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Kategorien > Vampire > Erotik

Dolce cuoricino amato- Süßes, geliebtes Herz Kapit

von Schoco

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Kapitel 1

„Mama!“, rufe ich, „Wo sind meine neuen Schuhe?“
„Die schicken mit den süßen Steinchen?“, ruft sie zurück.
„Ja genau die!“
„Die hab ich mir gestern ausgeliehen. Ich hatte ein Date mit einem Traum von Mann.“
Sie stand nun vor meiner Zimmertür mit den Schuhen in der Hand. „Er wird dir gefallen, er kommt nachher zum Essen.“
„Oh, nein. Ganz bestimmt nicht. Ich will nicht noch mehr von deinen Traummännern kennen lernen.“, sage ich gereizt.
„Außerdem gehe ich heute feiern, ich bin also gar nicht da.“
„Aber Schatz, er kommt doch schon in einer Stunde.“, sagt sie.
„Man Mama, ich will diesen Typen nicht kennen lernen. Keiner von ihnen ist auch nur annährend so gut wie Papa. Ich gehe jetzt zu Mia, wenn was ist ruf mich auf mein Handy an.“, sage ich, nehme meine Sachen und verlasse genervt die Wohnung
Erst einmal will ich mich vorstellen. Ich heiße Lucia und bin 18 Jahre alt. Ich mache eine Ausbildung zur Tierarzthelferin, weil ich Tiere über alles liebe. Aber am liebsten mag ich Pferde. Ich habe mein eigenes, welches auf einem Hof nicht weit von mir zu Hause entfernt liegt. Er heißt Principino. Zusammen mit meiner Mutter lebe ich in einer süßen, kleinen Wohnung in Berlin. Seit meinem achten Lebensjahr, bin ich anders als normale Menschen. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber ich denke ich bin eine Hexe. Leider weiß ich nicht mit meiner Gabe oder vielleicht auch Fluch, umzugehen. Also versuche ich es nur sehr selten und auch nur wenn ich mir völlig sicher bin das niemand in der Nähe ist. Ich habe mir zwar heimlich ein Buch über Hexen besorgt, aber das bringt gar nichts. Das meiste sind nur Legenden.
Das einzige nützliche ist mein sechster Sinn, der mich vor Gefahren warnt. Der hat mir schon oft meinen Arsch gerettet, wie man so schön sagt.
Nur meine Mutter weiß davon, aber wenn ich mit ihr darüber reden will, sagt sie, dass sie nichts davon wissen will und ich keiner Menschenseele davon erzählen soll. Ich glaube ihr ist es peinlich einen Freak als Tochter zu haben. Aber manchmal sehne ich mich nach jemanden mit dem ich darüber reden kann. Wenn mein Papa doch nur hier wäre.
Damals als meine Eltern noch glücklich verheiratet waren, haben wir in einem großen Haus in Italien gelebt. Mein Vater ist ein italienischer Geschäftsmann, der eine erfolgreiche Schuhladenkette in Italien eröffnet hat und viel Geld damit verdient. Von ihm habe ich auch meine neuen Schuhe.
Kurz vor meinem neunten Geburtstag trennten meine Eltern sich und wir zogen nach Berlin. Ich vermisse Italien, aber noch viel mehr vermisse ich meinen Vater. Ich habe ihn schon seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen, weil meine Mutter mich nicht nach Italien reisen lassen will.
Sie hat mir nie gesagt warum sie und Papa sich getrennt haben.
Dafür hat Papa es mir erzählt. Sie hat ihn mit so einem italienischen Aufreißer betrogen und deshalb hat Papa sich von ihr scheiden lassen.
Als ich sie darauf angesprochen habe, hat sie nichts gesagt und sich einfach weggedreht.
Und dafür mache ich ihr das Leben so schwer wie möglich. Ich weiß, dass das nicht nett von mir ist, sie ist ja schließlich meine Mutter. Aber ich kann einfach nicht anders, dafür vermisse ich Papa zu sehr. Ich darf noch nicht mal mit ihm telefonieren.
Wenn sie wüsste, dass ich heimlich mit ihm in Kontakt bin, würde sie ausflippen und wie schon so oft hysterisch rufen, dass es das Beste für mich ist ihn nie wieder zu sehen. Aber ich verstehe nicht warum es gut sein soll, seinen Vater nicht zu sehen. Aber man muss meine Mutter nicht verstehen, sie ist halt anders.
Klingeling. Mia öffnet mir die Tür. „Lucia, was machst du denn schon hier? Es ist noch nicht mal sieben.“
„Ja ich weiß, aber meine Mutter erwartet mal wieder unerwarteten Besuch.“, sage ich genervt.
„Man Lucia, sei doch nicht immer so. Gönn deiner Mutter ihren Spaß.“
„Sie benimmt sich schlimmer als ein pubertierendes Mädchen, das ist doch einfach nur peinlich.“, sage ich. Mia sagt lachend: „Ich weiß Lucia, aber sei froh das deine Mutter nicht so über besorgt ist wie meine.“
Mia ist zwei Monate älter als ich und ich kenne sie seitdem ich hier lebe. Meine Mutter ist mit mir zu dem kleinen Spielplatz um die Ecke gegangen, damit ich Freunde finde, und da habe ich sie kennen gelernt. Seitdem sind wir die besten Freunde. Wenn Mia nicht wäre, hätte ich schon so manche Dummheit begangen die ich später bereut hätte. Ich bin wirklich froh sie zu haben.
„Also was wollen wir jetzt machen?“, fragt sie.
„ich weiß nicht. Ich habe auf jeden Fall einen Bärenhunger. Wie wäre es wenn wir erst einmal was essen? Ich rieche doch das deine Mama gekocht hat.“, sage ich grinsend.
Mia beginnt zu lachen und sagt: „Essen müsste eigentlich gleich fertig sein. Lass uns nachschauen.“
Wir gehen in die Küche, wo Mias Mutter vor dem Herd steht.
„Hallo Frau Lehmann .“, sage ich.
„Hallo Lucia, schön dich zu sehen. Du kommst zum richtigen Zeitpunkt, essen ist fertig. Möchtest du mitessen?“, fragt sie mit einem liebevollem Lächeln.
„Oh, danke, sehr gerne.“
„Na dann, setz dich. Mia würdest du bitte deinem Vater Bescheid sagen?“
„Klar, Mama.“, sagt Mia und geht.
„Was möchtest du trinken, Lucia?“, fragt sie.
„Ich nehme einen Apfelsaft. Danke.“, sage ich höflich.
Das Essen schmeckt so lecker, das man es gar nicht beschreiben kann. Es gibt Spaghetti Bolognese, mein absolutes Lieblingsessen.
„Das sind die besten Spaghetti Bolognese, die ich in meinem ganzen Leben gegessen habe.“, sage ich.
Mias Mutter lacht und bedankt sich bei mir.
Als wir aufgegessen haben, gehen Mia und ich in ihr Zimmer. Wir haben noch eine Stunden Zeit bis wir uns fertig machen müssen, also legen wir uns auf Mias Bett und gucken Fernsehen. Aber weil nichts Gutes läuft, quatschen wir mehr als wir gucken.
„Wer kommt eigentlich nachher noch alles mit?“, frage ich Mia.
„Die üblichen Leute, Melli, Alina, Tyler, Marc und Flo. Ach, Tyler bringt noch einen Freund mit, den er vom Fußball kennt. Ich hoffe er sieht gut aus.“, sagt Mia grinsend.
Ich lache und sage: „ich hoffe dieser nervige Typ vom letzten Mal ist nicht da. Wie hieß er doch gleich?“
„Oliver!“, stößt Mia lachend hervor. „Der hat dich ja nicht eine Sekunde aus den Augen gelassen.“
„Genau deswegen hoffe ich, dass er nicht da ist. Außerdem küssen konnte er auch nicht.“, antworte ich schmunzelnd.
„Dafür hoffst du aber, dass der süße Barkeeper da ist, hab ich Recht?“, fragt Mia neugierig.
„Oh man, der sieht ja so süß aus, oder findest du nicht? Ich hoffe nicht nur das er da ist, ich bete das er da ist.“, sage ich lachend und Mia lacht sofort mit mir.
„Komm wir machen uns jetzt fertig, es wird Zeit.“, sage ich. „Umso früher wir fertig sind, umso können wir los und ich kann meinen Barkeeper sehen.“
Mia zieht ein wunderschönes rotes Kleid an, was ihre Figur vorteilhaft betont. Ihre Haare hat sie sich geschickt hochgesteckt ohne, dass es zu streng wirkt. Rote High Heels mit einem silbernen Absatz und silberner Schmuck machen ihr Outfit perfekt. Sie sieht

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