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Kategorien > Krimi > Krimi

Die unheimliche Stille Teil 1

von Nacht

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Kurz vor zwölf Uhr mittags betritt Sussi das Haus ihres Onkels. Während sie ihre Tasche abstellt, denkt sie: "Welch schöner Sommertag. Da gehe ich später mit Onkel Franz etwas spazieren. Die Sonne tut ihm bestimmt gut."

Gut gelaunt ruft sie: "Hallo Onkel Franz! Ich bin hier!" Doch keine Antwort. Kein Geräusch durchdringt die Stille.

"Seltsam." Sie begibt sich ins Wohnzimmer. Da gefriert ihr das Blut in ihren Adern. Für einen Moment stockt ihr der Atem. Peter Rund, ein steinreicher Fabrikant im Ruhestand, sitzt nach vorne gebeugt an seinem Schreibtisch. Sein Kopf liegt regungslos auf der Schreibtischablage. Die linke Kopfseite blutverschmiert.

Voller Panik stürzt sie zu ihm hin. Kein Zweifel, ihr Onkel ist tot. Hastig wählt sie die Nummer der Polizei. "Hallo hier spricht Frau Müller. Eben fand ich meinen Onel tot an seinem Schreibtisch auf." "Bitte verändern sie nichts, wir kommen sofort," sagte ein Beamter.

Kurze Zeit später erreichen zwei Beamte das Haus. "Guten Tag. Mein Name ist Sussi Müller. Ich bin die Nichte. Hier habe ich ihn gefunden. Sie zeigte in Richtung Arbeitszimmer. "Mein Name ist Weiß, ich bin Kommissar. Mein Kollege Günter Grün." Zusammen betraten sie das Zimmer. Der Kommissar sieht sich um. "Die Spurensicherung muß kommen," weißt er seinen Kollegen an. "Haben sie etwas verändert?" Erkundigte sich der Kommissar. "Nein." Er sieht sich genau um. Da entdeckt er ein fingergroßes Loch im Glas der Uhr. Eröffnet es, zieht sich einen Handschuh über, dann entnimmt er ein Projektil. "Also Herr Rund ist seit halb zehn Uhr tot." Betonte er. "Wie kommst du zu dieser Erkenntnis?" Entgegnete ihm Günter. "Da blieb die Uhr stehen," stellte der Kommissar fest und zeigte auf das Loch im Glas. "Hier ist die Kugel eingeschlagen, die Herrn Rund tötete." Fügte er hinzu.

Er übergibt das Projektil einem Herrn der Spurensicherung. Dann geht er in die Küche. "Was ist der Grund ihres Besuches?" Fragte er Sussi. "Ich sehe immer nach meiner Arbeit nach dem Onkel," antwortete sie, "dann gehen wir zusammen raus," fügte sie hinzu.
"Wohnen sonst noch Personen hier im Haus?" Fragte er.
"Nur seine neue Flamme, Sandra Specht, aber diese treffen sie hier nur selten an," berichtete sie den Kommissar. "Denn sie vergnügt sich mit ihren Freundinnen in der Stadt, und wirft das Geld von Onkel Franz zum Fenster raus." Gab sie im bitteren Ton zurück.

"Sie mögen Frau Specht nicht?" Fragte er. "Nein bestimmt nicht. Diese junge Göre verdreht meinem Onkel doch nur den Kopf. Und verliebt wie er ist, oder besser gesagt war, bemerkte er nicht, daßsie es nur auf sein Vermögen abgesehen hat."
"Hat ihr Onkel Feinde?" Oder wer könnte für den Mord noch in Frage kommen?" erkundigte sich der Kommisssar.
"Nicht das ich wüßte."
"Hat Herr Rund noch weitere Verwande?"
"Ja, einen Bruder. Doch sie pflegen nur wenig Kontakt zu einander."
"Und was ist der Grund?"
"Dieser geniesst sein Leben, schon seit jungen Jahren. Von regelmässiger Arbeit hält er nichts. Und das widerstrebt meinem Onkel."
"Vielen Dank. das ist alles für den Moment. Falls wir noch Fragen haben, melden wir uns. Dann verließen sie das Haus und begaben sich zu ihren Wagen. Dort erwartete sie eine Überraschung.

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Kommentare

Dorina schrieb am 2010-05-26 20:12:03:
und wie geht die Geschichte weiter?? Ein spannendes Ende wäre nicht schlecht.

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