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Kategorien > Erotik > Kurzgeschichte

Diese Nacht

von Stevie Hall

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Die Flammen des Lagerfeuers flackern über ihre Gesichter. Die kleinen Zelte liegen im Schutz der Bäume. Sie haben Fleischstückchen an geschnitzten Holzspießen über dem Feuer gegrillt, die Dunkelheit hat sich allmählich angeschlichen und die Stimmung ist locker von Wein und Bier. Er sitzt ihr gegenüber auf der anderen Seite des Feuers. Immer wieder schaut sie hinüber. Sie haben sich erst heute wiedergesehen. Als Kinder wohnten sie einander gegenüber, spielten miteinander Verstecken, bauten eine Hütte aus Ästen im nahen Wald, übten als Teenager die ersten Küsse miteinander. Dann zog er mit seinen Eltern weg und sie sahen sich viele Jahr nicht mehr – und hatten sich wohl auch nicht vermisst. Aber jetzt lauscht sie seinen Erzählungen über die vergangenen Jahre, fühlt sich von seiner Stimme und dem Blick seiner warmen Augen magisch angezogen. Sie macht sich keine Gedanken darüber ob er wohl eine Beziehung hat und macht sich auch keine Gedanken über ihre eigene Beziehung. Das ist hier und jetzt völlig unwichtig. Ihre Blicke werden immer intensiver. Sie denkt gerade, dass sie ihn gerne berühren würde, da steht er auf, kommt rüber zu ihr um ihr Bilder aus seinem Leben zu zeigen. Dabei legt er eine Hand wie zufällig auf ihren Arm. Seine Hand ist warm und fest. Sie hält ganz still, um den Moment zu genießen. Was hat er nur, was sie so atemlos werden lässt? Sie will sich zusammenreißen damit niemand etwas merkt. Er sitzt jetzt sehr eng neben ihr. Ihre Knie berühren sich, sie möchte den Atem anhalten damit der Augenblick länger dauert. Irgendwann legt er einen Arm um ihre Taille. Niemand bemerkt es. Seine Hand kriecht unter ihr T-Shirt und liegt warm auf ihrem Rücken. So gut hat sie sich schon lange nicht mehr gefühlt. Sie lehnt sich etwas gegen ihn, damit er spürt, dass es ihr gefällt. Der Abend ist endlos lang und sie genießt seine Nähe, wünscht sich mehr, wissend dass es nicht mehr werden kann und dass sie morgen wieder getrennte Wege gehen werden. Irgendwann sind alle müde und gehen nach und nach in ihre Zelte. Sie geht als eine der Letzten und schaut noch einmal wehmütig zu ihm hinüber. Er bleibt mit zwei Freunden noch am Feuer sitzen. In ihrem Zelt legt sie sich in den Schlafsack und lässt ihrer Fantasie freien Lauf. Darüber schläft sie ein. Irgendwann wird sie wach. Sie spürt warmen Atem in ihrem Nacken. Er ist es, sie weiß es. Er liegt hinter ihr, ganz eng an ihrem nackten Rücken. Sie ist jetzt hellwach, atemlos und erregt. Seine Hand legt sich auf ihren Bauch und kriecht hoch zu ihren Brüsten. Seine Erregung spürt sie deutlich. Sie müssen ganz leise sein, das nächste Zelt ist nur zwei Meter entfernt. Sie küssen und sie streicheln sich, ihre nackte Haut ist heiß und als die Erregung kaum noch auszuhalten ist, dringt er in sie ein. Sie bewegen sich langsam um es auszukosten bis zur letzten Sekunde. Doch ist die Erregung so groß, dass sie immer schneller und heftiger werden. Leise, keucht sie, sei leise und dann kommt der Orgasmus wie eine Explosion. Eng umschlungen und glücklich schlafen sie ein. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist er schon weg. Sie weiß, dass sie sich jetzt wieder jahrelang nicht sehen werden, aber dieses Mal wird sie ihn vermissen.

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Kommentare

dollloridana@aol.com schrieb am 2011-09-17 15:47:28:
geschichte finde ich gut und super nur schade das sie isch wieder jahrelang nicht sehen werden aber das macht die geschichte auch ein wenig aus super
Jürgen Haidvogl schrieb am 2010-12-19 13:44:38:
Deine Story ist mühsam zu lesen. Jede Menge Wortwiederholungen.
Anonym schrieb am 2010-11-09 19:48:51:
Zu kurz. Zu wenig detailliert.
Hat mir nicht so gut gefallen, Du hast dir wenig Mühe und Zeit gegeben.
Tina schrieb am 2010-06-29 10:22:03:
Eine gute Story in schöner Atmosphäre. Gefällt mir.

Grüße von Tina
diablos schrieb am 2010-06-14 13:35:47:
nicht schlecht. gute story. sehe da viele zusammenhänge zu meiner geschichte : das rezept einer mörderin.

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