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Kategorien > Fantasie und Liebe > Die schwere Entscheidung 1

Die schwere Entscheidung 2

von Anne Stassen

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meinte Thomas gleichgültig.
„Warum kommst du einfach so in mein Zimmer?“, Laurie war immer noch sauer auf Daniel, doch dieser war froh weiter necken zu können.
„Ich wollte doch nur vorbeigucken, damit ihr keine Dummheiten macht!“
„Ha, ha, ha!“, lachte Laurie genervt, „Was soll das nun?“
„Hab ich doch gerade gesagt!“ Laurie hing die Geduld an einem brennendem Seil, doch Thomas kam ihr zu Hilfe: „Na, wenn er uns nichts sagen möchte dann kann er ja wieder abhauen, er hat ja jetzt geguckt, ob wir Dummheiten machen.“
Wie ein Hund mit hängendem Schwanz verließ Daniel das Zimmer und meinte nur noch. „Unten gibt es trinken!“ Laurie und Thomas folgten Daniel ins Esszimmer. Der restliche Tag verging wie im Fluge.
Auch die werteren Tage, ja auch Wochen rannten ohne eine Pause davon.
-8.Kapitel-


Eines Tages lud Thomas Laurie zu seiner Geburtstagsparty ein. Es kamen viele Jungs und Mädchen, alles durcheinander. Sie spielten Badminton und hatten viel Spaß. Doch nach einer Weile fühlte sich Laurie etwas verloren. Thomas rannte aufgeregt hin und her und hatte eine Menge zu tun. Laurie kam auf Thomas zu. Er unterhielt sich gerade mit einer schlanken jungen Dame. Diese hatte Laurie noch nie zuvor gesehen, doch Thomas schien die Unbekannten prächtig zu mögen. Jetzt lachten sie zusammen. Doch dann fiel zu guter Letzt diese Frau, Thomas auch noch um den Hals. Jetzt wurde Laurie ganz traurig. Mit schnellen Schritten ging sie auf die andere Seite des Hauses, von dort auf die Straße, dort setzte sie sich auf die Bordsteinkante. Es fühlte sich an, als hätte sie einen 10 Zentimeter großen Stein im Hals. Sie starrte auf den Boden und ihr Blick wurde langsam immer undeutlicher. Sie atmete tief ein, doch auch das half nichts. Sie blickte immer noch starr auf die Straße. Ein … zwei Tropfen landeten auf dem Asphalt. Und eine dritte rannte ihr aus dem Auge, über ihre blasse Wange, bis zum Kinn. Dort löste sie sich lautlos, und flog neben den beiden anderen Tränen auf die Straße. Laurie schluchzte.
‚Warum weine ich? Nur weil ein Mädchen Thomas umarmt hat? Ich verstehe das nicht!’ Doch es war nicht nur das, sondern viele Sachen, welche sich angestaut hatten, um einmal herauszukommen.
Doch plötzlich wurde sie durch leise, näher kommende Schritte aus ihren Gedanken gerissen.
‚Wer ist das?’ Laurie traute sich nicht umzudrehen. Vorsichtig wischte sie ihre Augen trocken. Die Gestalt kam näher. Laurie begann etwas zu zittern, denn jetzt merkte sie erst, dass es schon halbdunkel war und die Laterne hinter ihr einen Schatten in ihre Richtung warf. Laurie traute sich nicht zu atmen so große Angst hatte sie. Sie fühlte, dass es kein Mensch von der Party war. Es ist jemand anderes, jemand, den sie jetzt nicht begegnen wollte…
Laurie spürte die Wärme der Person, welche jetzt unmittelbar hinter sie getreten war. Laurie kam ein Schauder über den Rücken gelaufen und eine Gänsehaut bildete sich an ihrem Körper. Laurie blieb bewegungslos sitzen. Sie starrte wie gelähmt auf den Boden. Ja nicht umdrehen. Laurie wusste nun genau wer nur noch ca. 5 Zentimeter hinter ihr stand, doch sie wollte es nicht wahr haben. Laurie sah den Schatten der Laterne und davor ihren eigenen. Doch keinen Schatten der Gestalt hinter ihr. Leise atmetet Laurie ein und wieder aus.
Nun spürte sie eine Hand auf ihrer Schulter sinken, doch sie erschrak nicht. Eine leise Stimme flüsterte ihr ins Ohr: „Mein Kind! Angina, du bist eine Fee!“ Laurie drehte sich blitzschnell um, doch sie sah niemanden…

So blieb sie lange sitzen, wie lange wusste sie selbst nicht. Doch irgendwann kam Thomas angerannt.
„Oh, Laurie, wo warst du denn? Warum bist du denn weggegangen? Ich hab dich gesucht! Geht es dir nicht gut? Du bist so blass!“ Besorgt musterte Thomas sie von der Seite. „Alles ist jetzt okay!“, wich Laurie aus und sah Thomas tief in die blauen Augen. Thomas wich nicht aus, und bleib Lauries Blick stand. Laurie schloss die Augen. Sie spürte liebevolle Arme die sie umschlossen: „Laurie, ich liebe dich doch! Warum bist du weggegangen?“ Laurie spürte zwei starke Arme sie hoch heben und bemerkte erst jetzt wie eisig der Asphalt war.
„Wollen wir tanzen gehen? Dann wird uns wieder warm!“ Laurie war sofort einverstanden und die Beiden gingen Hand in Hand zur Tanzfläche. Plötzlich kam ihnen die junge Frau, welche Thomas umarmt hatte ihnen entgegen und blieb genau vor den Beiden stehen. Stumm musterte sie Laurie.
„Hey, Thomas! Ist das Laurie?“
„Ja! Das ist meine Cousine, Laurie!“, erklärt dieser.
„Ach so!“, meinte Laurie erleichtert.

So gingen Thomas und Laurie auf die Tanzfläche, welche schon reichlich besetzt war. Thomas drückte Laurie an sich und Laurie Thomas. Laurie schloss die Augen und spürte Thomas näher kommen, immer näher, bis sie seinen Herzschlag spürte. Verträumt dachte sie an den Feentanzplatz…

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Kommentare

Darktear schrieb am 2007-09-08 21:11:57:
:-) ich mag deine Fantasie.. du scheinst kreativ zu sein

Lg
Dark
sdfohsd schrieb am 2007-08-30 21:07:00:
wie schöön, schreib weiter

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