Die unheimliche Stille III
von
Nacht
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Sie fahren zur angegebenen Adresse. Dort steigen sie aus. Sie läuten an der Türe. Kurz darauf öffnet eine Frau. "Guten Tag, wir sind von der Polizei. Mein Name ist Weiß. Das ist mein Kollege Günter Grü. Wir sind von der Polizei. Frau Schneider erwidert: "Sie kommen bestimmt wegene Sandra, sowie den Mord an Herrn Rund?"
"Woher wissen sie?"
"Nun Sandra hat mich informiert, bitte kommen sie rein."
Kommissar Weiß ärgerte sich insgeheim. Denn nun war der Überraschungseffekt dahin. Julia Schneider ist vorbereitet.
Sie geht ins Wohnzimmer. Die Beamten folgen. Sie bietet ihnen Platz an. Dann fragt sie: "Womit kann ich ihnen dienen?" Wir haben nur zwei Fragen.
Wo waren sie heute Nachmittag?"
"Ich kaufte mir bei Ellers zusammen mit Sandra neue Kleider für einen Ball."
"Wann sind sie nachhause gekommen?"
"Vor etwa eineinhalb Stunden."
"Vielen Dank für ihre Hilfe, und noch einen schönen Abend." Wünschte der Kommissar. Sandra reichte ihm die Hand. Da fallen ihm ihre künstliche Fingernägel auf. Diese stecken als Verlängerung an den Fingern. Und es fehlt einer am Zeigefinger.
Schnell fahren sie zurrück ins Büro. Dort wartete schon der Neffe von Herrn Rund. Sie treten ein, und der Kommissar spricht: "Guten Abend, Herr Müller."
"Guten Abend, Herr Kommissar. Womit kann ich ihnen dienen?"
"Wann haben sie ihren Onkel das Letzte Mal lebend gesehen?"
"Vor vier Tagen."
"Und aus welchem Grund?"
"Ich glaube nicht, daß es sie etwas angeht," erwiderte er sichtlich nervös. Der Kommissar erhebt sich.
"Wenn es sich dabei um einen Mord handelt, schon," sagte er.
Dann geht er auf ihn zu, und schaut ihm direkt in die Augen.
"Ich hatte etwas mit ihm zu bereden."
"Sie sind spielsüchtig. Deshalb bitten sie ihren Onkel immer wieder um Geld. Nur diesmal bekamen sie keines. Deshalb sind sie mächtig wütend gewesen!" Schleuderte ihm der Kommissar ins gesicht.
"Ich weiß nicht wovon sie reden!" Schrie der Neffe den Kommissar entgegen. "Davon, daß sie ihren Onkel drohten, als sie das Haus verlassen haben. Er wird es noch bereuen."
"Das behaupted doch bestimmt seine neue Freundin, diese geldgeile Göre. Sie will mich schon lange aus dem Wege haben. Glauben sie ihr nicht." Verteidigt er sich mit aller Kraft.
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