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Kategorien > Kinder Geschichten > Abenteuer

Die verschworenen Vier---Abenteuer auf dem Weihnac

von Peter Bochanan

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An diesem Wochenende war Weihnachtsmarkt in der kleinen Vorstadt und Wilma, Claudia, Sigi und Kurt hatten sich die ganze Woche schon darauf gefreut. Sie hatten die Erlaubnis ihrer Eltern gemeinsam und ohne Aufsicht der Erwachsenen dort hinzugehen. Das es draußen dicke Flocken schneite machte den Besuch des Weihnachtsmarktes nur noch romantischer und es störte die lustige Bande in keinster Weise. Sie hatten jeder von ihren Vätern 20 Euro extra bekommen, zusätzlich zu ihrem Taschengeld, das am Ende des Weihnachtsmonats schon stark geschrumpft war da alle schon die Weihnachtsgeschenke für ihre Familien gekauft hatten. Einzig Claudia hatte noch nichts für ihre Mutter und das wollte sie auf dem Weihnachtsmarkt besorgen. Schon bevor sie dort ankamen stieg ihnen der Duft von allerlei leckeren Sachen in die Nasen. Da gab es gebrannte Mandeln, die aß Claudia für ihr Leben gern, aber auch der Duft von frischen Reibekuchen und Pommes und Lebkuchen lag in der Luft. Bevor sie den Weihnachtsmarkt betraten legten sie gemeinsam die Richtung fest in der sieden Markt anschauen wollten, von rechts nach links. Auch hatten sie vereinbart das, wenn sich jemand verlaufen und die anderen nicht mehr finden sollte, sie sich um eine bestimmte Uhrzeit an einer bestimmten Stelle wieder treffen würden. Nun, da alles geklärt war, stürzten sie sich ins Getümmel. Sie gingen von Stand zu Stand und schauten sich all die wunderhübschen Sachen an die es da zu kaufen gab und die die Leute die sie verkauften oft per Handarbeit selbst hergestellt hatten. An einem Stand entdeckte Claudia eine kleine, sehr schön aussehende Handtasche die mit bunten Perlen bestickt war. So etwas konnte man schön tragen wenn man ins Theater ging und da das Claudia's Eltern desöfteren machten entschloß sie sich die Tasche zu kaufen als Weihnachtsgeschenk für ihre Mutter. Die würde sich bestimmt riesig freuen, hatte sie nicht vor kurzem noch erwähnt das sie unbedingt eine neue, kleine Tasche bräuchte um ihr Opernglas hineinzustecken ? Um letzte Zweifel auszuräumen das sie nicht das falsche kaufte fragte sie ihre Freunde um Rat aber da die der gleichen Meinung waren wie Claudia selbst erkundigte sich Claudia bei der Dame die die Tasche verkaufte nach dem Preis. " Das ist eine sehr gute Wahl Kind, ist echte Handarbeit. Die habe ich selbst gefertigt und fast einen ganzen Monat dazu gebraucht. Da wird sich deine Mutter aber sehr freuen das du ihr so etwas schönes schenkst. Die Tasche kostet 15,95 Euro. Soll ich sie dir gleich einpacken, dann brauchst du das zu Hause nicht mehr zu machen ? " Claudia sah ihre Freunde bedröppelt an. 15,95 Euro, das war ein stolzer Preis, da war ja fast das ganze Geld das sie von ihrem Vater bekommen hatte weg und sie wollte doch so gerne noch gebrannte Mandeln haben und auch etwas trinken und essen. Kurt, ganz Gentleman, sagte " Wenn du deiner Mutter die Tasche gerne schenken würdest dann lade ich dich zu einer großen Tüte gebrannte Mandeln ein. Was hälst du davon ? " Claudia bekam einen leicht roten Kopf vor Verlegenheit und sagte zu Kurt " Danke Kurt, ich zahls dir auch bestimmt zurück oder revanchiere mich ein ander mal " und zu der Dame in dem Stand sagte sie " ja bitte seien sie so lieb die Tasche gleich zu verpacken, ich danke ihnen." Auch Wilma wollte ihren Beitrag zu einem gelungenen Weihnachtsmarktbesuch leisten und lud Claudia zu einer Portion Reibekuchen ein. Das war nämlich der nächste Stand den sie ansteuerten nachdem Claudia das Weihnachtsgeschenk für ihre Mutter entgegengenommen und bezahlt hatte. Wilma und Claudia bestellten sich Reibekuchen und Kurt und Sigi eine Currywurst mit Pommes und Mayo. Dazu tranken alle eine Cola. Sie aßen und tranken mit großem Appetit und als sie damit fertig waren entschieden sie sich weiter zu gehen denn obwohl das Städtchen in dem sie wohnten relativ klein war hatte der Weihnchtsmarkt doch beimahe riesige Ausmaße. Es gab noch so viel zu sehen und die Kids wollten nicht zuviel Zeit verlieren denn sie mußten ja auch irgendwann wieder nach Hause. Sigi deutete schräg nach vorne und sagte " schaut mal Leute, da vorn gibt es Süßes, da möchte ich gern mal schauen." Alle waren mit ihm einer Meinung und so bewunderten sie die große Auslage mit allen möglichen Leckereien drin. Nun war Kurt's Moment gekommen. Er bestellte heimlich bei der Verkäuferin eine riesige Tüte mit gebrannten Mandeln und überreichte sie Claudia. Er hatte sein Versprechen gehalten und bekam dafür von Claudia auch einen dicken Schmatzer auf die Wange. Wilma gönnte sich einen kandierten Apfel und die anderen beiden eine mit Schokolade überzogene Banane, Hmmm, das schmeckte herrlich,sie waren alle so richtig rundum glücklich und zufrieden. " Schaut mal da vorn, da sitzt der Weihnachtsmann. Kommt, sehen wir uns an wie er die kleinen Kinder auf den Schoß nimmt und hören was er zu ihnen sagt. Sie stellten sich etwas seitlich und nicht gleich in die Menge um niemanden mit ihren Süßigkeiten zu bekleckern. Ein kleiner Junge von etwa 4 Jahren hatte sich beim Weihnachtsmann niedergelassen und erzählte ihm was er sich zu Weihnachten wünsche. Der Weihnachtsmann schaute in ein großes, goldenes Buch und stellte fest das der Kleine wohl das ganze Jahr über brav gewesen war und deshalb seine Wünsche bestimmt in Erfüllung gehen würden. Die vier freuten sich mit ihm. Wilma wollte schon weitergehen aber als nächstes kam ein kleines Mädchen zum Weihnachtsmann das vielleicht gerade mal 2 Jahre alt war, das wollten sie sich noch ansehen. Weil das Kindlein sehr verschreckt zu sein schien blieb die Mutter neben ihr und dem Weihnachtsmann stehen weil sie Angst hatte das das Kleine sonst anfangen würde zu weinen. Während sie der Stimme des Weihnachtsmannes lauschten die ganz sanft auf die kleine Dame einredete knuffte Claudia dem verblüfften Kurt mit dem Ellenbogen in die Seite und sagte " Na, du bist der nächste, warst du denn auch immer brav ? " Zu einer Antwort kam Kurt nicht mehr denn plötzlich wurde es ganz hell um den Weihnachtsmann herum und hinter seinem Stuhl schlugen Flammen hoch. Was war denn da los, um Himmels willen, der Weihnachtsmann brannte ja. In einem Affekt ließen sie ihre Süßigkeiten fallen und sprangen zu viert auf das Podium auf dem der Weihnachtsmann seinen Stuhl stehen hatte. Bevor noch irgendjemand der herumstehenden das Geschehene überhaupt begriffen hatte griff Wilma in windeseile nach dem kleinen Mädchen während Sigi und Kurt den Weihnachtsmann an den Armen packten und von seinem Stuhl rissen. Claudia gab dem Stuhl einen Tritt so das dieser im hohen Bogen hinter die Bühne flog und alle sprangen vorne von der Bühne herunter. Jetzt waren auch andere Leute da die den Kindern zu Hilfe kamen und einer hatte, kein Mensch wußte woher so schnell, einen Feuerwehrschlauch in der Hand und löschte den Gott sei Dank noch nicht so großen Brand. In wenigen Minuten war alles vorüber und alle waren froh das das ganze so glimpflich ausgegangen war. Nachdem sich der Weihnachtsmann vom ersten

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