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Kategorien > Kinder Geschichten > Abenteuer

Die verschworenen Vier---die Jugendgang

von Peter Bochanan

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Die verschworenen Vier---die Jugendgang


Die vier trafen sich auf dem Schulhof, es war 10 Minuten vor acht und so hatten sie noch etwas Zeit bis der Unterricht begann. Claudia verteilte noch schnell eine Runde Kaugummi aber den mußten sie ohnehin gleich wieder ausspucken wenn sie in die Klasse gingen denn wenn es eines gab das der Klassenlehrer Herr Borchert noch mehr haßte als zu spät kommen dann war es Kaugummi kauen während des Unterrichtes. " Man, habt ihr gestern abend den Krimi im Fernsehen gesehen ? Der war vielleicht spannend, ich hätte nie gedacht das der Mechaniker der Mörder ist. Der war eigentlich immer unscheinbar.. Ich hätte da eher auf den Boss der Gurkenfabrik getippt aber so kann man sich täuschen." Kurt hatte das gesagt und seine Freunde pflichteten ihm alle bei außer Claudia, der Fernseher hatte zu ihrem Leidwesen gestern nachmittag den Geist aufgegeben und so konnte sie nicht mitreden. Während sie sich so unterhielten sahen sie aus den Augenwinkeln das sich ihnen ein Klassenkamerad näherte der jedoch als er sie bemerkte abdrehte und in eine andere Richtung wollte. Sigi hatte es als erster bemerkt und rief hinter dem davongehenden her " He Sammy, wo willst du denn hin ? Komm doch mal her." Sammy, sein richtiger Name war übrigens Samuel aber den konnte er nicht leiden, tat so als ob er nichts hörte aber da hatte er die Rechnung ohne Wilma gemacht. Flink wie ein Wiesel war sie bei Sammy und hielt ihn an der Schulter fest. " Sag mal willst du nichts mehr von uns wissen ? Wir haben dir doch gar nichts getan." Als sie Sammy zu sich herumdrehte schaute sie in ein geschwollenes Gesicht das als Krönung von einem blauen Auge geziert wurde. " Was hast du denn gemacht, du siehst ja herrlich aus ? " " Ich bin gegen die Garagentür gerannt, ist schon doof wenn man nicht richtig gucken kann wo man hingeht " erwiderte Sammy. Wilma zog ihn mit zu den anderen hinüber die auch nicht schlecht staunten als sie den Kumpel sahen. " Er ist gegen das Garagentor gelaufen sagt er " erzählte Wilma den drei wartenden. " Das sieht aber ganz anders aus Sammy, hat dich einer verprügelt ? " wollte Kurt wissen. " Nein, ehrlich nicht, ich bin eben nur zu dumm zum geradeaus laufen., könnt ihr mir glauben." Kurt sah den anderen an das sie diese Story genauso wenig glaubten wie er selbst aber sie ließen es dabei bewenden. Die Schulglocke läutete und sie machten sich gemeinsam auf den Weg zu ihren Klassen. Kurz bevor sie den Eingang der Schule erreichten bemerkte Kurt am Zaun der den Schulhof von der Straße trennte einige Jugendliche die scheinbar teilnahmslos an der Mauer lehnten. Sie alle waren so zwischen 15 und 18 Jahren alt, trugen schwarze Lederjacken mit einem Totenkopf hintendrauf und sahen auch sonst nicht besonders vertrauenerweckend aus. Als Sammy die Burschen sah bekam er auf einmal ganz schnelle Füße und war in der Schule verschwunden bevor die anderen sich versehen hatten. Das war natürlich den vieren nicht verborgen geblieben und Kurt sagte " Da brat mir doch einer nen Storch, ich will nicht mehr Kurt heißen wenn hier alles mit rechten Dingen zugeht. Habt ihr gesehen wie Sammy die Beine in die Hand genommen hat als er die Typen gesehen hat, der hatte ja richtig den Angstschweiß auf der Stirn stehen. Ich glaube das die da was mit seinem Aussehen zu schaffen haben. Wir sollten die Burschen vielleicht mal im Auge behalten, was sagt ihr dazu ? " Wilma, Claudia und Sigi sahen sich an und Wilma sagte schließlich " Ich glaube auch das die was mit Sammy's Karambolagegesicht zu tun haben aber ehrlich gesagt hab ich keine große Lust mit den Typen aneinander zu geraten. Die drehen uns doch durch den Fleischwolf bevor wir auch nur einen Pups gelassen haben." " Wir müssen sie ja auch nicht selber zur Strecke bringen aber wir sollten sie beobachten und wenn wir was feststellen die dementsprechenden Leute einschalten die da was ausrichten können " ereiferte sich Kurt " also gut, wir legen uns nach dem Unterricht auf die Lauer und wenn sich heute nichts mehr tut dann kommen wir morgen etwas früher und schauen ob die dann irgendwas machen, abgemacht ? " Sie einigten sich darauf das sie nach der Schule in die Bäckerei gehen würden die sich direkt gegenüber der Schule befand. Dort gab es Stehtische und man konnte da bei einem Kakao oder einer Brause unbemerkt observieren. Als die Glocke zur großen Pause läutete waren die Typen verschwunden. Kurt hatte extra eine Runde um die ganze Schule gedreht um zu sehen ob sie sich nicht an der Rückfront aufhielten aber es war nichts mehr von ihnen zu sehen. Sie fühlten Sammy noch einmal auf den Zahn aber der blieb beharrlich bei seiner " Bin vor die Garage gelaufen-Version ". " Der hat eindeutig Angst, da kann mir einer sagen was er will " brummelte Wilma vor sich hin. Nach der Schule gingen sie, wie besprochen, hinüber in die Bäckerei und bezogen Posten an einem Stehtisch am Fenster. Von dort aus konnten sie alles gut überblicken aber die Gang tauchte nicht auf. Nach einer guten Stunde gaben sie ihren Beobachtungsposten auf und gingen heim, nicht ohne abzumachen das sie am nächsten morgen schon gegen sieben Uhr in der Bäckerei sein wollten um nach dem rechten zu schauen. Am nächsten Morgen war Sigi der erste und er besetzte auch gleich den Tisch am Fenster und bestellte schonmal vier Limonaden. Um zehn nach sieben waren sie komplett und siehe da, um 20 nach sieben tauchten wie aus dem Nichts plötzlich die Totenköpfe auf und postierten sich rechts und links vom Eingangstor. Als ein Schüler in die Schule wollte trat pllötzlich einer der Kerle vor ihn hin und versperrte ihm den Weg. Die anderen stellten sich je an eine Seite und der letzte versperrte den Weg zurück. Die vier sahen wie die Typen auf den Jungen einredeten und der immer wieder hin und her geschubst wurde. Derjenige der vor ihm gestanden und den Weg versperrt hatte packte den Jungen plötzlich und ohne Vorwarnung am Kragen und versetzte ihm eine schallende Ohrfeige. Der Junge begann, das konnten sie bis hierher sehen, zu weinen und griff in seine hintere Hosentaasche. Ohne lange zu überlegen übergab er dem der ihn geohrfeigt hatte sein Portemonnaie und nach einem weiteren Griff in eine andere Tasche auch sein Handy. " Das ist ja wohl das hinterletzte, habt ihr das gesehen ? Die sind ja wohl nicht dicht im Kopp, da müssen wir sofort was machen." Sigi, der diese Worte mehr zwischen den Zähnen hervorgepresst als gesprochen hatte machte Anstalten die Bäckerei zu verlassen und auf die andere Straßenseite zu laufen um dem Jungen zu Hilfe zu eilen aber die anderen hielten ihn zurück. " Man bist du meschugge, blieb blos hier. Die verarbeiten dich zu Frikassee wenn du da jetzt rübergehst." Kurt holte sein Handy aus der Tasche und rief die Polizei an. Dem Beamten am anderen Ende der Leitung schilderte er die Situation und bat um Hilfe aber als Kurt über die Straße sah waren die Typen schon verschwunden. Der Junge dem sie sein Hab und Gut genommen hatten war in die

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