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Kategorien > Kinder Geschichten > Abenteuer

Die verschworenen Vier---das Geheimnis der Jugendh

von Peter Bochanan

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Claudia, Wilma, Sigi und Kurt hatten sich schon seit Wochen darauf gefreut---nun war es endlich soweit. Sie machten mit der Schule einen einwöchigen Ausflug und wohnen sollten sie während dieser Zeit in einer Jugendherberge. Nicht nur sie sondern die ganze Klasse war aufgeregt als sie sich morgens auf dem Schulhof versammelten weil der Bus sie für die fast vierstündige Fahrt dort aufnehmen sollte.
Es war kurz nach acht Uhr morgens als der Bus kam. Der Fahrer stieg aus und verstaute die kleinen Koffer und die Reisetaschen der Schüler im großen Gepäckraum an der Längsseite des Busses.
Das Handgepäck nahmen die Kinder mit in den Bus. Darin hatten sie alles was sie für die lange Fahrt brauchten, etwas zu essen und zu trinken und auch Spiele oder Bücher um sich die Zeit zu vertreiben.
" Bin mal gespannt wie es da so ist in der Herberge " sagte Kurt, sich Sigi zuwendend der neben ihm saß.
" Ich war zwar schon in Hotels wenn ich mit meinen Eltern in Urlaub war aber noch nie in ner Jugendherberge."
" Ich war vor drei Jahren mal in einer als wir nicht in Urlaub fahren konnten weil mein Vater ein Bein in Gips hatte " entgegnete Sigi " aber ich fand es toll da. Der Herbergsvater war ein ganz lieber, der hat sogar mit uns ein Lagerfeuer und ne Nachtwanderung gemacht."
Die beiden Mädchen hatten es sich ganz hinten im Bus gemütlich gemacht und schmökerten gemeinsam in einer Tierzeitschrift. Claudia liebte Katzen und Wilma schwärmte mehr von Hunden aber von beidem gab es reichlich an Fotos in der Zeitschrift und eines war süßer als das andere.
So verging ihnen die Zeit genauso schnell wie den Jungs die sich mit einem Game Boy amüsierten und alle waren bas erstaunt als der Bus plötzlich hielt und der Lehrer sie aufforderte auszusteigen.
" Man das ging aber fix, ich hab gar nicht gemerkt das wir schon so lange unterwegs sind."
Kurt machte ein verdutztes Gesicht, erhob sich aber dann und ging in Richtung der Türe, gefolgt von Sigi. Draußen nahmen sie ihre Koffer entgegen und warteten bis die Mädchen die ihren auch hatten. Dann schlenderten sie auf die Einganstür der Jungendherberge zu. Drinnen wurden sie vom Herbergsvater und seiner Frau erwartet und begrüßt und dann auf die Zimmer verteilt.
Dann konnten sie endlich ihre Sachen auspacken und einräumen und in den Speisesaal gehen denn sie hatten alle reichlich Kohldampf von der langen Fahrt und waren genau rechtzeitig zum Mittagessen eingetroffen.
Die Jungs waren mit auspacken und einräumen wesentlich schneller fertig und als die Mädchen zu ihnen stießen fragte Kurt
" Wo bleibt ihr denn so lange, wir warten schon seit Stunden auf euch. Ich bin froh wenn ich was zu beißen krieg, mein Magen hängt schon auf den Knien."
" Na wenn ihr so schnell fertig wart mit auspacken dann möchte ich mal gerne euere Schränke sehen. Die schauen bestimmt aus wie Kraut und Rüben " frotzelte Claudia und klopfte Sigi scherzhaft auf die Schulter
" Na kommt, laßt uns essen gehen."
Sie betraten den Speisesaal und stellten sich als erstes an der Essensausgabe an. Heute Mittag gab es Bauchfleisch mit dicken Bohnen und Kartoffeln, sah wirklich lecker aus. Dazu gab es für jeden noch einen großen Apfel mit leuchtend roten Bäckchen und einen halben Liter Milch.
Nachdem sie alle satt waren meldete sich der
Lehrer, Herr Borchert, noch einmal zu Wort und verkündete das sie am Nachmittag eine kleine Wanderung machen würden.
15 Minuten später stand die ganze Klasse abmarschbereit vor der Herberge und da stiefelten sie los. Einer der Klassenkameraden hatte seine Mundharmonika mitgebracht und so sangen alle fröhlich mit zu seiner Melodie.
Als sie dann am frühen Abend ihr Domizil wieder erreicht hatten merkten sie doch langsam das der Tag lang gewesen war. Noch bevor es Abendbrot gab sah man die ersten bereits gähnen aber das Essen wollte sich keiner entgehen lassen denn die frische Luft hier draußen machte doch sehr hungrig. Dann jedoch verzogen sich die Kinder recht schnell auf ihre Stuben und machten sich eilends bettfertig.
Als das Licht gelöscht wurde lagen alle schon in den Federn und manche schliefen gar schon. Kurt und Sigi hatten sich zwei Betten direkt am großen Fenster des Schalfsaales sichern können. Sie liebten es beide nachts bei offenem Fenster zu schlafen.
" Gute Nacht Alter, schalf gut " wünschte Kurt seinem Freund und drehte sich auf die andere Seite. Es dauerte auch nicht lange und die beiden waren eingeschlafen.
Irgendwann in der Nacht schreckte Kurt aus dem Schalf hoch. Etwas hatte ihn geweckt aber er wußte nicht was.
" Hast wahrscheinlich geträumt " sagte er zu sich selbst und wollte sich schon wieder herumdrehen um weiter zu schlafen, da war das Geräusch schon wieder. Irgendjemand polterte da draußen mit etwas herum---mitten in der Nacht.
Auch Sigi war erwacht und fragte
" Was ist denn jetzt los, feiert hier einer Polterabend während andere schlafen wollen ? "
" Ich weiß nicht was los ist, komm, laß uns mal nachschauen."
Damit standen die beiden auf und schlichen leise zum offenen Fenster.
Kurt sah auf seine Armbanduhr, halb drei, das durfte ja wohl nicht wahr sein.
Sie lehnten sich beide vorsichtig aus dem Fenster und schauten hinunter in den Hof. Da stand doch tatsächlich ein weißer Lieferwagen und wurde entladen---ts ts ts, um diese Zeit. Zwei Männer waren damit beschäftigt größere Kartons und Kisten aus dem Auto zu holen und in einem Schuppen zu verstauen der auf der anderen Seite des Hofes stand.
Als sie mit entladen fertig waren verschlossen sie sorgsam die Tür des Schuppens und stiegen in den Wagen ein aber anstatt den Motor zu starten und loszufahren wie es eigentlich üblich ist löste der Fahrer nur die Handbremse und ließ den Wagen rollen bis sie so etwa 200 Meter von der Herberge weg waren. Dann erst startete er und fuhr ohne das Licht einzuschalten weiter.
" Hmmm, merkwürdig was ? " Kurt kratzte sich am Kopf und sah Sigi fragend an " Erstens warum liefern die Nachts statt am Tage und zweitens warum fährt der ohne Motor und Licht los bis er weit genug weg ist ? Ich werde morgen mal versuchen etwas beim Herbergsvater zu erfahren aber nun sollten wir sehen das wir wieder in die Betten kommen bevor wir noch die anderen wecken."
Damit war das Thema für heute Nacht erstmal durch.
Als die Jungs am nächsten morgen zum Frühstück erschienen waren die Brötchen noch nicht eingetroffen. Sie seien aber bereits unterwegs, so versichetre ihnen die Köchin der es sichtlich peinlich war das sowas passierte wenn die Bude voll war.
Die Kinder sahen das nicht so eng und gingen statt an ihrem Tisch zu warten nach draußen um etwas frische Luft zu schnappen.
Als sie draußen waren erzählte Kurt den Mädchen was sie letzte Nacht beobachtet hatten. Auch die fanden das recht merkwürdig aber
Wilma, die ständige Optimistin der Truppe, meinte das es dafür bestimmt eine ganz rationale Erklärung gäbe.
Kaum hatte sie den Gedanken zu Ende geführt da hörten sie Motorengeräusche die schnell näher kamen und dann

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