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Kategorien > Denken des Menschen > Gedicht

Düsternis

von silent_lain

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Seh die Gräber, seh sie stehn.
Seh die Seelen, wandern gehen.
Verloren in der Zwischenwelt,
voll Einsamkeit, mit Furcht gequält.
Nebel fängt die Hüllen ein,
Menschen büßen Leben, werden niemals wieder Sein.
Wandeln und irren Nachts umher,
leise ohne Wiederkehr.
Geräuschlos in der Dunkelheit.
Niemand der sie dort befreit.
Und eines Tages sei’s in Ruh,
kommt wer dahin, und das bist Du.
Auch du wirst wandeln, ziellos umher.
Einsam, ohne Rückkehr.
In Düsternis wirst du nichts sehn,
weder fühlen, noch richtig gehn.
Wirst schweben, gleiten bist nicht frei,
lässt dich leiten, zählt die Zeit.
Wie lange du wirst wandeln,
ist nicht mehr zu verhandeln.
Auf deine Taten kommt es an,
die du zu Lebzeit vollbrachtest mal und dann.

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Kommentare

silent_lain schrieb am 2007-09-15 11:34:30:
Bei Poesie gibt es keine richtigen und falschen Wörter. Ich denke das es einfach bei jedem selbst liegt wie er / sie sich ausdrückt.
Lillium schrieb am 2007-08-20 10:01:39:
Soll jetzt nicht gemein sein... ich finde das Gedicht echt schön, gur gereimt, aber ist Düsternis überhaupt ein richtiges Hauptwort

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