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Kategorien > Fantasy > Horror

Dreams 3

von Spike

Morpheus wachte auf.
Ich stand sofort auf und rannte zu ihm, um zu erzählen, was ich vergangene Nacht geträumt hatte. Doch, kaum das ich den Mund geöffnet hatte, um etwas zu sagen, unterbrach mich Morpheus auch schon: "Wir sollten trainieren." "Aber Morpheus, ich." "Jetzt sofort!!!" Was war mit ihm los? Ich hatte jedoch keine Zeit darüber nachzudenken, denn sein Gesicht war voller Zorn. Ich eilte also zu meinem Bett und zog mich an. Unentwegt musste ich an Sarah denken. Was, wenn mein Traum wahr werden würde? Darüber darf ich gar nicht nachdenken. Jedoch war eines klar, ich musste bereit sein, dass das alles nicht passiert.

Die Erde, New Eden:
In der kleinen, verschlafenen Stadt herrschte vollkommene Ruhe, bis auf die Schulglocken, die zur Pause anstimmte.
"Es ist doch komisch, dass die Polizei nichts weiter unternehmen will. Lance ist nun seit mehr als einem Monat verschwunden, die müssen doch irgendetwas herausgefunden haben, oder was meinst du, Sarah?" "Sarah!?" "öh, was?" "Du bist in letzter Zeit so abwesend. Ich weiß, es muss sehr schwer für dich sein, seit er verschwunden ist, aber..." "Nein, das ist es nicht, Danny. Seit einiger Zeit habe ich immer ein und dieselben Träume. Es ist sehr seltsam. Sie kommen mir so real vor." "Das haben Träume doch so an sich." "Ich weiß, aber das hier ist irgendwie anders. Keine Ahnung, wie ich das erklären soll. Diese Träume machen mir einfach Angst." "Die brauchst du nicht zu haben, wir werden auf dich aufpassen, solange...." "Danke, aber ich komme damit schon klar." Es läutete, die Pause war wieder rum. Und es dauerte nicht lange, da war diese kleine Stadt wieder vollkommen ruhig.

Die Schattenwelt:
Morpheus meinte, dass der Sturm bald verglommen wäre und wir bald wieder an die Oberfläche zurück könnten. Obwohl wir nur eine Nacht hier unten verbracht hatten, kam es mir vor als wären es Wochen gewesen. Doch das Training durfte nicht warten. Alleine wegen dieser Vision nicht. Morpheus wollte noch immer nicht mit mir über die vergangene Nacht reden, über das was ich geträumt hatte. Was war nur mit ihm los? Egal, ich musste mich auf das Training konzentrieren. Also packten wir es an. Meine Rüstung war schon ziemlich verbeult und sah nicht so prächtig aus wie am Anfang. Mit erhobenem Schwert sollte ich versuchen, die Hiebe von Morpheus zu blocken und einen Gegenangriff zu tätigen. doch das hörte sich alles viel einfacher an, wie getan. Schon alleine deswegen, weil die Rüstung viel zu schwer war, so das ich mich kaum bewegen konnte. Laut Morpheus ist diese Rüstung dazu da, um meine Muskeln zu stärken und um zu lernen mein Gleichgewicht besser unter Kontrolle zu halten. Ich weiß nur, dass mir sämtliche Glieder schmerzen, sobald ich ohne dieser Rüstung bin. "Jetzt streng dich mal mehr an! Wo bist du nur mit deinen Gedanken? So etwas darfst du dir im echten Kampf nicht erlauben Lance, das habe ich dir..." "...schon oft genug gesagt. Ich weiß Morpheus. Entschuldige bitte. Kommt sicher nicht mehr vor." Und auf einmal war es wieder da. Dieses zufriedene Gesicht von Seiten Morpheus. "Lance, ich weiß dass dich dieser Traum sehr bedrückt. Aber du darfst dich davon nicht zu sehr ablenken lassen. Genau das ist es was der Feind will. Du musst sehr stark sein und viel einstecken. Du darfst einfach keine Schwäche zeigen. Auch wenn du träumst dass deine Freunde sterben, du musst stark sein." "Und genau das habe ich geträumt. Die Person, die ich am meisten liebe, starb direkt vor meinen Augen, ohne das ich etwas tun konnte." "Deswegen sage ich dir auch immer, dass wir hart trainieren müssen. Du willst das doch sicher verhindern, oder? Also, konzentriere dich. Lege all deine Kraft in den einen Schlag, der alles ausmachen wird. Denke an das, was du bewerkstelligen willst. Bist du bereit?" Morpheus trat ein paar Schritte zurück und erhob sein Schwert. Ich tat es ihm gleich. Wir funkelten uns an und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass es diesmal klappen würde. Ich muss mich konzentrieren und mir das Ziel klar vor Augen halten. Beide stürmten wir los. Es kam mir vor, als ob ich mich keinen Meter bewegen würde. Die Rüstung war zu schwer. Dann, ich wollte einem Angriff Morpheus ausweichen, verlor ich mein Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Ohne mir etwas anmerken zu lassen rappelte ich mich so langsam wieder auf. Ich deutete meinem Mentor an weiter zu machen. Also gingen wir wieder in Position. Es muss klappen, sagte ich leise zu mir. Wir stürmten los. Konzentrier dich, was willst du erreichen? Dann verschwamm alles vor meinen Augen. Ich geriet in eine art Trance.
Ich sah wie Sarah zu Boden fiel, ihr ganzer Körper war mit Blut getränkt. Mitten im Fall wurde sie jedoch von einer Gestalt aufgefangen. Es war die gleiche, wie in meinem Traum der letzten Nacht. Seine Augen funkelten und er erhob sich in die Luft, auf dem Weg zur Flucht. Ich sprang nach oben. Es war als wäre meine Rüstung so leicht wie eine Feder. Das Schwert fest in der Hand, hatte ich das Ziel vor Augen.
Morpheus erhob sein Schwert, bereit es zu gebrauchen. Dann schlug er zu. Mit einem einzigen Satz wich ich ihm aus. Noch immer hatte ich Sarahs leblosen Körper vor Augen. "DU BEKOMMST SIE NICHT!!!" Ich holte aus, schlug zu, die Klingen der Schwerter trafen sich und ich sah, wie die von Morpheus in zwei ging. Er konnte sich kaum schützen, so gewaltig war der Treffer, der sein Schwert zerbrach. Dann war es vorbei. Er saß auf dem Boden, direkt vor mir. Es hatte ihn anscheinend von den Füßen gerissen. Mit einer erschrockenen Miene, schaute er zu mir hinauf. Dann, so langsam, kam er wieder richtig zur Besinnung. Und allmählich breitete sich ein Lächeln in seinem Gesicht aus. "Lance, du hast es geschafft, genau das meinte ich." Mehr brachte er nicht raus, er war total außer Atem und Schweiß gebadet, und im nächsten Moment fiel mein Mentor in Ohnmacht. Ich hatte einige Laster, ihn zu seinem Bett zu schleifen. Doch als ich ihn eingebettet hatte wich ich nicht mehr von seiner Seite. Ich wollte warten, bis er wieder aufwachte. Also nahm ich mir einen Stuhl und setzte mich neben sein Bett. Es vergingen einige Stunden, bis Morpheus wieder aus seiner Ohnmacht erwachte. Seine Augen waren knallrot und müde. Doch als er mich erkannte, lächelte er abermals. Noch immer konnte man den Schweiß auf seiner Stirn sehen. Er versuchte sich aufzusetzen, doch er war zu schwach und so riet ich ihm liegen zu bleiben. Morpheus öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch es kam nicht mehr raus wie ein leises Röcheln. "Bleib noch etwas liegen, ich hole ein Glas Wasser und dann ruh dich noch etwas aus, ok?" Morpheus nickte zaghaft. Also machte ich mich auf ihm ein Glas Wasser zu holen. Doch als ich wieder kam, war Morpheus gerade dabei aufzustehen. Er war jedoch noch zu schwach und so gab er sich erstmal damit zufrieden auf der Bettkante zu sitzen. "Hier, dein Glas Wasser." Mein Mentor nahm einen kräftigen Schluck. "Dank dir Lance. Du hast echt klasse Arbeit geleistet. Hätte nie gedacht, dass du so schnell schon Fortschritte machst. Aber verrat mir mal, an was du gedacht hast, als du mich angegriffen hattest." "Wie meinst du das?" "Na, du hattest mich angeschrien, als du mich angegriffen hast." Und so erzählte ich Morpheus, was ich gesehen hatte. Er meinte, dass es durchaus eine Art Vision gewesen sein konnte. "Aber wenn es eine Vision war, was hat dann Sarah damit zu tun?" "Das weiß ich auch nicht, Lance. Du musste es wohl oder über herausfinden." "Das bedeutet, dass ich wieder nach Hause kann?" "Nicht so schnell. Du musst zuvor noch eine Prüfung bestehen, bevor es soweit ist." Ich schaute ihm tief in die Augen. Dann breitete sich wieder dieses zufriedene Lächeln auf seinem Gesicht aus. "Aber so wie ich dich kenne, wirst du auch mit dieser Situation fertig. Ich habe vollstes Vertrauen in dich." Auch ich fing nun an zu lächeln, und obwohl ich nicht wusste, was auf mich zukommen sollte, hatte ich das Gefühl als ob Morpheus Recht behalten würde.

Die Erde, New Eden:
Die Sonne ging gerade in dem kleinen Städtchen unter und Sarah Stone löschte die Lichter in ihrem Zimmer und ging zu Bett. "Bitte, Gott, lass mich diese Nacht nicht schon wieder diese Träume haben, bitte." Das junge Mädchen war am weinen. Sie weinte so lange, bis sie schließlich irgendwann einschlief.
Der Himmel über New Eden war bewölkt und kündigte ein Gewitter an. Dies sollten die Vorboten sein, auf das was noch geschehen sollte. Doch keiner in dieser Stadt hatte die geringste Ahnung davon.

Die Schattenwelt:
Auch in der Schattenwelt ging gerade die Sonne unter. Morpheus sagte, dass das Gewitter vorüber sei und wir wieder nach oben gehen könnten, zu meiner letzten Prüfung. "Morpheus, was ist das für eine Prüfung die ich da machen muss?" "Hab Geduld, Lance, du wirst es schon früh genug erfahren. Das Gewitter ist vorbei. Hast du alles beisammen? Wir sollten gleich losgehen." Also machten wir uns auf den Weg, zurück nach oben. Es kam mir vor, als ob der Weg doppelt so lang war, wie an dem Tag, als wir ihn nach unten in die Halle gegangen waren. Es dauerte eine ganze Weile, bis wir endlich das Gemäuer verlassen hatten. "Bevor die letzte Prüfung beginnt, musste du noch wissen dass es ein langer harter Weg sein wird, den du ganz alleine beschreiten musst. Ich kann dir dabei nicht helfen, dass musst du ganz alleine schaffen." "Aber Morpheus, was wird auf mich zukommen? Sicher dass ich es alleine schaffe?" "Lance, mach dir keine Gedanken,du schaffst das, das kann ich dir mit ruhigem Gewissen sagen. Aber was ich nicht weiß ist, was dich erwarten wird. Und nun komm mit, ich führe dich nun zum Berg des Glaubens." Wir gingen weiter. Als ich das erste Mal nach hinten sah, war die Burg nicht mehr zu erkennen. Stattdessen konnte ich in der Ferne einen kleinen immer näher kommenden Punkt sehen. Es schien noch recht weit zu sein. Doch in Wirklichkeit war es nicht so weit, wie es den Anschein hatte. Nach nicht einmal fünf Minuten standen wir vor einem kleinen, pyramidenförmigen Felsbrocken. "Das ist er Lance, der Berg des Glaubens." Morpheus schien zu bemerken, dass ich ein ziemlich ungläubiges Gesicht machte. "Das soll er sein? Wie soll ich da rein kommen?" Und als ob er auf diese Frage gewartet hatte, erhob Morpheus seine Arme gen Himmel. "Oh du Berg des Glaubens, erwache zu neuem Leben. Ich bringe dir hier ein Kind, bereit die Prüfung zu vollziehen und die heilige Waffe entgegen zu nehmen." Morpheus endete. Doch es geschah nichts. Gerade öffnete ich den Mund, als die Erde anfing zu beben. Der Fels fing an zu wachsen. So schnell wir konnten wichen wir zurück und sahen zu, wie der Berg des Glaubens zu neuem Leben erwachte.
Nach kurzer Zeit war das Beben zu ende. Der Berg war riesig und direkt vor unseren Füßen war ein Eingang zu erkennen. "Soll ich da nun reingehen, Morpheus?" "Ja. Begebe dich in das Innere des Berges und finde die heilige Waffe. Sei aber auf der Hut, es ist nicht ganz ungefährlich." Morpheus legte seine Hand auf meine Schulter und führte mich vor den Eingang. "Geh nun Lance, vergesse nie was ich dir beigebracht habe und du wirst es schaffen. ich werde für dich beten." Ich sagte nichts, sondern nickte nur. In diesem Moment war mir nicht nach Reden zu mute. Ich ging also durch die Öffnung im Berg, die Schatten verschluckten mich, die Prüfung hatte begonnen.



Fortsetzung folgt...

Kommentare

toennis-at-me@t-online.de schrieb:
Hi spike,
was du tun kannst und ev.t solltest:
Namen ändern, hab ich schon gesagt, ist aber sicherlich in einer laufenden Geschichte schwer bis unmöglich! ;)
Zu einigen Verben, ich weiß nicht ob das auch vorher war, ich nehme es aber mal an, du benutzt sehr oft einfach, gewöhnliche Verben wie "sagen" oder "gehen" oder so, dabei gibt es hierfür ganz viele andere Varianten.
So das langt vorerst. Die Dialoge gefallen mir auch nicht so ganz, aber ich weiß nicht woran es liegt, dass sie mir so platt vorkommen. Kann Lanna vielleicht sagen!
Viele Grüße
Raul

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