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Kategorien > Aus dem Leben > Absurde Realität

Die unglaubliche Geschichte der Marlene Blum VI

von LaLuna

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Marlene Blum fühlte sich verfolgt. Sie begann wieder zu laufen und drehte sich dabei ständig um. Es war eigentlich nichts zu sehen. Aber manchmal dachte Marlene das sie einen Schatten sehen würde. Sie rannte schneller und schneller. Wohin sollte sie jetzt? Marlene bekam kaum noch Luft. Das denken fiel ihr schwer. Nachhause konnte sie jetzt nicht gehen. Wenn ihr Verfolger sich nicht abschütteln ließe. Sie wäre ganz alleine Zuhause. Niemand würde ihr helfen. Und wenn ihr Verfolger die Türe aufbrechen würde? Marlene Blum wollte nicht daran denken. Marlene Blum verlies den Stadtpark und verlangsamte ihr Tempo. Die Straßen waren kaum belebt. Es schien als ob die Menschen heute lieber Zuhause bleiben würden. Zuhause vor ihrem warmen Offen. Marlene Blum fragte sich warum sie nicht einfach Zuhause geblieben war. Sie drehte sich immer wieder um. Niemand war zu sehen. Aber das Gefühl verfolgt zu werden lies nicht nach.
Marlene Blum entdeckte auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein kleines Cafe. "Die Rettung!" dachte Marlene Blum. Sie würde in das kleine Cafe gehen und sich einen Kaffee bestellen. Vielleicht sogar eine Kleinigkeit zu essen. Dann würde auch das flaue Gefühl in ihrem Magen nachlasssen und sie könnte wieder einen klaren Gedanken fassen. Außerdem würde sie ihren Verfolger abschütteln. Sie könnte nach dem Besuch in dem Cafe wieder gemütlich nach Hause gehen. Marlene Blum war sich sicher das ihr dann keiner mehr folgen würde.
Sie überquerte die Straße. Ein Besuch in einem Cafe. Marlene Blum war schon lange in keinem Cafe mehr gewesen. Sie mied Plätze an denen sich viele Menschen aufhielten. Aber heute war schon ein so verrückter Tag. Warum sollte Marlene Blum da nicht mal eine Ausnahme machen? Marlene Blum betrat das Cafe und schaute sich um. Alle Tisc he waren belegt. Fröhliches geplauder schallte ihr entgegen. Marlene wollte sich schon wieder umdrehen und gehen, da winkte ihr ein Herr mittleren Alters zu. Durch Handzeichen gab er ihr zu verstehen das an seinem Tisch noch Platz für sie sei. Marlene Blum zögerte. Ihr Blick fiel durch die Fensterscheibe des Cafes auf die verlassene Straße. Die Aussicht, jetzt wieder nach draußen zu gehen, war für Marlene Blum nicht sehr verlockend. Andererseits traute sie sich nicht zu einem fremden Mann an den Tisch. Marlene Blum war unentschlossen. Schließlich gab sie sich einen Ruck und ging auf den Tisch zu. Marlene Blum legte ihren Mantel und ihren Schal ab. Sie grüßte den Herren etwas unfreundlich und nahm platz. Er lächelte sie unaufhörlich an. Marlene Blum nahm die Speisekarte in die Hand und versteckte sich hinter ihr. Marlene Blums Wangen glühten. Sie war noch immer ein wenig außeratem. Sie versuchte sich auf das lesen der Speisekarte zu konzentrieren. Es dauerte eine Weile bis ihr das gelang. Was Marlene Blum einwenig beruhigte. Solange sie sich hinter der Speisekarte verstecken konnte musste sie kein Gespräch anfangen. Vielleicht würde der Herr gleich bezahlen und gehen. Marlene Blum wäre dann alleine und könnte in aller Ruhe ihre Gedanken sortieren.
"Sie wünschen bitte?" Eine hübsche, junge Kellnerin riss Marlene aus ihren Gedanken. "Ah, Ähm, ich hätte gerne eine Tasse Kaffee und eine Kürbissuppe." Die Kellnerin notierte Marlenes Wunsch auf einen kleinen Block und war schon wieder verschwunden. Marlene Blum blickte in das lächelnde Gesicht ihres Tischnachbarn. "Hallo, mein Name ist Martin. Sind sie öfter hier?"
Genau das was Marlene Blum befürchtet hatte trat nun ein. Der freundlich lächelnde Herr hatte ihr einen Platz angeboten und erwartete jetzt eine nette Plauderei mit ihr. Schade das Marlene kein Buch dabei hatte. Dann könnte sie sich jetzt hinter den Seiten verstecken und ihr Tischnachbar würde schnell merken, das sie an keinem Gespräch interessiert war. "Ich bin Marlene. Und nein, ich bin nicht öfter hier. Genau genommen war ich noch nie hier." Marlene versuchte so kurz wie möglich zu antworten. Sie hoffte inständig das ihre Suppe bald kommen würde. Dann könnte sie sich mit dem Essen beschäftigen. "Man isst hier sehr gut und günstig." Martin sah Marlene immer noch lächelnd an. "Wissen sie, ich lebe alleine und das Kochen macht da wenig Spaß." Marlene Blum sah Martin entgeistert an. Sie wollte nichts von Martin wissen. Weder wie, noch wo er lebte. Marlene stand auf und ging zur Toilette. Sie schloss die Tür hinter sich und atmete tief durch. Sie stand vor dem Waschbecken und schaute in den Spiegel. Ihr dezent geschminktes Gesicht sah noch immer gut aus. Obwohl sie etwas gestresst war. Marlene holte noch einmal tief Luft und ging zurück ins Cafe............



Fortsetzung folgt!

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