Die Wahre Magierin (über die Gesch. + 1.Teil)
von
Meluse
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Die Wahre Magierin ist, ist eine Geschichte, die in einer Fantasywelt spielt und alles enthält, was solch eine Welt zu bieten hat. Blutsaugende Vampire, machtgierige Herrscher, wunderschöne Elfen und mutige, wie gütige Krieger.
La’wren, eine junge Gauklerin muss auf unangenehme Weise herausfinden, dass sie die Magierin ist, die, einer Prophezeiung nach, den großen Krieg zwischen Lorian und Gloria endlich entscheiden wird.
Zusammen mit dem jungen König Amadolus, seinem freundlichen Berater Jolian und ihrem guten Freund Theo macht sie sich auf, zu Amadolus Schloss um dort den richtigen Umgang mit Magie zu erlernen.
Die Dämonen, denen die Gerüchte von ihren unglaublichen magischen Kräften zu Ohren gekommen sind, reißen sich darum sie in ihre Gewalt zu bringen. Aber auch der hübsche Pirat Tiat und die sturköpfige Prinzessin Livia haben ihre eigenen Ziele, bezüglich La’wren…
1. Kapitel
Schlachtfest
Lauter, erregter Beifall füllte das Zelt und übertönte das Klopfen des Regens. Die Menge hörte nicht mehr auf zu klatschen und zu strahlen, während Kinder vergnügt nach einer Zugabe schrieen. La’wren und ihre Tante Lora verbeugten sich nun schon zum fünften Mal vor dem Publikum und warteten geduldig bis die Zuschauer sich beruhigt hatten und sie gehen konnten. „Du hast den dritten Teil vermasselt.“, zischte Lora zwischen dem Lächeln und La’wren fröstelte. Sie hatte gehofft der Fehler wäre ihrer Tante entgangen, nun erkannte sie, wie sinnlos diese Hoffnung gewesen war. Doch die Zuschauer hatten keinen Fehler in der Vorstellung gesehen, so machte La’wren sich nicht viel daraus.
Langsam verstanden die Leute, dass nichts mehr kommen würde und begannen einer nach dem anderen das Zelt zu verlassen. Lora gab ihrer Nichte ein kurzes Zeichen und beide schlenderten hinaus aus dem Zelt. Draußen hatte schon das Fest begonnen und sie würden damit beschäftigt sein, Interessenten ihre Zukunft aus den Händen zu lesen. Obwohl La’wren alle magischen Elemente der Auftritte fast so gut beherrschte, wie ihre Tante, war sie im Wahrsagen eine Niete, aber nach der gelungenen Vorstellung würden die Gäste nicht an ihren Kräften zweifeln und wenn sie bemerkten, dass die versprochenen Ereignisse nicht eintrafen, dann wären La’wren und die restlichen Gaukler schon längst über alle Berge.
„Da kommen ja unsere Lieblingsmagierinnen!“, ein pummeliger Mann, der sich auf das Jonglieren und Unsinn machen spezialisiert hatte, taumelte den beiden entgegen. Ein starker Alkoholgeruch ging von ihm aus und La’wren vermutete, dass er gleich nach Ende seines Auftrittes zur Flasche gegriffen hatte. Lora wies ihn angewidert ab und ging nicht auf seinen Gruß ein. Stattdessen zog sie La’wren zu ihren Zelten, vor denen schon einige Menschen sich versammelt hatten um einen Ausblick in die Zukunft zu erhalten.
„Hey La’wren.“, ein schlanker Junge, mit wirrem braunen Haar tauchte vor La’wren und ihrer Tante auf. Lora verdrehte genervt die Augen, als La’wren ihn freuendlich angrinste. Theo, der Akrobat, war ihr guter Freund und Lora störte sich daran, dass sie so viel Zeit mit ihm verbrachte.
„Zehn Minuten, nicht mehr, hast du verstanden? Die Kunden warten!“, Lora lies La’wren los und eile zu ihrem Zelt, an dem sie mit Beifall empfangen wurde. Es war sinnlos Theo von La’wren fernzuhalten, er schaffte es immer wieder eine Möglichkeit zu finden sich mit ihr zu falschen Zeitpunkten zu unterhalten.
„Ist sie wütend auf dich?“, fragte Theo interessiert.
„Ich habe den dritten Teil nicht hinbekommen.“, La’wren zuckte mit den Schultern und folgte ihrem Freund, der sie an den Fluss zu führen schien.
„Ach… wer kriegt das schon mit?“, er lief leichtfüßig über die Steine, die La’wren ein großes Hindernis waren und sie lange aufhielten. Als er bemerkte zu schnell für sie zu sein, kehrte er zurück und half ihr. Sie kamen an den Fluss, der in der Dunkelheit schwarz wirkte und Theo setzte sich auf einen Stein. La’wren machte es sich im Gras gemütlich und beobachtete, das langsam dahin treibende Wasser. Sie konnte die Geräusche des Festes noch hören, doch nun bekam sie das Gefühl fern davon zu sein. „Woran denkst du?“, Theo rutsche von dem Stein herunter und schaute sie aus seinen großen, braunen Augen an. Er war ein Jahr jünger als La’wren, wirkte aber aufgrund seines mangelnden Körpergewichtes lächerlich jung.
„An nichts“, La’wren zuckte mit den Schultern. Sie dachte tatsächlich an nichts, außer dem Wasser vor ihr. Sie hatte keine Lust auf die ewige Wahrsagerei und verdrängte den Gedanken an die Rückkehr zum Fest meisterlich.
„Bald kommen wir zur Burg von König Amadolus“, verkündete Theo fröhlich und piekte mit einem Stock in La’wrens Fuß.
„Das ist noch fast ein ganzes Jahr!“, widersprach sie und nahm ihrem Freund den lästigen Ast weg.
„Ein Jahr vergeht schnell“, Theo grinste zufrieden. La’wren gab ihm Recht. Die warmen Zeiten, während denen sie von Stadt zu Stadt reisten und der Bevölkerung ihre Vorstellungen darboten, verging die Zeit, wie im Flug. Man war ständig damit beschäftigt, aufzutreten, zu üben oder neue Gegenden zu erkunden. Der Winter dagegen machte einem jedes Jahr zu schaffen. Auch jetzt hatten sie noch einen Winter vor sich, bevor sie auf der Burg von König Amadolus ihre Fähigkeiten präsentieren konnten. Dort erhofften sie sich die meisten Einnahmen, da die Stadt auf der Burg nur von Reichen und Adeligen bewohnt wurde. Zumal herrschte Krieg zwischen den Ländern Lorian und Gloria und der normalen Bevölkerung mangelte es entweder an Geld oder an Lust, um sich die eingezogenen Gaukler anzusehen. Dagegen waren aber diejenigen die kamen, mit solcher krankhaften Begeisterung dabei, als würden ihre gefallenen Männer und Söhne auferstehen, wenn sie nur heftig genug klatschten oder eine unbegrenzte Menge an Alkohol in sich schüttelten. „Glaubst du, dass König Amadolus auch zu unserem Fest kommt?“, fragte Theo verträumt.
„Wenn wir in einem Saal auftreten dürfen und nicht in einem Zelt“
„Hey… was ist das?“, Theo sprang auf und lief zum Wasser, mit einem langen Stock fischte er etwas heraus und besah es sich voller Neugier. In der Dunkelheit und dem Mond als einzige Lichtquelle, wirkte er von hinten wie ein kleiner Junge, der zu schnell gewachsen war.
„Was hast du da?“, fragte La’wren ohne aufzustehen. Sie wusste, dass Theo Unmengen an unnützlichen Sachen lagerte und wunderte sich nicht über seine Begeisterung. Er lies sich wieder neben ihr ins Gras fallen und reiche ihr einen Gegenstand aus Metall. Im Schein des Mondes erkannte La’wren einen Helm. Das Zeichen von Lorian, ein großer, schlanker Puma, verriet ihr wem er gehört hatte und die Beule in der Seite, wie er in den Fluss gekommen war.
„Warum schwamm er? Er ist doch so schwer, dass er untergehen müsste.“, Theo entriss ihr begeistert seinen Fund und betrachtete ihn von allen Seiten.
„Magie…“, La’wren zuckte mit den Schultern und erinnerte sich an einen Zauber, der Gegenstände vor dem Untergehen im Wasser bewahrte. Auf diesen Zauber beruhte auch
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Kommentare
Fay schrieb am 2007-08-31 19:44:17:
Hallo Meluse
da du auch eine fantasy geschichte geschrieben hast und meine so lieb kommentiert hast, dachte ich ich muss deine nun auch unbedingt mal lesen ;)
ich muss sagen sie gefällt mir wirklich gut. ich mag deinen stil - gute arbeit. außerdem hast du deine charaktere so gut beschrieben dass man sie sich wirklich sehr gut vorstellen kann. die sache mit der magie gefällt mir und ich bin gespannt wie es weitergeht und wie la'wren lernt ihre fähigkeiten auszubauen. Weiter so!
bis hoffentlich bald,
Fay
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