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Kategorien > Liebe > Liebesgeschichten

Die grosse Liebe meines Lebens, oder die unerfüllt

von Alexa

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Die grosse Liebe meines Lebens, oder die unerfüllte Sehnsucht

Ich hatte eine Ehe hinter mir, von der ich glaubte, ewig und bis der Tot uns scheidet zusammen zu bleiben. Das Beste aus dieser Ehe, sind meine drei wunderbaren Kinder. Leider konnte ich das von meinem Mann nicht behaupten. Ich habe die Kinder grossgezogen, er war nie da, seine Karriere, das konnte ich akzeptieren, denn davon lebten wir ja schliesslich, finanziell ging es uns super.
Aber alles Geld der Welt nützt nichts, wenn die Seele kaputt geht. Meine ging ganz langsam zu Grunde. So viele Sitzungen und Meetings, sowie Geschäftsreisen gibt es gar nicht, um lange glaubhaft zu sein.
Ich glaubte das, so naiv war ich, aber im Dorf tuschelten es schon die Spatzen von den Dächern, über uns, das heisst über meinen Mann und seine Geliebte. Nur ich wollte nichts hören, nichts sehen, geschweige zu glauben. Irgendwann holte mich das Leben unweigerlich in die Realität zurück.
Die Kinder waren halbwegs schon gross, meine Söhne standen schon halb im Erwerbsleben, nur die Kleinste war erst zehn, als es zum Desaster kam.
Er wollte frei sein, tun und lassen wie er wollte, nach zwanzig Jahren hätte er das ja schliesslich verdient. Nach zwanzig Jahren kam das aus, komisch niemand war erstaunt darüber, wie gesagt pfiffen es die Spatzen schon längst von den Dächern.
Die erste Zeit war schrecklich, aber ich kämpfte um meine Menschenwürde, nein, niemand sollte sehen wie tief ich verletzt war, wie demütigend, eine geschiedene Frau zu sein.
Ich liess meine Tochter bei ihrem geliebten Papi zurück, die Buben waren nicht mehr zu Hause, oder nur noch teilweise.
Ich selber floh, ja ich floh weit weg, in die Karibik, welche ich mit meiner Schwester besucht hatte und mich in eine von diesen Inseln verliebte.
Dorthin floh ich, aber glücklich, nein das war ich keineswegs.
Es brach mir schier das Herz über meine zurückgelassene Tochter.
Geld, ja das hatte ich noch genug.
Auch ich kam eines Tages zur Vernunft, ich wollte meine Tochter zurück gewinnen, zumal mein Mann bereits eine neue Ehe eingegangen war, die aber nach fünf Monaten schon wieder vorbei war.
Zurück in der Schweiz, begann der Kampf ums Sorgerecht für meine Tochter, die schliesslich mir zugesprochen wurde.
Mittlerweile war mein Ex Mann schon das dritte Mal verheiratet.
Auch ich beging Fehler, welche ich zutiefst bereue aber leider nicht rückgängig gemacht werden können.
Nun, ich habe einen Mann aus der Karibik geheiratet.
So weit so gut. Er konnte sich rasch integrieren, arbeitete viel und hart.
Ich fand auch da keine Erfüllung. Sein bester Freund, war der Alkohol, dass wiederum war das Ende dieser Ehe, zumal meine Tochter unter den ewigen Streitereien litt.
Er aber kehrte sofort in seine Heimat zurück.
Also zog ich meine Tochter gross, arbeitete in einem Warenhaus und träumte vom Auswandern.
Meine Tochter, ein gescheites, selbstständiges Mädchen war nun auch schon achtzehn, besuchte die Kantonsschule und wollte studieren.
Wie immer verbrachte ich meinen Urlaub in der Karibik, das tiefblaue Meer, die Palmen die sich im Winde wogten, die freundlichen Menschen, immerwährende Sommer, ja all das faszinierte mich.
Immer mehr zog es mich dahin, zumal ich wieder verliebt war, nicht ahnend, dass dieser Mann zum Alptraum wurde.
Die Kinder waren erst schockiert, verstanden aber meine Beweggründe und liessen mich ziehen.
Glücklich, war ich glücklich? Nicht wirklich, ja ich hatte Freunde, einen Freund, genug Geld, Sonne, all das war da, mein Herz blieb leer und traurig. Mein Freund entpuppte sich als ziemlich arbeitsscheu, alles was danach aussah, interessierte ihn herzlich wenig, dafür hinterliess er unzählige Kinder, natürlich von verschiedenen Müttern, welche er nicht ernähren konnte.
Auch da kam das Ende abrupt, Er hat mich geschlagen, weil ich ihm kein Geld mehr gab. Rasch war ich weg, zog in eine winzige Wohnung am Stadtrand, zurückkehren, dass liess mein Stolz nicht zu, klar vermisste ich die Kinder, meine Eltern und meine Freunde, aber das ging nicht. Nur von Männern hatte ich die Nase voll, da hatte ich wohl kein Glück. Ich lebte ein sehr zurückgezogenes Leben, bis ich ihr begegnete, meiner grossen Liebe.
Eine Bekannte, die am Markt ihre Waren feilbot, vom Kehrbesen bis zum Sirup war alles da, die wollte ich besuchen, als ich eintraf, war sie vertieft in ein Gespräch mit einem grossgewachsenen Mann, beide unterbrachen ihre Unterhaltung, als sie mich wahrnahmen.
Ich kannte den Mann nicht, denn hatte ich noch nie gesehen, sah auch gut aus. Als wir uns ansahen, geschah etwas rätselhaftes, etwas was ich noch nie erlebt hatte. Es knisterte förmlich zwischen uns, mein Herz schlug Purzelbäume. Wir unterhielten uns, aber immer wieder mussten wir uns einfach nur ansehen. Eine Stunde dauerte unsere eher wortkarge Unterhaltung, dann ging ich völlig entrückt weg, schliesslich wollte ich ja nichts mehr zu tun haben mit Männern. So einfach ist das Leben nicht, vergessen konnte ich diese Begegnung nie, von der ich nicht mal wusste wie er hiess, geschweige was er arbeitete noch irgend etwas anderes
Ich war abgelenkt, erst besuchten mich meine Kinder, dann kam eine Freundin aus der Schweiz.
Vier Monate nach dieser eindrücklichen Begegnung besuchte ich meine Bekannte auf dem Markt, mit der Hoffnung irgend etwas über diesen Mann zu erfahren, sie selber schien sehr erstaunt mich zu sehen, zumal sie dachte, ich sei längst in meine Heimat zurückgekehrt.
Es schien, als könnte sie Gedanken lesen, sofort erzählte sie mir, dass Peter fast jeden Tag nach mir gefragt hätte,. Peter hiess er also, mehr wusste ich noch nicht. Wortlos schloss sie ihren Stand, bedeutete mir mitzukommen. Ebenso wortlos ging ich mit, keine Ahnung was sie vorhatte.
Vor der Policestation, gegenüber dem Markt, stoppte sie, sprach auf kreolisch, was ich wiederum nicht verstand, zu einem jungen Polizisten, der ziemlich gelangweilt unter der Türe stand, und in die Sonne blinzelte. Ich stand abwartend hinter ihr, nichts ahnend, was gleich passieren würde. Der gelangweilt blickende Polizist, wich zur Seite, um meine Bekannte mit mir im Schlepptau durchzulassen. Sie selber drehte sich um, stiess mich unsanft in den Raum und verschwand. Belämmert stand ich nun in dem halbdunklen Raum, meine Augen gewöhnten sich langsam an die Dunkelheit im Raum und ich konnte erkennen wo ich mich befand. Viele neugierige Augen sahen mich an. Ich hatte das Gefühl im Boden zu versinken zu müssen.
Can i help you, hörte ich jemand fragen, schon wollte ich den Kopf schütteln und den Raum fluchtartig wieder verlassen. Thats for me, hörte ich eine Stimme, seine Stimme, die ich nie vergessen hatte. Ich drehte mich um und erblickte jenen Mann, denn ich damals getroffen hatte. Gross, schlank, umwerfend sah er aus in der blütenweissen Uniform.
Seine Kollegen starrten uns neugierig an, als er mich in einen kleinen kargen Raum, dessen Fenster vergittert war, führte. Mein Gott, war das peinlich, glücklich war ich aber schon,

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