiel, wirkt auf mich wie die objektive Beschreibung eines Standbildes. Du zählst nur die Fakten auf, obwohl den Leser viel eher interessiert, wie Claudia sich FÜHLT. Ist sie überrascht, erschrocken, oder ist es für sie etwas völlig normales, dass drei kleine Kinder auf einmal die Zeit anhalten?
Wie gesagt, mir fehlt in dem Text die Spannung, ich hoffe du fasst diese Kritik nicht als Beleidigung auf, es ist nur meine persönliche Meinung, andere Leser sehen deine Geschichte mit anderen Augen. *g
Liebe Grüße, Lanna
Lee-ann schrieb:
Hay Mia,
ich muss mich dem oberen kommentar anschließen, ganau so hätte ich es auch gesagt, bitte nimm dir das zu herzen und versuch das beste draus zu machen...
mfg
Lee
Caiberbaibiee@gmx.net schrieb:
Danke, dass ihr mir tipps gibt. ich wollte die Geschichte meiner Nichte schnekne, weil sie mal wieder eine haben wollte. Dann werde ich den mal mehr Gefühl geben. Danke noch mal
Mia Pia
vamanos schrieb:
stimmt, ist eher ein Drehbuch
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