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Kategorien > Alltag > Mein Leben

Die süßbitteren Gedanken eines Lebens

von Sergio

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Vorwort

Da dies meine erste Ansammlung von Geschichten ist die ich veröffentliche bitte ich euch Nachsicht mit mir zu haben. Vor allem die Kommasetzung und Rechtschreibung ist natürlich nicht so schön, ich habe da noch Nachholbedarf. Es geht mir eher um den Ausdruck den ihr zwischen den Zeilen lest, und um die Art von Komik, die vielleicht auch etwas schwierig zu verstehen ist.
Findet ihr diese Tragik lustig, die zb oft den Anschein von Situationskomik erweckt, das würde mich interessieren.
Diese Geschichten sollen eine an Monty Python angesiedelte Komik darstellen, die warscheinlich nicht für jeden auf den ersten Blick lustig erscheint. So ist es eher ein Zusammenspiel zwischen Tragik und Situationskomik die das Leben selbst oft über uns schreibt.
So sind diese Geschichten natürlich Teil meines Lebens, der aber keineswegs einem Rachegedanken entspricht, sondern eigentlich sollen sie eine Hommage an die Frauen sein, mit denen ich mein Leben teilte. Ich wollte auf verschiedenste Weise ihre kleinen Macken und Fehler darstellen und sie in lustige, auch tragische Geschichten verpacken.
Das Opfer bin dabei immer ich selbst, jedoch nicht nachtragend der Verflossenen die mir teils auf skurile Weise zusetzten.
Im Grunde schau ich mit einem zwinkerten Auge auf die Vergangenheit und sie hat für mich im Grunde einen versöhnlichen Ausdruck.

Ich hoffe ihr könnt darüber lachen, ich kann über mich lachen ;)




Der tapfere Recke und die erste Versuchung

Und so geschah es zu jener Zeit,

Da ward ein Jüngling der suchte den Partyspass, und so zog er aus in jener Sylvesternacht in seinem 15 Lebensjahre um möglichst viel Spass zu haben, und ein feuchtfröhliches Fest das sollte es werden. So traff er dann auf dieser Party eine etwas angetrunkene Schankmaid und sogleich vergaß er seine guten Sitten, und stieg dem Weibe nach.

So ward er noch etwas unbeholfen, denn es war sein erstes Mal das er sich der süßen Sinnlichkeit des Weibes näherte, sie scheinbar aber schon erfahrener nahm die Zügel in die Hand und verhalf dem Jüngling zu einer sinnlichen Nacht, die seine überschwengliche Freude zum Ausdruck brachte.

Sogleich verliebte sich der Jüngling und auch die Holde war fester Taten. Da sie weiter des Weges wohnte, weit weg vom Heim des Jünglings, so mussten sie erst den Briefkontakt pflegen. Er schrieb ihr langatmige Zeilen und wurde nicht überdrüssig ihr seine Liebe zu gestehen, etwas unbeholfen in seiner Art, aber ehrlichen Herzens.

So kam es auch zu Treffen und zu wilden Vergnügungen und die Zeit schritt ins Land.
Da ward ein Jahr vergangen, und die Briefe der Holden wurden weniger und weniger und dem Jüngling stach das Herz in seiner Brust. Zuletzt kam ein Brief von der Holden, es sollte der letzte gewesen sein, der Jüngling wußte schon in seinem Geiste das es wohl der Abschied war, aber was er las war eine rechte Merkwürdigkeit will ich meinen.

So schrieb sie von verflossener Liebe und schönen Zeiten die da waren, und bot ihm auch eine gewisse Kameradschaftlichkeit an, doch es war noch mehr in den Zeilen zu erfahren und dem Jüngling stockte der Atem. So schrieb sie denn von einem guten Freunde den er hatte, und den sie, wenn auch nur flüchtig, kennengelernt hatte auf besagtem Partyabend.
Sie bat ihn doch ob sie nicht vielleicht die Kontaktdaten von diesem jenen, natürlich nur im freundschaftlichen Sinne versteht sich, bekommen könne. Sogleich verschwanden die kühnen Gedanken von Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit aus seinem Kopfe, und er verstand die Tollkünheit sehr wohl die diesem Weibe innewohnte. In einem Racheakt der Bösartigkeit verbrannte er den Brief und alles was ihm lieb und teuer war von der Holden.




Heirat und Kinder nicht ausgeschlossen

So zog die Zeit ins Land und der Jüngling wuchs heran bis zu seinem 18 Lebensjahre.

Mit fester Entschossenheit und voller Tatendrang wollte auch er seine Pflicht für Volk und Vaterland erfüllen, und tat seinem Dienst an der Waffe, wie es schon seine Väter und Großväter vor ihm taten.

Und so begab es sich in dieser Zeit die vom wilden Soldatenleben geprägt war, mit ausgiebigen Trinkgelagen und kameradschaftlicher Verbundenheit, das er eines Tages in einer Feierlichkeit wiederrum eine liebliche Maid kennenlernte. Sie war von der Natur durchaus gut bestückt und eine wahre Augenzierde, jedoch im Geiste war sie kindlichen Gemütes. So war sie selbst erst 17 und besuchte noch die höheren Schulen wie es für Töchter aus gutem Hause üblich war zu jener Zeit.

Der Jüngling fühlte sich erneut voller Tatendrang und erfreute sich, denn er war des Vagabundenlebens überdrüssig und malte sich eine rosige Zukunft aus. So war es auch am Anfang eine durchaus leidenschaftliche Affäre und Liebschaft, jedoch wurde das Glück je getrübt.

So begab es sich das das sinnliche Wesen, nicht nur die Liebschaft und das gemeinsame Glück anstrebte, sondern sie bestrebte auch der Drang nach Fortpflanzung. So sprach sie fortan an von kleinen Kindern, die niedlich posierten und die so Erquickend fände.

Der Jüngling war garnicht begeistert und wunderte sich, das die Holde schon in so jungen Jahren dem Bedürfniss eines festen Standes und Kindersegen nachging. So fühlte er sich selber noch viel zu jung für derelei Abenteuer und auch die Holde fühlte schnell das er ihrem Wunsche nicht nachkommen würde.

Und es begab sich weiter das sie die Liebschaft auf den anderen Tag abruppt beendete. Der Jüngling war zwar geschockt jedoch nicht verwundert darüber. Jedoch trug sich etwas anderes zu was ihn weit aus mehr schockierte, denn fast zeitgleich fing die Verflossene eine andere Liebschaft an, mit einem wahrlichen Strolch. Jener welcher war in jener Gegend bekannt für seine Rüpelhaftigkeit und er war des untersten Standes der Gesellschaft, ähnlich dem eines Bettlers oder allerhöchstens Strauchdiebes.

Sogleich erfuhren die tapferen Freunde des Jünglings von der Neuigkeit und spötteten wahrlich über jenes Mädchen, und lachten und scherzten, und oh ich sage euch der Jüngling empfand tiefe Scham, wenn er an das Mädchen dachte. So fühlte er sich klein wie eine Maus und wär vor tiefer Schande am liebsten im kleinsten Erdloch versunken.

Doch die Katharsis sollte nicht enden, es ging weiter, und die Holde empfang von dem verkommen Subjekt sodess noch einen Nachkommen. Die Schande war unaussprechlich und oh Brüder und Schwestern an dieser Stelle soll es genug sein des Leides kundzutun.



Des Geldes wegen bin ich ein Mensch geworden sagte die große Kaiserin

So strichen wiederum Jahre ins Land und der Jüngling hatte die Schmach seiner Jugend schon erfolgreich verdrängt und ward ein Mann geworden.

Es war in seinem 23ten Lebensjahre da lernte er eine überaus schöne fast königlich anmutende Schönheit kennen. Sie trug ihr langes dunkles lockiges Haar zur Schau wie eine echte Königin. Und der Jüngling war stolz das er sich solch ein Prachtweib sichern konnte, und andere Gesellen waren voll des Neides aber auch der Bewunderung

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