Drachenkinder
von
April
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Die Flucht – Einleitung
...und ich rannte und rannte und rannte. Im Zick-Zack über die Gleise, zwischen den kaputten Waggons durch, sprang und versuchte sie abzuhängen. Ich verstand nicht was sie von mir wollten. Sie riefen irgend etwas von verseucht und das das erste Anzeichen Übelkeit sei.
Plötzlich sah ich das da noch jemand auf der Flucht vor diesen Typen war. Verflucht! Beinahe wäre ich vor einen Feuerwehr- wagen geknallt. Mindestens fünf von den Dingern standen da und ich hätte sie mir gern angeschaut, aber die Zeit dazu war nicht vorhanden. Dieser Junge stand irgendwann plötzlich schnaufend neben mir, als ich nach einer ganzen Zeit Gerenne schließlich stoppte. Es hörte sich an als hätte er einen Marathonlauf hinter sich. Ziemlich wenig Kondition schätzte ich und hielt ihm zur Begrüßung meine Hand hin. „Matthias“ sagte ich und er antwortete „Robert“. „Wo sind unsere Verfolger?“ fragte ich Robert und er zuckte mit den Schultern.
Wir standen mitten auf einem Feldweg umgeben von Kornfeldern und in der Ferne sahen wir Rauch aufsteigen. Ich streckte den Finger aus und wies in die Richtung „Schau mal. Von dort sind wir weggelaufen“. Ich sah Robert an und fragte ihn ob er wüsste was passiert war. Er runzelte die Stirn. „Es krachte irre laut. An mehr erinnere ich mich nicht. Und was ist mit dir?“ Ich blieb ihm eine Antwort schuldig, denn ich erinnerte mich an gar nichts! Ich spürte lediglich das etwas nicht stimmte. Mich erfüllte eine Ahnung, aber das konnte ich ihm nicht sagen. Robert würde mir nicht glauben. Vor allem fragte ich mich was falsch gelaufen sei. Ich spürte das irgend etwas nicht stimmte. Aber was??! Und dann... was hatten sie gebrüllt?? Ach, ja. Seuchengefahr... und erstes Anzeichen Übelkeit. Eine Seuche?? `Nee – das hätte ich gespürt. Aber weshalb sagten sie es dann?? Ich versuchte „abzuspüren“ was geschehen war. Ich ertastete Angst, Dunkelheit und Wut. Es stimmte, es passte einfach nicht. „Hey! Alles in Ordnung??“ unterbrach Robert meine Gedankengänge. Ich nickte „Wir sollten weitergehen“ und ich folgte ihm. Es war sehr warm und endlich sahen wir, nachdem wir einige Stunden schweigend neben einander hergegangen waren, ein Mc Donald’s Schild, dass uns auf eine Filiale in 500m hinwies. Wie gewohnt wühlte ich in meinen Hosentaschen nach Geld. Ein paar Cent Stücke fand ich und Robert hatte noch weniger Erfolg. Er schaute mich fragend an und holte aus seiner Brusttasche Zigaretten und Feuer. „Hast du eine Idee wie wir an etwas zu essen kommen??“ fragte er mich paffend.
„Offensive“ murmelte ich. „Hä??“ „Wir gehen erst mal in den Burgerladen und schauen dann weiter“. Um nicht aufzufallen schlenderten wir betont lässig in das Restaurant und ich schaute mir die Menschen um uns herum an.
Vorne stand eine Familie mit drei Kindern – der Vater schien etwas entnervt. Am Tisch hinten saß eine Mädchenclique die ungeniert herüber starrte und die kicherte. Ich hatte schon immer das Problem eine Art Magnet für Mädchen zu sein, die mich nicht sonderlich interessierten. Eines der Mädchen war das Gekichere ihrer Freundinnen anscheinend unangenehm. Sie hatte lange braune Haare und grüne Augen – süß.
„Was ist denn nun??“ kam es von Robert. In dem Moment ergoss sich eine Welle von Kindern in das Lokal. Sie alle hatten graue Hemden mit Abzeichen an und verschieden farbige Halstücher. Pfadfinder – schoss es mir durch den Kopf und ich grinste. „Komm“ sagte ich zu Robert und einer nach dem Anderen gingen sie zum Essen nach draußen. „Du schnappst dir `nen Burger und machst dich vom Acker“. „Cool!“ Ich drehte mich um und mein Blick fiel auf einen Jungen in meinem Alter. Schwarze Locken, schlaksig und ungefähr meine Größe. Ein mittelmäßiger Läufer- eher ausdauernd als schnell. Unsere Blicke trafen sich und ich sah gelbe Augen! Igitt! Er hatte Augen wie eine Raubkatze. Na, wahrscheinlich saß er deshalb auch alleine. Armer Kerl. Robert schaute mich an, ich erwiderte seinen Blick und nickte ihm zu. Ich rannte auf „Gelbauge“ zu, schnappte mir sein Essen und raste los. Er war viel zu überrascht als das er reagierte. Einige Kilometer später stoppte ich in einem kleinen Wäldchen. Ich schaute mich um und formte ein Bild der Umgebung vor meinem inneren Auge- wie eine Fotografie- und sandte es an Robert, damit er mich fand. Zehn Minuten später und drei Burger mehr war er bei mir. Mampfend grinste er mich an, währenddessen versuchte er mit vollem Mund zu reden. „Da war so`n Typ. Schätze Mitte dreißig. Rote Haare, Brille, ziemlich dünn. Er starrte die hinterher und erschrak ziemlich als du auf „Gelbauge“ zuliefest.“ Ich war irritiert. „Gelbauge??“. Es überfluteten mich Bilder die nicht von mit stammten und ich taumelte. Robert sah mich ernst an, sagte aber nichts. Die waren von ihm! Woher wusste er, woher konnte er!!??? Fragen über Fragen. Schließlich gingen wir weiter. Irgendwann an diesem Tag trennten sich meiner und Roberts Weg und wir wussten das wir uns irgendwann wiedersehen würden.
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Das war der Anfang und das alles ist jetzt drei Monate her. Meine ersten Sommerferien stehen an und die werde ich in der Schule verbringen –na, geht leider nicht anders. Es gefällt mir hier richtig gut. Ich werde akzeptiert und mit meinen beiden Zimmergenossen habe ich mich angefreundet, aber ich bin auch öfters alleine. Ich brauche das, daher sitze ich hier und schreibe. Fing gerade eben damit an, nachdem ich auf unserem Zimmer war und nen Flash hatte.
Die Erinnerungen strömten nur so auf mich ein –es ging alles so schnell, dass ich mir in der Reihenfolge der Geschehnisse
nicht wirklich sicher bin. Jedenfalls muss ich unbedingt alles aufschreiben. Ist wie ein innerer Zwang.
In fünfzehn Minuten geht es los. Dann beginnt unser Schulfest. Wir bekommen Besuch von einer sogenannten „Schule für Begabte“. Hu! Sind wahrscheinlich so ähnlich wie unsere „Seniors“, die sich für unheimlich wichtig halten und das auch meistens demonstrieren.„Ding! Dong!“ das war das Zeichen das es los geht, unser Schulgong. Jetzt muss ich aufhören zu schreiben und mich in den Hof begeben. Mal schauen wie das wird.Puuh, sind das viele Menschen! Die ganze Schule ist anwesend, inklusive Eltern. Wo wohl unsere Gäste bleiben?? Weshalb ist das so voll?? Da muss ich mich in eine der Nischen setzen –ist eh mein Lieblingsplatz. Hey! Unsere Gäste sind da –endlich! Der Eine sieht komisch aus... irgendwie ist er mir nicht ganz geheuer. Jetzt schaut er mich auch noch an! Als ob er genau wüsste das ich es bin der ihn anstarrt. Wie unheimlich.Oh, Frau Müller- Weissknecht hält eine Rede.„Ich begrüße alle Gäste, Eltern und Schüler recht herzlich zu unserem diesjährigen Schulfest. Ich freue mich sehr das sie so zahlreich erschienen sind. Bitte begrüßen sie mit mir unsere Partnerschule „Schule für Begabte“ und deren Direktor Dr. Winter sowie einige Schüler und Eltern. Bitte, Herr Direktor:“„Danke, Danke. Ich bedanke mich für ihre Einladung, Frau Müller –Weissknecht, und wünsche allen Gästen einen schönen Tag.
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Kommentare
jane schrieb am 2008-05-14 13:33:18:
deine idee der geschichte an sich finde ich ziemlich gut, aber du schreibst das ganze ziemlich verwirrend. möchte gern eine fortsetzung lesen, aber versuche doch ein bisschen strukturierter zu schreiben!
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