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Kategorien > Fantasie und Liebe > Die schwere Entscheidung 1

Die schwere Entscheidung 2

von Anne Stassen

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Die schwere Entscheidung 2

-1. Kapitel-

Schon mal ist ein Feenjunge verschwunden. Er konnte nicht mehr weg von der Erde. Nun liegt es an den Feen. Wer traut sich auf die Erde um ihn zu retten?
Die Fee Angina (auf der Erde Laurie) meldet sich freiwillig, doch gerät in große Probleme. Nun ist Laurie auf der Erde 18 Jahre alt.

„Laurie, Telefon für dich“
„Wer ist es denn?“
„Irgendein Junge.“
Ein Schreck, Laurie wird bleich, leichtes Zittern…
„D…doch nicht etwa Thomas?“
„Ich kenne ihn nicht, jetzt geh’ schon dran! Sonst legt er noch auf!“, antwortet Lauries Erdmutter gereizt.
Laurie ist eigentlich eine Fee und heißt Angina, doch sie ist auf die Erde gegangen, um einen Feenjungen zu suchen, welcher vergessen hat, wie man zurück auf den Feenplaneten kommen kann. Der Anfang war für sie sehr schwer. Eine neue Mutter, ein neuer Vater, sowie neue Geschwister…
Alle kannten sie, und meinten sie sei schon immer da gewesen, doch sie kannte keinen, alles war neu: Die Häuser, die Autos, die Fernseher, die Straßenbahnen, die dreckige Erdluft, das unklare Wasser … alles war neu. Doch das Schlimmste ist, sie darf auf keinem Fall vergessen, dass sie eine Fee und kein Mensch ist, Auch, wenn sie sich verliebt, könnte es schlecht für sie enden, da sie so sich nicht mehr trennen könnte und an diesem dreckigen Planeten gebunden ist.
„Laurie, jetzt komm schon, er hat bestimmt schon aufgelegt.“
„Sag ich bin nicht da, bitte.“
„Quatsch, ich lüge nicht – ich gib dir Laurie!“, mit diesen Worten drückte sie Laurie den Hörer ans Ohr.
„Hallo Laurie! Das hat aber lange gedauert.“
„äh, ja…“
„Schon okay, nicht so schlimm. Ich wollte dir nur etwas sagen!...“
„Ja?“, fragte Laurie leise.
„Also, ich wollt fragen, ob du mit mir ins Kino gehen möchtest?“
Laurie merkte, dass dies nicht der wahre Grund des Anrufes war. Sie merkte, dass Thomas was anderes sagen wollte, was, was … nein, das durfte nicht sein! Laurie versuchte den Gedanken soweit wie möglich weg zu drängen, doch dies gelang ihr nicht sehr gut.
„Was ist Laurie, bist du noch da?“
„Ja, ja, ist okay!“
„Hast du morgen Zeit?“
„Ja, ist okay!“
„Ich komme dann morgen bei dir vorbei und hole dich ab! Bye.“
„Tschüs, bis morgen!“
Als Laurie aufgelegt hatte rannte sie in ihr Zimmer und Tränen liefen ihr über die Wangen.
`Was habe ich getan? Was?`
Völlig verzweifelt ließ sie sich auf ihr Bett fallen. War das das Ende? Würde Thomas die 3 schon Monate lang befürchteten Wörter sagen, vor welchen Laurie solche Angst hatte?
`Warum habe ich ja gesagt, warum nur? Weshalb ließ ich mich darauf ein? Bin ich in ihn auch schon ver…, nein, NEIN!` Erneute Tränen rannten ihr über die bleichen, zarten Wangen.
`Nein, ich darf nicht weinen, weinen ist menschlich! Ich darf kein Mensch werden! Oder bin ich schon einer?` In großer Verzweiflung schlief sie ein und sah ihren Feenvater, den König des Feenplaneten:
„Angina, denke da dran, du bist eine Fee … kein Mensch! Nur noch 2 Jahre musst du auf dem Menschenplaneten bleiben, 2 Jahre, Angina pass auf, es ist gefährlich, sehr gefährlich! Vergesse nie wer du bist…!“

-2. Kapitel-

Am nächsten Morgen wachte Laurie sehr verstört auf. Heute war Samstag, so brauchte Laurie nicht zur Schule. Laurie wartete krampfhaft auf Thomas, der sie zum Kino abholen würde.
Plötzlich klingelte es. Wer würde es anderes sein, als Thomas? … Und er war es.
„Hi, Laurie! Ich dachte mir, dass Kino doch nicht das Richtige ist, lass uns in den Park gehen!“
Laurie wusste sofort, was das hieß, doch sie willigte ein.
Zusammen gingen sie nebeneinander in Richtung Park. Auf einmal spürte Laurie etwas Warmes in ihrer krampfhaft zusammen gepressten Hand. Langsam umfasste Thomas, Lauries eiskalte Hand. Laurie ließ es geschehen und ihre Hand lockerte sich. So gingen sie Hand in Hand in Richtung Park. Auf einmal brach Thomas die Stille:
„Laurie, seit einiger Zeit hast du dich ganz dolle verändert. Du bist ganz anders als alle anderen Mädchen. Viel … mir fällt kein Wort dafür ein…“ Laurie erschrak. Thomas war der aller Erste, der dies aufgefallen war. `Nicht einmal meine Erdeltern haben dies je bemerkt.` Sie schwieg.
„Ich wollte damit nichts Negatives ausdrücken, nur … nur das du für mich etwas ganz besonderes bist! Du erinnerst mich immer an eine kleine Fee…!“
„Oh“, rief Laurie erschreckt auf. Thomas ahnte bestimmt nicht, dass er den Nagel auf den Kopf getroffen hatte und das ist ja auch selbstverständlich, denn du könntest ja bestimmt auch nicht erraten, dass es Feen gibt und so eine genau neben dir steht.
„Sorry, ich wollte dich nicht beleidigen! Aber du ähnelst genau einer Fee: blonde Engelslöckchen... Glaubst du eigentlich, dass es Feen gibt?“
Laurie schwieg, nur jetzt nichts Falsches sagen!
„Ich denke irgendwie schon, auf einem anderen Planeten, vielleicht“, fuhr er zum Glück gleich fort, ohne Lauries Antwort abzuwarten. Laurie wich den Prüfenden Blick aus.
‚Hatte er etwas gemerkt? Habe ich mich einmal verquatscht?’
„Wollen wir uns dort auf die Bank setzen oder weiter gehen?“
„Etwas hinsetzen währe schon okay!“
Laurie war dankbar sich kurz ausruhen zu können. In den nächsten 5 Minuten ging alles ganz schnell:
„Ach, Laurie, ich wollte dir doch nich sagen, was ich dir eigentlich schon gestern am Telefon sagen wollte, also …“ ‚Jetzt kommt es!’, dachte Laurie krampfhaft. „…Ich liebe dich!“
Laurie erschrak obwohl sie schon wusste, dass Thomas dies zu ihr sagen würde. Doch sie kam schnell wieder zur Ruhe als sie etwas weiches, warmes an ihren Lippen spürte.
‚Jetzt sollte die Zeit stehen bleiben. Dieser Moment ist der schönste in meinem ganzen Leben!’
Doch schnell wurde Laurie aus ihren Gedanken gerissen ‚Nein, ich darf das doch nicht!’ Traurig ließ sie ihren Kopf sinken. Eine liebevolle Hand streichelte ihre blonden Locken. ‚Ohne Worte und doch ein so schöner Moment! Ich liebe ihn! Ich will hier bleiben und wenn ich sterben müsse!’ Vorsichtig küsste Thomas sie auf den Kopf und zog sie etwas nähr zu sich ran. Dies tat Laurie gut, den sie hatte eine Gänsehaut, da ein kalter Wind aufkam.
„Ich glaube wir müssen uns auf den Heimweg machen! Ein Gewitter zieht auf.“ So gingen sie und es fing leicht an zu regnen. Doch dabei blieb es nicht. Der Regen wurde immer dichter und stärker und ein leichtes Grollen konnte man aus der Ferne vernehmen. Vor Gewitter fürchtete sich Laurie noch immer. Auf dem Feenplaneten gab es nie Gewitter immer angenehmer Sonnenschein.
„Komm lass uns rennen!“, meinte Laurie in panischer Angst, von einem Blitz getroffen zu werden. Doch plötzlich kam der Boden ihr immer näher sie vergaß alles was um ihr war, alles ging wie in Zeitlupe, sie fühlte sich so leicht wie die Luft, so als ob sie schweben würde… Doch dann, ein auf Schlag, ein Schrei. Laurie blieb wie gestäubt auf dem nassen, schlammigen Boden liegen.
Schnelle Schritte kamen näher. Laurie vergaß langsam alles, was um ihr geschah. Die Schlappheit hatte sie gefangen genommen, doch kräftige Arme packten sie sicher. Thomas trug sie den Rest des

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Kommentare

Darktear schrieb am 2007-09-08 21:11:57:
:-) ich mag deine Fantasie.. du scheinst kreativ zu sein

Lg
Dark
sdfohsd schrieb am 2007-08-30 21:07:00:
wie schöön, schreib weiter

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