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Kategorien > Kinder Geschichten > Abenteuer

Die verschworenen Vier---der Ausflug im Wald

von Peter Bochanan

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Die heimische Fauna und Flora, das war eigentlich ein sehr trockener Lehrstoff. Deshalb hatte sich der Lehrer unserer vier Freunde, Herr Borchert, entschlossen den Unterricht ein wenig Wirklichkeitsnaher zu gestalten und mit der Klasse einen Ausflug in den Wald zu machen. Dort konnte man die zu erlernenden Objekte gleich live beobachten und das würde den Kindern bestimmt mehr Spaß machen als in der Klasse zu sitzen und alles nur aus Büchern zu lernen. Es war ein herrlicher Tag dafür, nicht zu kalt und nicht zu warm. Die Sonne strahlte am Himmel als sich die Schüler auf dem Schulhof versammelten um auf den Bus zu warten der sie bis an den Rand des Waldes bringen und dort auf sie warten würde um sie später wieder aufzusammeln. Die Kids waren guter Laune und schwatzten wild durcheinander. Sie freuten sich darauf dem stickigen Klassenzimmer für heute entkommen zu können. Als fünf Minuten später der Bus eintraf stiegen sie in aller Gemütsruhe ein und suchten sich einen Platz, als letztes Herr Borchert. Die Fahrt dauerte nicht lange, so etwas gut eine halbe Stunde denn der Wald lag genau zwischen der Vorstadt und der Großstadt. Der Bus parkte auf einem großen Parkplatz am Waldrand und die Kinder stiegen aus. " Ich möchte euch bitten während wir durch den Wald wandern zusammen zu bleiben und euch nicht von der Gruppe zu entfernen " bat Herr Borchert " ich möchte nicht das einem von euch etwas passiert." Die Kinder nickten zustimmend und stellten sich in lockeren Zweierreihen auf. Dann folgten sie dem vorausgehenden Lehrer. Auf ihrem Weg in den Wald lernten sie verschieden Baum- und Straucharten kennen. Herr Borchert blieb jeweils an dem Objekt das er gerade erklärte stehen und die Schüler bildeten während seiner Beschreibungen einen Halbkreis um ihn herum. Die Kinder fanden es interessant und hörten aufmerksam zu, manche machten sich sogar Notizen. Als sie auf eine Lichtung kamen sagte Herr Borchert " Hier auf dieser Lichtung wachsen eine Menge verschiedenartiger Pilze. Ich werde euch einige von ihnen erklären, paßt bitte auf das ihr nicht auf die Pilze tretet, sonst macht ihr sie kaputt. Also immer schön die Augen auf den Boden richten damit ihr seht wo ihr hintretet. Anschließend werden wir eine kleine Pause machen damit ihr etwas essen und trinken könnt bevor wir weitergehen. So lernten sie in der nächsten halben Stunde den Pfifferling kennen, der leider sehr selten geworden war, so selten das man um den Bedarf der Bürger zu decken jede Menge davon aus dem Ausland impotieren mußte. Sie fanden reichlich Hallimasch, einen kleinen, braunen Pilz der an Bäumen wuchs und sogar eine Steinpilz, der auch als Rarität zu bezeichnen war. Es war ein Prachtexemplar das hier auf der Lichtung stand, der Kopf hatte fast 10 cm Durchmesser. Auch andere eßbare Pilze konnten sie bewundern und Herr Borchert, seines Zeichens Hobbykoch wußte auch wie man diese am besten zubereitete. Als nächstes lernten die Kinder die " Stinkmorchel " kennen, einen runden, weißen Pilz der in etwa so aussah wie ein Trüffel. Dieser Pilz hatte seinen Namen nicht umsonst dnn wenn man ihn öffnete dann stank das fürchterlich aber das war nicht der einzige nicht eßbare Pilz den die Kinder sahen. Der Lehrer zeigte ihnen auch noch den Fliegenpilz und den Knollenblätterpilz. Damit ließ er es aber für den Moment auch gut sein denn man konnte so viel wie es im Wald zu erzählen gab ja gar nicht im Kopf behalten. Die Kinder suchten sich große Steine oder umgestürzte Bäume als Sitzgelegenheiten und wenn der ein oder andere gar nichts fand dann setzte er sich einfach auf den Waldboden. Die Brotdosen wurden ausgepackt und es wurde munter gemampft. Da man das Mittagessen in einem Waldrestaurant einnehmen würde hatten viele auch nur einen Joghurt und ein Stück Obst dabei, manche hatten sogar gar nichts mitgebracht denn heute Mittag gab es Spaghetti Bolognese und darauf freute sich die ganze Truppe. Herr Borchert stellte während des Frühstücks einige Wiederholungsfragen um zu sehen was von dem bisher gelernten denn hängengeblieben war und er war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Überhaupt war er sehr stolz das er so eine pfiffige und lernbereite Klasse übernommen hatte. Nachdem sie das Frühstück beendet hatten forderte Herr Borchert die Schüler zum weitergehen auf. Er achtete darauf das alle ihre Abfälle mitnahmen. Die konnten sie später im Restaurant in den Mülleimer schmeißen, im Wald sollte nichts zurückbleiben, da lag schon genug herum.
" Wir gehen jetzt ein Stück querfeldein um zu einem Wasserfall zu gelangen. Dort könnt ihr dann sehen wie sich über die Jahrtausende hinweg das Wasser seinen Weg durch das Gestein gebahnt und die Felsen ausgewaschen hat. Das interessierte die Kinder sehr und in freudiger Erwartung machten sie sich auf die Socken, immer ihrem Lehrer folgend. Kurt und die anderen drei gingen so ziemlich am Schluß der Klasse. So konnten ihnen nicht immer die hinter ihnen laufenden in die Hacken treten denn wenn es etwas gab das Kurt auf den Tod nicht leiden konnte dann war es das. Nach ungefähr 20 Minuten Fußweg hörten sie Herrn Borchert vorne sagen " Wir sind jetzt gleich am Wasserfall. Bleibt bitte dicht zusammen und hinter mir. Der Waldboden wird dort glitschig sein von der herumfliegenden Feuchtigkeit." Die wenigen hinter ihnen gehenden konnten es scheinbar kaum erwarten und überholten die vier so das sie jetzt ganz am Ende einhermarschierten. Der Wasserfall sah wunderschön aus und war auch sehr hoch. Sie hatten sich einige Meter vom vor ihnen klaffenden Abgrund versammelt und schauten nun vorsichtig in die Tiefe. Links von ihnen zog sich die Felswand steil in die Höhe und das herabstürzende Wasser machte einen Höllenlärm. Herr Borchert mußte brüllen damit alle, auch die hinten stehenden seine Erklärungen verstanden. Plötzlich stieß Kurt der Claudia seinen Ellenbogen in die Seite und rief " Sieh mal was der Hans da macht." Hans war einer ihrer Mitschüler der in der Klasse vor Kurt saß. Er war schon immer eine kleine Vorwitznase und ein Angeber gewesen aber das da setzte dem Faß den Boden auf. Hans hatte sich klammheimlich von der Gruppe entfernt und war auf einen umgestürzten Baum zugegangen der mit der Krone über dem Abgrund hing. Da stieg er jetzt drauf und balancierte in Richtung Abgrund. Hans war schon kurz vor der Kante angekommen aber anscheinend waren sie die einzigen die das bemerkt hatten. Kurt wollte Herrn Borchert alarmieren aber in diesem Moment glitt Hans auf dem rutschigen Stamm aus, verlor das Gleichgewicht und fiel hin. Dabei baumelten seine Beine schon über dem Abgrund und er lief Gefahr von dem Ast an den er sich klammerte abzurutschen und in die Tiefe zu stürzen. Jetzt blieb keine Zeit mehr, sie mußten handeln. Kurt lief als erster und die anderen drei folgten ihm. Während Kurt sich flach auf den Boden legte knieten sich die anderen dahinter und hielten ihn an seinen Füßen fest. Jetzt hatten auch Herr Borchert und der Rest der Klasse die Situation erfaßt. Herr Borchert lief zu

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