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Kategorien > Fantasie und Liebe > Fantasie und liebe

Dunkle Gedanken (27)

von Elina

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»Du wusstest, dass etwas passiert?!«, rief ich entsetzt.
Er nickte und in dem Moment kam er mir vor, wie eine komplett andere Person. Er war so ruhig und cool, unglaublich, was war aus dem fröhlichen, nervigen Pit geworden?!
»Zahra wird verfolgt. Sie war das Ziel dieses Anschlags. Aber nun zu dir... Ich denke mal nicht, dass du abkratzen willst, oder?«
»Natürlich nicht!« Was sollte das alles?
»Na dann, rette sich wer kann.« Er lächelte irgendwie beängstigend und schnippte.
Auf einmal lief alles wieder wie in Zeitlupe und er war verschwunden.
Mein Blick schweifte zurück zu mir und ohne nachzudenken, sprintete ich zu mir und stieß mich zu Zahra auf den Bürgersteig.
Auf einmal lief wieder alles in normaler Geschwindigkeit und das Auto raste weiter.
Plötzlich wurde alles um mich herum schwarz und mir wurde bewusst, dass ich mich selbst gerettet hatte...!
Aber das... das war doch unmöglich...! Wie konnte ich an zwei Stellen gleichzeitig sein und mich retten?
Noch dazu, die Rettungsaktion war doch schon passiert, wieso hatte ich jetzt erst dieses Erlebnis?!
In der Ferne hörte ich Kirchenglocken. Ich riss meine Augen auf und bemerkte, dass ich in meinem Bett lag.
Also... war das alles... nur ein komischer Traum gewesen?
Ja, das musste es sein, ich konnte unmöglich mich selbst rette, in einem Traum, den ich erst nach dem Fast-Unfall hatte.
Und was hatte Pit mit der ganzen Sache zu tun?
Er wollte sie begleiten, das stimmte, aber ob er da diesen Vorfall im Hinterkopf hatte?
Und wer waren »sie«? Warum hatten sie es auf Zahra abgesehen?
Mein Kopf schwirrte mal wieder.
Moment mal... Zahra...?
Schockiert wühlte ich in meinem Bett nach dem Handy, nur um festzustellen, dass ich es zuvor auf die Couch geschmissen hatte.
Hektisch stolperte ich aus dem Bett und hechtete zur Couch.
Ich blickte auf meine Handyuhr: 18.30 Uhr.
Oh, verdammter Mist!
Ich hatte verschlafen!!!
Wie von der Tarantel gestochen, zog ich mich um – mein T-Shirt war total verschwitzt – und raste aus dem Haus.
18. 45 Uhr.
Zum Kino brauchte ich mindestens nochmal eine Viertelstunde.
Wieder sprintete ich, rempelte aus Versehen bestimmt zehn Passanten um und überquerte die Straße bei rot.
Als ich dann schließlich am Kino ankam, war alles ruhig. Niemand war da.
Natürlich... die Filme hatten ja alle schon vor einer Stunde begonnen und liefen noch.
Auch Zahra war nirgends.
Natürlich, dachte ich seufzend, wenn ich sie auch versetzte, wer würde da schon eine Stunde warten?
Vor allem auf jemanden, den sie nicht mal leiden konnte...
Erschöpft ließ ich mich auf einen der Stühle fallen und stützte meinen Kopf auf dem Tisch ab.
So ein Mist... wieso lief nur immer alles schief...?
Ich blickte auf mein Handy.
Auch hier war keine Nachricht. Nichts.
Das hast du jetzt aber gründlich versaut, rieb mir meine innere Stimme schadenfroh unter die Nase.
»Oh, du hast dich entschlossen, doch noch aufzutauchen...?«
Zahra stand hinter mir und warf mir einen bösen Blick zu.
Sie... sie ist noch... da?
»Du... du bist immer noch...?«, stammelte ich verwirrt.
»Im Gegensatz zu dir kann man sich auf mich verlassen.«, motzte sie.
»Es... es tut mir wirklich Leid! Ich habe verschlafen...« Wie peinlich...
»So wichtig ist dir das also, verstehe. Du machst lieber deinen Schönheitsschlaf.«
Egal wie sarkastisch sie auch war, ich war trotzdem überglücklich, dass sie noch hier war.
»Danke, dass du noch da bist.« Lächelnd sah ich sie an.
Sie war wirklich wunderschön.
Sie hatte ihre Brille durch Kontaktlinsen ersetzt, ihre Haare hochgesteckt und ein Outfit an, das ihr perfekt stand.
Dass sie so etwas besaß... hätte ich ihr gar nicht zugetraut.
»Du bist echt süß.«, sagte ich.
Einen Moment starrte sie mich stumm an, dann murmelte sie verstört: »L... Lass diese Machosprüche. Die ziehen bei mir nicht.«
Sie wusste ganz genau, dass ich es ernst gemeint hatte. Denn selbst wenn sie in der Lage gewesen wäre, meine Gedanken in dem Moment zu lesen, hätte sie nur dasselbe gehört.
Daher lächelte ich sie wissend an und stellte fest, dass sie immer verlegener wurde.
Das war es also, was meine Mutter mit »ich selbst sein« gemeint hatte.
»Wollen wir Pizza essen gehen? Wenn wir schon keinen Film mehr ansehen können?«, fragte ich, sie verzog nur den Mund.
»Aber nur, weil ich extra hergekommen bin...«
Natürlich. Das war mir durchaus bewusst. Dass sie das nicht tat, weil sie gerne mit mir zusammen war, war mir durchaus klar.
Sie schüttelte mit verzweifeltem Gesicht den Kopf.
»Was ist los?«
»Nichts, gar nichts. Gehen wir!«, drängte sie und schon war sie auf dem Weg nach draußen.
Wir gingen also Pizza essen und ich hatte das Gefühl, dass sie sich mir irgendwie etwas mehr öffnete, auch wenn ich wusste, dass das noch lange nichts mit Liebe zu tun hatte.
Und doch freute ich mich einfach, bei ihr sein zu können.
Nie hätte ich gedacht, dass allein diese Tatsache mich schon glücklich machen könnte...
»Sag mal, Zahra, was ist dein Traumtyp?« Interessiert sah ich sie an.
Ich wollte wirklich zu gern wissen, wer ihr Herz erobern könnte.
Sie sah mich überrascht an, ließ ihr Pizzastück fallen und wurde sofort nervös. »Mein... mein Traumtyp?!«
Ich nickte grinsend. Das machte ja richtig Spaß...!
Einen Moment starrte sie ins Leere, plötzlich schrie sie laut auf: »Nein!«
Häh? Nein?
»Ähm... ich meine natürlich... eh... es gibt... keinen... Traumtypen.«
Einen Moment blickten wir uns schweigend an.
Was redete sie da? Es gab keinen Traumtypen?
Dann schien sie sich etwas gefangen zu haben. »Ich meine natürlich, dass es keinen Jungen auf dieser Welt gibt, der perfekt ist. Und dass muss er sein, sonst ist er nichts für mich.« Sie verzog den Mund und eine kleine Sorgenfalte bildete sich zwischen ihren Augenbrauen.
Dass ich solche Gesichtsausdrücke mal bei ihr sehen würde, hätte ich nie gedacht!
Ich musste lachen und sie wurde immer röter.
»Aber was für Eigenschaften muss ein Traumtyp haben?«, hakte ich nach.
So schnell würde ich nicht aufgeben!
Sie seufzte und lehnte sich zurück. »Also... er müsste treu, intelligent und einfühlsam sein, mich wie ein Held beschützen, wenn ich in Gefahr bin...« Sie machte eine Pause, ihre Augen verengten sich etwas. »Außerdem soll er Sinn für Gerechtigkeit haben und nicht oberflächlich sein. Er sollte mich so akzeptieren wie ich bin und mir immer ehrlich seine Gefühle sagen.«
Nachdem sie fertig war, konnte ich sie nicht ansehen.
Was sie da gerade beschrieben hatte, war so ziemlich das Gegenteil von mir, mit ein paar Ausnahmen...
Ich war weder einfühlsam noch intelligent, ich musste zugeben, dass ich sehr oberflächlich war und konnte nie über meine wahren Gefühle reden... schon gar nicht mit ihr...
Ob ich treu oder ein Held war, hatte ich keine Ahnung... und Sinn für Gerechtigkeit...? Keine Ahnung...
Deprimiert beobachtete ich, wie ein Krümel vom Luftzug über meinen Teller gerollt wurde. Tja, so leicht war man Weg vom Fenster...
»Du bist wirklich ein Idiot.« Und wieder einmal wurde meine

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Kommentare

LILI schrieb am 2010-04-14 17:04:58:
DAS IST RICHTIG COOLÖ
xD schrieb am 2010-04-14 17:03:41:
coool
Nelly schrieb am 2010-04-10 15:32:56:
Wie süß :)
Ich hoffe die beiden kommen zusammen :)
Freue mich schon auf die Fortsetzung und warte gespannt ;)
Gruß, Nelly.
MOon Dreamer schrieb am 2010-04-10 13:40:34:
schnell weiter schreiben!! ich finde die story so toll=)
lg
!!! schrieb am 2010-04-09 18:50:34:
Na da bin ich mal gespannt wies weitergeht! =)
LG
Lulu schrieb am 2010-04-09 18:08:31:
Oh,bitte schnell weiter

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