Die Welt dreht sich weiter
von
Charly Brown
Mit starrem Gesicht steht das kleine Mädchen vor dem großen unbekannten Nichts.
Ihre Augen sind weit aufgerissen und kalt läuft es ihr den Rücken runter, während sie weiter vor dem Nichts verharrt. Sie ist erstaunt, denn sie weiß nicht wo sie ist, oder was sie hier soll und doch faziniert und ängstigt sie zugleich die schwarze Materie, die sich langsam aber sicher auf sie zubewegt.
In der Dunkelheit zeichnet sich plötzlich ein Bild ab und ein Schrei entflieht ihrer Kehle als sie plötzlich erkennt, daß diese Schwarze Düsternis das Einzige ist wovor sie sich fürchtet IHR LEBEN.
Sie dreht sich um und rennt mit der Kraft der Panik so schnell sie nur kann.
Doch ihr Leben holt auf.
Hysterie macht sich in ihr breit, sie schreit und rennt.
Eine Stunde nun schon rennt sie, ihre Beine sind schwer wie Blei, niemals zuvor hat sie eine solche Marterung ihres nun streikenden Körpers vorgenommen.
Das Leben holt sie ein.
Ein letztes Mal versucht sie schreiend und um sich schlagend ihr Leben von sich fern zu halten, doch vergebens.
Es fängt an sie zu verschlingen.
Eises Kälte fängt an ihre Beine zu umstreichen.
Höllische Schmerzen durchzucken ihren Körper, sie fängt an zu weinen, zu schreien, zu flehen und zu beten, doch nichts davon lindert ihren Schmerz.
Sie versucht das Bewußtsein zu verlieren, doch auch diese Gnade ist ihr nicht vergönnt.
Der Schmerz wird schier unerträglich und sie ruft den Tod an, daß er sie befreien möge, ihr den Frieden schenken möge, doch selbst dieser ignoriert ihre Qualen.
Der Wahnsinn packt nach ihr, er bietet ihr an die Schmerzen von ihr zu nehmen, die ihr das Leben bereitet.
Sie unverwundbar zu machen!
Sie trifft ihre Entscheidung, doch noch bevor sie zustimmen kann ist der Schmerz vorbei.
Die Dunkelheit entlässt sie und vor ihr breitet sich das Paradies aus.
Sie hat ihr Leben überstanden.
Mein Fazit:
Egal welche Entscheidungen wir treffen, ob diese uns eventuell Schmerzen bereiten, oder ob wir es schaffen einen einfachen Weg zu finden.
Irgendwann muß uns unser Leben einholen, irgendwo müssen wir uns ihm stellen, denn sonnst kann unser Leben sich nicht weiter entwickeln.
Es würde stehen bleiben und mit all unseren Hoffnungen verenden.
Kommentare
stimmedestodes@gmx.de schrieb:
die geschichte ist wirklich sehr gelungen
respekt!
schöne grüße von
crimegirl
werauch_immer@yahoo.de schrieb:
wow!!! Deine geschichte/überlegung ist..einfach wow..ich weiß nicht was ich sagen soll...
außer: SUPER!!!
Angel2
Darak@web.de schrieb:
Danke für das Lob!
Freut mich, dass sie dir gefällt.
Grüße Charly
kessy schrieb:
Coole Geschichte, die ausnahmsweise sogar Sinn macht.
oberchecker schrieb:
Ey du. Wenn du schreibst " das kleine Mädchen, dann musst du auch schreiben: "SEINE weit aufgerisenen Augen" Denn "Mädchen" ist ein Neutrum. DAS Mädchen.
chris.skate@web.de schrieb:
dein stil stört mich doch sehr. mit pathetischen formulierungen versuchst du an manchen stellen unnötig zu dramatisieren, was zu einer Mischung aus altertümlichem und jugendlichem Stil führt. darum wirkt deine Ausdrucksweise des öfteren etwas gestelzt.Wahrscheinlich deshalb, weil du dich einer Sprache zu bedienen versuchst,der du nicht mächtig bist. Ich glaube du müsstest mehr aus dem Bauch heraus schreiben. mfg Christian
Charly schrieb:
@ Christian
Bin für Kritik immer offen.
Bitte sei aber so gut und gebe mir ein auf den Text bezogenes Beispiel.
Tue mir sonst schwer damit, deine Anmerkungen nachzuvollziehen.
Mit freundlichen Grüßen
Snox schrieb:
Geile Geschichte, das einzige was stört ist der Satz:"Eine Stunde nun schon rennt sie,..." ein kleines Mädchen ist nicht so aussdauert und ausserdem haben Kinder die Angewohnheit schon nach kurzer Zeit aufzugeben, wenn sie feststellen das ihr Vorhaben hoffnungslos ist.
Aber sonst echt klasse.
Eco8 schrieb:
ich glaub dass ich denn sinn nicht ganz verstanden habe. Ist nicht böse gemeint aber ich verliere in dieser geschichte einfach den Durschblick
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