Dränge
von
Rienchen
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Dieses Gedicht kann jeder auf die Sucht beziehen, die er oder sie möchte, denn ich finde es spricht keine Sucht ganz bestimmt an.
Was tun,
wenn der Drang da ist
es zu tun,
wenn es einen von innen zerfrisst.
Du versuchst dich dagegen zu stemmen,
versuchst dich dagegen aufzulehnen
oder einfach vor ihm wegzurennen
und dich an eine starke Schulter zu lehnen,
die dir gibt halt,
die dir hilft den Drang zu überwinden,
denn dieser soll einfach nur verschwinden.
Er, der noch nie als wirklich wichtig galt,
als er noch nicht war so drängend.
Damals war das Verlangen noch ganz klein
und auch noch so fein,
bis es wurde so verhängend.
Du machst es wieder und wieder.
Wollen tust du es nicht
und du wirst geschlagen nieder.
Doch du siehst am Ende des Tunnels noch ein Licht,
von der Hoffnung den letzten Funken.
Doch du musst aufpassen,
denn zum Abschied wird dir schon gewunken.
Ich muss es lassen!
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