Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Jugendstory > Emotionen

Die kaputte Seele

von Schnitzelpeter

Vor nicht allzu langer Zeit erzählte mir ein Freund etwas über eine Geschichte die er mal gelesen hatte. Das machte mich neugierig auf die ganze Geschichte, und so ging ich los um mir sie mir zu besorgen. Nach langem suchen war ich endlich fündig geworden und konnte es kaum erwarten sie zu lesen. Also machte ich mich an diesem Abend, früher als sonst üblich, fertig fürs Bett. (Doch was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste war, das mich diese Geschichte innerlich so berührte das an Schlaf gar nicht zu denken war.)

"

Die kaputte Seele

Sein Leben hätte so schön verlaufen können, ja wenn er es sich nicht selbst so schwer gemacht hätte. Aber immer der Reihe nach.
Es gab einmal in einem kleinen Örtchen eine kleine beschauliche Familie die ganz unauffällig ihr Dasein fristete. Das Augenmerk hier liegt jedoch beim jüngsten Sprössling jener Familie.
Wenn man ihn in seiner Kindheit betrachtete musste man schon sehr genau hinsehen um ihn überhaupt wahr zunehmen, so ruhig und friedlich war eben dieser Sprössling.
Doch eines Tages kam es das er beschloss sein so langweiliges Leben hinter sich zu lassen um sich auf zu unbekannten Ufern vorzuwagen. Denn er begnügte sich nicht mit dem ewig klein klein des Stadtlebens. Doch was der Arme erst später, ja wohl schon zu spät, merken sollte, ist das viele Ufer um einiges gefährlicher zu sein vermochten als er es je für möglich gehalten hat. So passierte es, das er sich viele Leute kennen lernte die ihm das scheinbar "schöne" Leben zeigten und er gefallen darin sah Dinge zu tun die nicht nur verboten waren sondern zudem auch viele Gefahren hervor rufen konnten. Doch wie das halt so ist, nahm er dies sträflich in Kauf, denn für ihn überwiegten oftmals die glücklichen Momente die er durch diese unscheinbaren Mittelchen erlebte, denn er fand es schön sein Bewusstsein zu "erweitern". Und so kam es das er eines Tages die Chance kommen sah sich ein kleines lukratives Geschäft aufzubauen. Gesagt getan traf er sich wenige Tage später, mit all sein Hab und Gut, mit einem Bekannten um ganz dick ins Geschäft einsteigen zu können. Denn wie kann man sich leichter ne Stange Geld dazu verdienen als so dachte er sich. Nur leider hat er in seiner naiven Art und Weise die Rechnung ohne den Wirt gemacht, und das sollte eine teure Rechnung werden wie er später feststellte. Er lernte sehr schnell und sehr deutlich kennen was es heißt Angst zu haben. Damit ist jetzt nicht die Angst gemeint die man vor Spinnen oder Dunkelheit hat, nein das weiß wohl jeder wie das ist. Welche Angst hier zu Tage kam war das Fürchten um sein lieb gewonnenes Leben. Und das war eine Erfahrung die er mit Sicherheit nie machen wollte, und die ihn bis heute, wenn nicht sogar bis an sein Lebensende, immer im Kopf sein wird. Er sah sehr schnell ein das er einen riesigen Fehler gemacht hatte und das ihm das die Sichtweise des Lebens erheblich negativ veränderte. Es dauerte sehr lange um wieder ein halbwegs "normales" Leben führen zu können, denn er erlebte die Ereignisse immer wieder und wieder in seinen Träumen und das machte ihn sehr zu schaffen. Er hat sich seit dieser Geschichte sehr stark verändert, für ihn ist seither nichts mehr so wie es einmal war. Um sich herum baute er eine so starke Mauer, das keiner vermochte sie auch nur teilweise einreißen zu können. Sein Misstrauen in den Menschen um sich herum ist so immens groß geworden das er sich seither alleine fühlt. So gern er dies auch ändern würde, so genau weiß er wie verletzlich er dadurch innerlich geworden ist, und das machte ihm Angst. Er fragt sich immer und immer wieder wie er jemals ein Vertrauen in Menschen entwickeln soll wenn er sich selbst nicht mehr vertraut, und außerdem zu große Angst davor hat enttäuscht zu werden. Er hat sich so sehr gewünscht wieder ein Leben zu führen dem er einen Sinn geben konnte, wenn er nur mit seiner Vergangenheit zu Recht kommen könnte. Nur leider musste er feststellen das es kaum möglich ist dies zu bewältigen.
Also beschloss er sich ein neues Leben in einer neuen Umgebung anzufangen um seine geschundene Seele etwas zu beruhigen, doch schon bald merkte er das es auch andere Arten von Schmerz gibt die er noch nicht kannte, dies betraf sein Herz.
Nach all den schlechten Erfahrungen besann er sich darauf seine neu gesteckten Ziele zu verwirklichen um altes vergessen zu können. Und so kam es das er zum ersten mal in seinem Leben Hals über Kopf verlieben sollte. Seine Augen strahlten seit langer Zeit wieder etwas Hoffnung aus und sein Körper fühlte sich plötzlich ungewohnt lebendig an. Wow dachte er wie kann einem nur ein Gefühl den ganzen Körper so durcheinander bringen, ach welch ein herrliches Gefühl wenn man die Welt mit einem mal mit ganz anderen Augen zu sehen scheint und das obwohl doch alles gleich geblieben war. Zum ersten mal fühlte er sich geborgen und gebraucht und das tat ihm richtig gut.
Doch dieses Glück sollte nur allzu schnell durch einen Brief jäh zerstört werden. Von diesem erneuten Tiefschlag sollte seine Seele sich nicht mehr richtig erholen. Er verlor jegliche Hoffnung an das Gute im Menschen zu glauben. Für wahr dachte er, wieso bin ich eigentlich als Mensch auf dieser Welt wenn ich es nicht ein Stück weit genießen kann. Wieso bin ich kein Stern geworden der den Menschen Hoffnung gibt, oder warum bin ich keine Welle die den Menschen die Sehnsucht nach der Einfachheit des Lebens gibt, aber wer um alles auf der Welt sollte ihm darauf eine Antwort geben!? Seither liebt er die einsamen Spaziergänge um sich die Zeit zum nachdenken zu nehmen die er für sich braucht. Denn er wünscht sich nichts sehnlicher als ein Teil von einer heilen Welt zu sein. Aber wer weiß was die Zukunft bringen wird, und solang wird er weiter von einem glücklichen Leben träumen. Und vielleicht werden wir ihn eines Tages glücklich und zufrieden begegnen oder es findet sich jemand der ihm die Hoffnung wiedergibt und seine Seele rettet. Sollte dies jemals der Fall sein dann Bitte ich drum mir bescheid zu geben um ihn einmal fröhlich zu sehen. "


Nun, vielleicht ergeht es Ihnen ja ähnlich wie mir nach der Geschichte!? Ich hoffe Sie mit dieser Geschichte zum Nachdenken über das eigene Leben animiert zu haben, denn aus diesem Grunde habe ich mich entschlossen dies hier zu schreiben.


Kommentare

seynur94@hotmail.de schrieb am 2010-03-05 22:07:57:
könnt ihr mir bitte sagen wer der autor dieser geschichte ist?
Emo Keks@Live.de schrieb am 2009-11-04 10:30:23:
Enklich fühlt ma einer wie ich mich fühle in glück .
mervan25@gmail.com schrieb am 2009-05-20 16:11:40:
mir bereitet diese geschichte gänsehaut..titus_fx@web.de du sagst es >volltreffer <und wir sind jetzt mindestens 3 die so fühlen...
bambulinka@web.de schrieb am 2008-09-24 21:50:18:
Ich glaube, ich habe diesen Jungen kennen gelernt und mich immer gefragt, warum es mir nicht gelungen ist, das Eis zu brechen. Geahnt hatte ich das, was hier beschrieben ist schon, aber helfen konnte ich nicht, die Mauer zu durchbrechen, obwohl ich es damals gern gewollt hätte! Liebe Grüße an den Autor!
titus_fx@web.de schrieb am 2006-11-28 21:18:34:
Oh man. Hat mich da jemand die letzten Jahre doch beobachtet?

Ich möchte hier gar nicht genau auf Schreibstile oder ähnliches eingehen. Aber die Geschichte ist ein Volltreffer. Ich war mal ein sehr zufriedener Zeitgenosse habe mir aber so oft die Beine selber gestellt, dass um mich herum sich sehr viele Dinge oder ich sage mal Nicht um mich herum sondern viel mehr in meinen Augen sehr viele positive Ansichtsweisen in negativer gekehrt haben.

In einem Kommentar schreibt ein gewisser Bender:"nervig sinnlos"

Ich würde mal sagen warte mal ab was Dir das Leben noch so bringen wird. Und dann kannst Du nochmal solch kluge Worte heraus haun.
Das Leben ist nämlich doch eines der härtesten.

So jetzt mal schluß. Auf jeden Fal scheint es ja jemanden, dem Autoren dieser Geschichte, dem es genauso ergangen zu sein scheint. Dann sind wir ja schon 2.
billy jean schrieb am 2006-06-26 19:28:06:
also ich finde die Geschichte auch sehr interessant. Sie zeigt dass sich das Leben sehr schnell
ändern kann und es manchmal auf Anhieb keinen Ausweg gibt.
Und trotzdem sucht man Wege die dann meistens wieder ins Dunkle führen.
Bis man die Kraft nicht mehr hat und schließlich aufgibt...
bender schrieb:
nervig und sinnlos.. sorry
BlindRose@web.de schrieb:
Ich finde die Geschichte sehr interessant, verstehe den Sinn aber nicht so ganz! Welches Ereignis war denn so ausschlaggebend, dass er keine Freude am Leben mehr hatte?
nathalie_stahl@web.de schrieb:
Ich verstehe den Sinn auch nicht so ganz und wüsste auch gerne warum er schließlich keine Freude mehr am Leben hatte!!
X schrieb:
Die Geschichte war von der Thematik her gut,aber der Schreibstil wirkte sehr langweilig.
Changey@web.de schrieb:
Das was er ausdrücken will, ist die Tatsache, dass dem Menschen sowas passieren kann und nicht, was es war!!!Man soll sich während man die Geschichte liest Gedanken über sich selbst machen!!!!
George.Wilkes@web.de schrieb:
Versetzt euch doch mal in die Lage des
Jungen.Als ich diese Geschichte zum
ersten mal laß fiel mir ein Stein vom Herz,weil zum aller ersten mal jemand fühlte wie ich.
hanswurst@gmx.de schrieb:
und wenn er nicht gestorben ist so lebt er noch heute

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.