Die Vierteilung
von
Katana
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Die Vierteilung
Die Schnüre zogen sich fest um seine Gelenke, er selbst schwebte unbemerkt über dem Sandboden. Der Atemzug kroch und das Jubeln des Publikums war in seine Ohren fast nicht zu hören. Das Zentrum seines Universums befand sich auf in seiner Haut, die spannte. Von Händen und Beinen kamen unzählige Hände gekrabbelt, Hände die Schmerzen brachten, Hitze. Unerträglich.
„Hopp“
Er spürte die Kraft der Pferde tief in seinem Herzen denn es brannte, die Erde tobte um ihn, die Hufen stäubten Wolken des Todes um ihn auf. Der Sand war schwer auf seiner Haut. Der Schrei kam wimmernd und das Pressen in alle vier Windrichtungen zerriss ihm nicht nur die Realität. Die Sterne, die Himmeln und die Götter waren anwesend um seinen Tod mitzuverfolgen. Er war das Zentrum, umkreist von Menschen die lüstern schrieen, Götter die ihn beobachten, Dämonen die ihn umzingelten, Gewalten die schauten und wirkten und an Ihm zogen. Er war Mächtiger als alle und jeder wollte ihn bekommen. Alle erblickten seine Macht und seine Kraft. Die Schatten der Menschen wuchsen, verdrängten die schmerzende Helligkeit in tiefdunkles nichtvorhanden Weiss. Sein Kopf wuchs und unendliche Kraft aus der Mitte der Erde erfüllte ihn bis in jede Zehenspitze. Seine Augen sahen jedes Detail der Welt.
„Brrr“
Der Kraftstoß stoppte abrupt, verwundert blickte er in einen unklaren Himmel der sich sofort Rot, in ein Meer des Schmerzes von aufbrausenden Wellen der Pein verwandelte. Jedes Herzpochen war ein weiterer Todesstoss eines stumpfen rostigen Dolches in seinen Bauch, in seine Schultern, in seinen Unterleib, in seinen Knien. Sein Kopf, sein Mund fühlte sich mit Blut. Der Schlag des Schmerzes riss Tränen aus seiner Wirbelsäule und die Götter lachten ihn aus, die Dämonen schickten weiter bösartige Schmerzsalven ungewisser Härte. Schreiend versuchte er die Geister zu bezwingen als er hörte:
„langsaaaam Hopp Hopp“
Die Gier kam zurück, das Verlangen nach seiner Macht stieg und Wellen der Kraft versuchten die Schmerzen, das Schlachtfeld in seinem Körper zu bezwingen, als ein ohrenbetäubender Schlag eines inneren Krachen, welches das vereinte Gelächter der Götter und Dämon übertraf vermochte, in seinem Hirn ertönte. Der Strudel aus brechenden Gelenken, reißenden lebenden Stoff, rote Furchen und sein ziehendes Fleisch .. Höllenflammen als Schmerzen auf einer endlos schleifenden Flut von rotem Gewebe und Blut…
„Galopp!!“
Mit einem Riss war jetzt auch die Salami der Pizza durch. Er haste es ohne Besteck die Pizza zu zerteilen, dabei war sie ja noch so heiß. Die Pizza war kochend und das Öl sprudelte noch, auch die Gewürzbrocken waren voll mit Öl und der Käse vermischten sich zu einem Orange oder dunklen Rot auf dem noch weichen Teig.
Jetzt bloß nicht die Zunge verbrennen, lächeln wunderte er sich über seine blühend brutale Phantasie.
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Kommentare
Moeses schrieb am 2010-02-16 02:57:00:
haha wow hammer !! mehr davon bitte !!
dreamiss schrieb am 2006-11-19 22:12:51:
*lach* also worauf man beim pizza essen nicht alles kommt! Echt gut gelungen! Und hUNGER habe ich nun auch! =(
Hermann schrieb am 2006-09-01 12:40:57:
Muß gestehen mal was anderes. Danke
sho wa schrieb am 2006-08-27 19:50:55:
Hai! Am Anfang deiner kleinen Geschichte ist man tatsächlich noch in dem Glauben, die Person kämpft. Es ist, entschuldige, sehr witzig am Ende von der Pizza überrascht zu werden.
Eine gute Geschichte. Ich würde mehr davon lesen wollen.
Mata Me
sho wa
silent_lain schrieb am 2006-08-27 17:08:55:
sehr, fastzinierend. allein, welch gedankensätze mit pizza zu verbinden sind....
find ich wirklich gut gelungen.
Emma schrieb am 2006-08-27 02:07:51:
Na toll, jetzt hab ich Hunger... :)
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