Dunkle Gedanke (Kapitel 26)
von
Elina
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Zimmer und genau in dem Moment kam eine Antwort von Zahra:
Hi Ben,
sechs Uhr geht in Ordnung, ich würde vorschlagen, dass wir uns den Film dann dort aussuchen. Bis dann!
Zahra.
Oh wow... das klang wirklich kein bisschen nach romantischem Date...
Eher wie ein Termin, den sie mit einem Kollegen hatte und der unausweichlich war...
Seufzend ließ ich meinen Kopf auf mein Kissen fallen und warf mein Handy auf meine Couch, einfach nur weg von mir.
Wieso machte ich es mir so schwer und verliebte mich ausgerechnet in ein Mädchen, das auf diesem Gebiet keinerlei Interesse hatte?
Wieso musste ich mich in sie verlieben? War ich masochistisch veranlagt?
Eine Weile lag ich unbewegt auf meinem Bett, bis mir die Augen zufielen und ich einschlief.
Im Traum verarbeitet man Erlebnisse, sagt man.
Und genauso fühlte ich mich, als ich Zahra und mich an der Straße stehen sah. Das Komische dabei war, dass ich es von außen betrachtete, als dritte Person.
Wie ein Außenseiter, der sich nicht einmischen durfte.
Ich sah die Ampel auf Grün umschlagen, doch wir rührten uns nicht. Immer noch redete ich mit ihr, ohne einen Schritt zu tun.
Dann plötzlich nahm ich ihre Hand und zog sie mit mir über die Straße.
Wow... von außen sahen wir wirklich aus wie ein Pärchen...
Nickend lächelte sie und wieder einmal hätte ich sie am liebsten umarmt, wäre ich nicht so weit weg gewesen.
Auf einmal wirbelte Zahras Kopf herum und sie sah in die Ferne.
Wir beide waren stehen geblieben. Die Fußgängerampel sprang auf rot, doch das bemerkten wir nicht. Ich war verwirrt stehen geblieben, irgendwie bemerkte mein Körper wohl, dass es nicht gut war, mitten auf der Straße zu stehen, denn ich beugte mich nach vorn.
Kaum hatte ich – also besser gesagt, der andere Ben – das Auto erspäht, zog ich Zahra an der Hand nach vorne und schmiss sie auf den Bürgersteig.
Wow... wie konnte ich so schnell sein?
Das Auto kam immer näher, doch ich stand nur wie angewurzelt da und starrte es an.
Zahra wirbelte herum und sah mich mit weiten Augen an, ihr Mund war in Schrecken geöffnet.
Plötzlich lief alles wie in Zeitlupe vor mir ab.
Der andere Ben starrte das Auto an, Zahra streckte ihre Hand nach ihm aus und ich wartete auf den rettenden Schatten, der mich zuvor gerettet hatte.
Doch das Auto kam immer näher und nichts näherte sich. Kein Schatten, kein Retter in Sicht.
Plötzlich wurde ich – der ich alles von außen beobachtete – von hinten nach vorn geschubst. Ich drehte mich um und Pit stand vor mir.
In dem Moment wurde die ganze Szene eingefroren. Alles, das Auto, die Passanten, sogar die Vögel schwebten unbeweglich in der Luft.
»Pit?!«, war alles, was ich raus brachte.
»Darum wollte ich, dass sie nach Hause begleitet wird.«, entgegnete er kühl.
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Kommentare
Lindsay schrieb am 2010-03-08 18:32:31:
WOW!
Die Geschichte ist echt super!
lulu schrieb am 2010-03-04 17:31:50:
Cool,es wir immer besser ;D
Moon Dancer schrieb am 2010-03-04 14:36:00:
deine geschichte ist echt hamma! schnell weiter!!
lg
devil_cookie schrieb am 2010-03-03 18:00:55:
Hey
Also ich verfolge deine Geschichte schon ziemlich lange und bin immernoch begeistert :D
Respekt für deine Ideen und ich freue mich schon auf den nächsten Teil^^
!!! schrieb am 2010-03-03 17:24:31:
Du kannst doch nicht an der Stelle aufhören!!!
Schreib schnell weiter!!!
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