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Kategorien > Aus dem Leben > Absurde Realität

Die unglaubliche Geschichte der Marlene Blum

von LaLuna

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Es war einer dieser unglaublich kalten und feuchten Wintertage. Der Himmel war bedeckt und grau. An Tagen wie diesen wollte Marlene Blum ihr großes gemütliches Bett nicht verlassen. Sie zog sich die Decke weit über den Kopf und versuchte in ihren Traum zurückzufinden. Plötzlich klingelte es an der Türe. Marlene Blum versuchte ernsthaft dieses Geräusch zu ignorieren. Aber es gelang ihr nicht. Immer wieder dieses Ring, Ring. Eine kurze Pause und dann wieder. Ring, Ring. Es hatte keinen Sinn. Der morgendliche Besucher wollte nicht aufgeben. "Marlene, du musst aufstehen!" schien die Haustürglocke ihr entgegen zu schreien. Marlene Blum warf die Bettdecke weg und quälte sich aus dem Bett. Langsam zog sie sich ihre kuschligen Plüschhausschuhe über. Erst den einen und dann den anderen. Im Hintergrund ertönte immer noch dieser nervige Ton. Ring, Ring. "Wer mag das nur sein." dachte Marlene Blum. Langsam kam auch ihr Gehirn in Gang. "Sonst bekomme ich doch auch keinen Besuch." Und das stimmte. Marlene Blum war eine einsame Frau. Sie war nicht mehr das was man als jung bezeichnete. Nein, sie stand vielmehr mitten im Leben. Das vielleicht auch nicht. Vielmehr fand das Leben um sie herum statt. Aber Marlene Blum nahm nicht daran teil. Sie hatte noch nie am Leben teilgenommen. Sie war eine stille Beobachterin. Das war sie schon immer gewesen. Zumindest hatte sie nie diese Türe mit der Aufschrift "Eingang zum Leben" gefunden. Und deswegen wohnte Marlene Blum alleine, as alleine und schlief alleine. Und das schien ihr nichts auszumachen. Bis zu diesem Tag als es an ihrer Türe klingelte.
Marlene Blum schlüpfte in den viel zu großen, alten, rosa Morgenmantel und bewegte sich langsam Richtung Haustüre. Ring, Ring. Paus. Ring, Ring. Marlene Blum zögerte in ihren Schritten. Sie war sich nicht sicher ob sie wirklich die Türe öffnen sollte. Was konnte den so wichtig sein, dass man an einem solchen Morgen so verrückt klingelte. Sie könnte ja so tun als ob sie schlief, oder vielleicht wäre sie ja gar nicht da. Marlene kam am Spiegel im Hausflur an. Sie betrachtete ihr Spiegelbild. Ihr blondes, struppiges Haar stand in alle Richtungen ab. Schön war sie nicht. Unter ihren Augen waren tiefe Schatten. Ihr Gesicht war mit feinen Falten durchzogen und die Haut etwas grau. Einen kurzen Augenblick leuchtete ihr ein anderes Gesicht aus dem Spiegel entgegen. Ein junges und strahlendes Gesicht mit leuchtenden Augen und einem schönen lächeln. Das Gesicht ihrer Jugend. Wo und wann hatte sie es nur verloren?
Ring, Ring. Marlene Blum wurde aus ihren Gedanken gerissen und stand plötzlich wieder im Jetzt und Hier. Hier in ihrem Hausflur, vor ihrem Spiegel. Marlene Blum sah ihrem Spiegelbild in die Augen und beschloss nun doch die Haustüre zuöffnen. Es waren nur noch wenige Schritte und dann.........



Fortsetzung folgt!

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Kommentare

LaLuna schrieb am 2008-03-08 18:49:32:
Tut mir leid das ich euch solange auf die Folter spanne. Mir fehlt leider gerade ein bisschen die Zeit um die Geschichte weiter einzutippen. Aber der zweite Teil folgt sogleich. Ich hoffe ihr bleibt dran.
eure LaLuna
zhara schrieb am 2008-03-07 22:32:02:
Ich kann Lilly nur zustimmen, warum hörst du auf und spannst uns so auf die Folter?
Egal, du hast einen schönen Schreibstiel und ich hoffe bald zu erfahren, wie es weiter geht.
deine zhara
Lilly schrieb am 2008-03-07 19:56:03:
Wie kannst du nur so mittendrin aufhören???

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