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Kategorien > Erotisch > Eifersucht

Die ultimative Waffe

von Frank Schramm

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Ich hatte mich gerade erst richtig eingearbeitet. Wenige Wochen zuvor, war ich als Partner meines Vaters in dessen Geschäft eingestiegen. Wir importierten und verkauften europäische Luxuskarossen. Da tauchte diese junge Frau bei uns im Geschäft auf. Sie sah einfach hinreißend aus, in ihrem superkurzen roten Minirock und den dazu passenden High Heels. Ich ließ es mir nicht nehmen, sie höchstpersönlich zu beraten. Und während ich mich auf den ersten Blick unsterblich in diese Frau verliebte, hatte es ihr ganz offensichtlich ein farblich zu ihrem reizenden Outfit passender Ferrari-Testarossa angetan. Daß es sich bei dem Fahrzeug um das teuerste Gefährt der aktuellen Angebotspalette handelte, beeindruckte die Lady nur unwesentlich.

Nachdem sie mir einen größeren Nachlaß abgerungen hatte, als ich ursprünglich einzuräumen bereit gewesen war, legte sie den Kaufpreis für das noble Gefährt bar auf den Tisch. Ich sagte ihr daraufhin zu, sämtliche Formalitäten im Zusammenhang mit dem Fahrzeugkauf für sie abzuwickeln und ihr den Wagen samt roter Schleife am Folgetag für sie kostenfrei persönlich vor ihrer Haustür anzuliefern. Ihrer Wirkung auf mich durchaus bewußt, schenkte sie mir beim Abschied ein besonders verführerisches Lächeln, und ich konnte in der darauf folgenden Nacht kein Auge zutun.

Als ich am nächsten Tag den Ferrari wie versprochen abgeliefert hatte, nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und fragte Chloe, so hatte sie sich mir vorgestellt, ob sie einmal mit mir essen gehen würde. Allzu große Chancen rechnete ich mir dabei nicht aus, doch wider Erwarten nahm sie meine Einladung an.

Während eines romantischen Abendessens bei Kerzenschein im feinsten Restaurant der Stadt, eröffnete Chloe mir, daß sie selten zuvor einen so netten Kerl wie mich getroffen hätte. Ich konnte mich des Eindruckes nicht erwehren, daß sie mit mir spielte. Es war für Chloe nicht zu übersehen, daß ich mich seit unserem ersten Zusammentreffen geradezu nach ihr verzehrte. Während Chloe wahrscheinlich nur mit dem Finger schnippen brauchte, damit ihr jeder Mann, von dem sie es wünschte, sofort zu Füßen lag, kategorisierte ich mich selbst eher als Durchschnitts-Typ ein. Wenn auch guter Durchschnitt.
Nie zuvor hatte ich eine Frau wie Chloe kennengelernt. Die Art, wie sie mich mit ihren grünen Katzenaugen immer wieder ansah, raubte mir mit der Zeit nicht nur den Verstand, sondern machte mich auch vollkommen blind.

Wir verabredeten uns über zwei Monate hinweg in lockeren Abständen, ohne daß es auch nur zum geringsten Austausch irgendwelcher Zärtlichkeiten gekommen wäre. Wäre es nach mir gegangen, hätten wir uns jeden Tag gesehen. Aber irgendwann meinte Chloe eher beiläufig, daß ihre geschäftlichen Termine ein häufigeres Zusammentreffen nicht möglich machen würden. Ich traute mich nicht, genauer nachzuhaken und gab mich mit der Begründung wohl oder übel zufrieden.
Eines Abends gingen wir wieder einmal gemeinsam aus. Chloe hatte einige Cocktails getrunken, so daß sie nicht mehr in der Lage war, selbst nach Hause zu fahren. Sie bat mich darum dies zu tun, da sie den Ferrari nur ungern vor dem Club, in dem wir uns amüsiert hatten, stehen lassen wollte. Natürlich war es mir nicht möglich, ihr diese Bitte abzuschlagen. Ich hätte sie sogar nach Hause getragen, wenn sie mich darum gebeten hätte.

Bei Chloe zu Hause angekommen fragte sie mich, ob ich noch auf einen Café oder etwas Stärkeres mit nach oben kommen wollte. Dabei legte sie die Betonung kaum merklich auf etwas Stärkeres. Bisher hatte Chloe augenscheinlich nur hin und wieder das Bedürfnis gehabt festzustellen, daß ich nicht mein Interesse an ihr verloren hatte. Und ich genoß dafür jede Sekunde ihrer Gesellschaft. Daß sie mich nun fragte, ob ich noch Lust hatte, sie in ihre Wohnung zu begleiten, kam mir einer Offenbarung gleich.

"Ich kann dich in dieser Verfassung ja wohl kaum alleine die paar Meter zur Wohnungstür gehen lassen", bemerkte ich süffisant, woraufhin sie nur erwiderte

"Wenn du meinst" und aus dem Wagen stieg.

Ich befürchtete, daß Chloe es sich mit der Einladung doch noch einmal überlegen könnte und sprang ebenfalls aus dem Fahrzeug. Noch bevor ich sie einholen konnte, drehte sie sich nochmals um.

"Weißt du was, Lance?"

Alles Klar, Mann. Du hast es wieder verbockt, schoß es mir unvermittelt durch den Kopf.

"Tu' mir bitte noch einen Gefallen, und fahr' den Wagen in die Tiefgarage. Nicht, daß mir noch irgend so ein Penner den Lack an meinem Ferrari ruiniert."

Ich wäre vor Erleichterung fast in die Luft gesprungen. Sollte das etwa doch noch mein Abend, meine Nacht werden?

"Chloe, ich bitte dich. Penner!? Welch hartes Wort aus solch einem entzückenden Mund."

Chloe zuckte mit den Schultern und machte mit einem Anflug von Verächtlichkeit kommentarlos auf dem Absatz kehrt. An der Haustür angekommen, rief sie mir dann noch zu

"Der kleine Schlüssel an dem Etui ist für den Fahrstuhl. Nach rechts drehen und auf P drücken. Ich mache uns in der Zwischenzeit einen Drink fertig."


Als ich mit dem Fahrstuhl endlich Chloes Wohnung erreichte, bekam ich zunächst den Mund nicht mehr zu. Das P stand für Penthouse, da hätte ich auch selbst drauf kommen können. Bei diesem Objekt handelte es sich um ein architektonisches Meisterwerk und von der Straßenseite des Gebäudes war nicht zu erkennen gewesen, daß es über eine solche Wohnung verfügte. Was die Einrichtung der Penthouse-Wohnung anbetraf, so hatte alleine diese mindestens den Wert des Fahrzeugs, welches ich wenige Minuten zuvor in der Tiefgarage abgestellt hatte.

"Komm doch rein. Ich bin hier hinten!"

Ich vernahm Chloes Stimme, konnte sie aber noch nicht sehen, da die Anordnung der Räumlichkeiten etwas verwinkelt war. Nachdem ich daraufhin das Wohnzimmer, den, wie ich später feststellen sollte, bei weitem größten Raum der Wohnung betreten hatte, brauchten meine Augen eine kurze Zeit, um sich auf die vorherrschenden Lichtverhältnisse einzustellen. Die Deckenleuchten verbreiteten ein diffuses rötliches Licht, und nach einer Weile konnte ich auch Chloe erkennen. Sie hatte auf einem dekadenten Ledersofa Platz genommen, das im Vergleich zu dessen Dimensionierung die meisten Lotterbetten wie lächerliche Pritschen aussehen ließ. Die makellosen Beine übereinander geschlagen, in bei ihr nicht mehr wegzudenkenden High Heels, in halterlosen Strümpfen aus feinster Seide und einem Hauch von Nichts, einem Negligé, das mehr von ihren perfekten weiblichen Rundungen offenbarte, als daß diese davon bedeckt wurden. In beiden Händen hielt sie je ein Cocktailglas mit unterschiedlichem Inhalt, lächelte mich mit ihrem süßen Puppengesicht an und sagte zu mir

"Ich war mir nicht ganz sicher, wonach dir jetzt sein würde. Du hast die freie Auswahl."

So zweideutig Chloe das gemeint haben mochte, ich hatte es ebenso verstehen wollen. Ohne auch nur einmal an unseren Cocktails zu nippen, fielen wir wie ausgehungerte Raubtiere übereinander her und liebten uns

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Kommentare

http//:www.top3-suche.de schrieb am 2010-03-30 18:53:24:
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