Die rote Wolke - ein Mädchen schlägt zurück
von
Lyra
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Silencia stand vor ihrer Höhle und konnte ihre Tränen nicht unterdrücken. Der Wind strich durch ihre tiefbraunen Haare und wehten sie wild durcheinander. Sie merkte, wie groß ihr Hunger war, doch wo sollte sie etwas zu essen finden - in die Dorfruine traute sie sich nicht zurück. Traurig und verängstigt lief sie einen kleinen Waldweg entlang, der sie auf eine kaum wahrnehmbare Lichtung brachte. Ein Schnaufen und Keuchen schreckte sie auf. Da lag jemand hinter den Büschen, da war sie sich sicher. Mit langsamen und zögernden Schritten näherte sie sich dem Strauch und wagte einen kurzen Blick dahinter. Sofort wich sie zurück. Es war einer der Soldaten, er war jedoch schwer verwundet. Er hatte sie jedoch auch bemerkt und hechelte mit großer Mühe: "Bitte, Mädchen. Hol Hilfe, die Schmerzen sind stark ... Bitte ..."
Doch Silencia dachte nicht daran Hilfe zu holen. Sie drehte sich um und wollte gerade den Weg wieder zurück, als sie weitere Soldaten auf ihrem Weg kommen hörte. Sie sah sich um und hatte Glück – vor einem Baum lag die Waffe des Verwundeten. Mit einem Sprung erreichte sie den Baum, nahm die Pistole und kniete sich neben den Verwundeten, der sie fragend anschaute. „Ein Ton und ich bereite dir Schmerzen, dass du dir wünschst, nie geboren zu sein.“, hauchte sie ihn an. Er verstand und blieb ruhig. Die Soldaten kamen zur Lichtung und erzählten sich scheinbar etwas Lustiges, denn sie lachten. Langsam hob Silencia die Pistole und zielte auf die Soldaten. Sie konnte drei erkennen, dann drückte sie ab.
Der Schuss knallte durch den Wald, einer der Soldaten kippte nach hinten, die anderen beiden zogen ihre Waffen und zielten in unterschiedliche Richtungen, aber nicht auf Silencia. Sie nutzte diese Chance und schoss ein zweites Mal. Der ältere der Soldaten fiel hin und der jüngere, geschätzt war er 21 Jahre, zielte nun in Silencias Richtung.
Seine Stimme klang unsicher und nervös: „Komm sofort raus, wer immer du auch bist!“
„Das werde ich nicht tun.“, rief sie und trat einen Schritt zurück. „Ich habe hier jemanden, den du bestimmt kennst.“ Sie hielt dem Verwundeten die Waffe an den Hals und deutete mit einem Kopfnicken durch die Büsche auf die Lichtung. „Nicht schießen Leutnant Komoris. Bitte helfen Sie mir.“ Das Entsetzen des Leutnants war fast schon zu hören. „Commander Javier? Was ist mit Ihnen?“ Silencia wurde bewusst, dass sie den Befehlshaber des Dorfüberfalls neben sich hatte. Sie begann zu grinsen und rief fast schon vergnügt: „Noch ist er am Leben, wenn es so bleiben soll wirf deine Waffe weg und beweg deinen Arsch her.“ Seine Waffe landete mit einem Rascheln in den Büschen und seine Schritte auf dem Gras waren zögernd. Vor dem Strauch, in dem sich Silencia und der Commander befanden, blieb er stehen.
Den Schuss, der ihn ins Herz traf, nahm Leutnant Komoris nicht mehr wahr. Als er fiel, war sein leben bereits vorbei. Der Commander schrie vor Entsetzen, von Silencias Kaltblütigkeit. Die letzte Kugel, der eigenen Waffe traf ihn selbst. Er schaute seiner Mörderin in die Augen, dann viel sein Kopf zur Seite und er war tot.
Silencia trat aus dem Gebüsch. Teil 1 ihrer Rache war beendet. Sie suchte die toten Soldaten nach Waffen ab und fand zwei weitere Pistolen und eine Handgranate. Sie packte sie in einen kleinen Beutel und hängte ihn sich über die Schulter. Dann machte sie sich mit fester Entschlossenheit auf den Weg zum Lager der Soldaten ...
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Kommentare
rafael schrieb am 2010-10-28 02:38:02:
die geschichte geht in ne ganz andere richtung als der erste teil ist super geschrieben musst aber die geschichte länger überarbeiten, so das sie bündig zusammenpasst und nicht so sprunghaft umschlägt. aber respekt, sehr einfahlsreich^^
Brook schrieb am 2008-07-29 23:54:55:
Ja sehr gewaltätig erweißt sich das junge Kind und übt Rache aus....jedoch finde ich das sie zu jung ist um mit einer Handfeuerwaffe umgehen zu können.......
und dann noch so zeilgenau...macht echt wenig sinn diese Geschichte...
vll. solltest du was anderes einbauen....z.B. eine Soldaten, der gegen diese Abschlachterei des Dorfes gewesen ist oder so.....oder was weiß ich^^
ich hoffe der nächste teil wird besser, du könntest auch etwas mehr ins detail gehen....
bin schon gespannt was noch so auf die kleine zukommt
lg Brooky
thalzamar@hotmail.de schrieb am 2008-04-04 20:31:10:
chlichee rache ...
hättest irgendwie anders verpacken können ...
naja und man sagt nich teil 1 ihrer rache is beendet ...
mehr wie ein schritt auf dem weg der rache ist getan oder so ...
ansonsten ganz nett ... aber es ohne einführung bekommt man erst zum schluss mit das es maschinenpistolen sinn und so xD ich dachte hier mehr an mittelalter und hatte mich schon gefragt wieso die mehrmals mit der gleichen waffe schießen ...
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