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Kategorien > Fantasy > Mystery

Don´t Cry 1

von Black Berry

1

Don´t Cry

Ich rannte schluchzend in mein Zimmer und schlug die Tür heftig hinter mir zu.
Begann zu schluchzen und rollte mich auf meinem Bett zusammen.
Sie sagte sie würde es vergessen. Sie sagte es wäre okay.
Sie sagte sie würde mich noch lieben.
Ich schrie verzweifelt auf.
Unendliche Tränen quollen meine vor schreck geröteten Wangen hinab.
Ich ließ sie laufen. Dachte nur an das Gefühl der Leere.
Mein Magen krampfte sich zusammen und ich übergab mich über mein Bett hinweg.
Sie würde mir noch Liebe geben.
Ich erschauderte und schloss für einen Moment die Augen.
Es wäre okay…
Mein Mund bebte. Wieder wurden meine Augen von Tränen überschwommen.
Sie sagte sie wäre eine Super Mutter, und sie würde nicht weinen.
Aber ich weine. Um dich.
Mit einer zitternden Hand nahm ich das Telefon von meinem Nachtisch.
Was brach es jetzt jemanden anzurufen. Sie war Tod.
Und ließ den Arm mutlos fallen.
Nein sie würde es wollen. Sie würde es wollen an einen ruhigen Ort gebracht zu werden.
Und wählte die Nummer des Notarztes. Nahm meinen Mut zusammen um nicht gleich zusammen zu brechen.
„Notarzt-Zentrale.“
Ich holte noch einmal tief Luft und begann
„Bitte…Bitte…ich weis es nicht. Überall liegt Blut. Rotes Blut. Sie ist Tod. Kommen sie schnell.“
„Wir orten sie und kommen so schnell wie möglich“ sagte die Stimme am anderen Ende.
Ich wollte eigentlich etwas sagen aber brachte es nicht über die Lippen.
Und legte auf.
Und ließ es aus meiner kalten Hand rutschen. Es schlug hart auf dem Boden auf.
Meine Mutter.
Sie war…Tod. Oh Gott, sie ist weg.
Dann schrie ich auf und hoffte meine Lungen würden platzten. Ich schrie und schrie.
Hoffte jeden Moment aufzuwachen aus diesem schrecklichen Traum.
Aber das Erwachen kam nicht. Denn es war real.
Ich schlug mir die Hände vor die Augen. Bitte, ich will aufwachen. Jetzt.
Nahm sie wieder hinunter und stand auf. Du wirst nicht aufwachen. Sie ist Tod.
Ich ging langsam auf die Tür zu und legte eine zitternde Hand auf den Knauf.
Drehte ihn langsam und zeigte meinem Herzen noch einmal die Qual.
Ich stöhnte entsetzt auf. Schwarze Punkte tanzen vor meine Augen und der Verwesungs- Geruch trieb meinen Magen abermals dazu sich fast zu übergeben.
Sei stark. Sie war es auch.
Ich ging mit lautlosen Schritten auf die Leiche am Boden zu kniete mich nieder.
Sei stark.
Leblose Augen starrten an mir vorbei ins Nichts.
Ihre Pulsadern waren aufgeschlitzt. Um sie herum erhebte sich ein See aus dem tiefsten Rot das es gibt.
Ich nahm ihre schlafe Hand in die Meine und drückte sie liebevoll.
„Mama, es tut mir leid.“ Flüsterte ich.
Löste meine Griff und sie glitt wieder auf den Boden zurück. An meiner Hand klebte Blut.
Mamas Blut.
Vor meinem inneren Auge würde sie die Augen aufschlagen und mich zärtlich an lächeln.
Und einfach weiter leben
Doch sie tat nichts davon. Sie lag einfach nur auf dem Boden und schaute ins Nichts.
Ich hob zittern meine Hand und legte sie ihr aufs Gesicht. Streichelte sanft ihre Züge.
Beugte mich nach unten und küsste sie auf die Wangen.
Vorsichtig nahm ich die andere von meinem Schoß und führte sie zu ihren Augen.
Ein letzten Mal sah ich sie an und schloß sachte ihre Augen. So sah es aus als ob sie schläft.
Und nicht Tod ist.
„Verdammt! Es tut mir so leid, Mum. Ich hätte dich nicht anschreien sollen. Ich liebe dich.“
Stand auf und stieg vorsichtig über sie Hinweg in Richtung Haustür. Drehte mich um hauchte ihr eine Handkuss zu. Nahm zwei Treppen auf einmal und rannte hinaus ins Nichts.
Von weitem hörte man Notarzt Sirenen die langsam näher kamen. Ich versuchte das gerade Geschehene einfach zu vergessen und schloss mit meiner Vergangenheit ab.


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