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Kategorien > Fantasie und Liebe > Fantasie und liebe

Dunkle Gedanken (Kapitel 11)

von Elina

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aus ihren dunklen Augen an. Sie war wirklich ein süßes und hübsches Kind!
Dann fiel mir das mit den Gedanken wieder ein.
„Hey Hannah, kannst du mal an eine Zahl denken? An irgendeine?“, fragte ich sie.
Sie sah mich verdutzt an, tat mir aber den Gefallen.
Zehn.
Hm, warum konnte ich ihre Gedanken jetzt plötzlich wieder lesen?
„Es ist die Zehn, nicht war?“ Sie nickte und strahlte mich an.
„Zaza ist wirklich gut!“ Sie kicherte.
Doch dann war es in ihrem Kopf wieder ruhig. Perplex ging ich mit ihr an den Tisch. Vielleicht lag es daran, dass ich noch nicht ganz auf der Höhe war.
Rafael stand auf und umarmte mich kurz. „Ich muss jetzt auch wieder los… Bis Freitag dann! Und kurier dich schön aus bis dahin, klar?“
Ich nickte scheu und begleitete ihn zur Tür. Emilie und Tessa beschlossen, auch nach Hause zu gehen und folgten ihm.
Nachdem ich die Tür geschlossen hatte, hörte ich Nadine hinter mir.
Ich drehte mich um. Sie stand da, gegen die Wand gelehnt und sah mich forsch an.
Das kam nur daher, dass du dich überarbeitet hast! Ich hab dir gesagt, du arbeitest zu viel!
Ihre Gedanken waren in Aufruhr.
Ich seufzte. „Du weißt genau, warum ich das tue.“, erklärte ich ihr in bitterem Ton.
Ja, aber ich hatte echt Angst um dich! Wenn dir was passiert wäre…
Sie unterdrückte ein paar Tränen. Ich ging zu ihr und nahm sie in den Arm.
„Danke…“, flüsterte ich ihr zu. Meine Schwester hatte sich echt Sorgen gemacht… Und ich dachte immer, es sei ihr egal, was mit mir sei. Aber sie ist meine Schwester, die ich über alles liebe und sie mich.
„Ich passe das nächste Mal auf, dass es mir wirklich gut geht, okay?“ Sie nickte und krallte ihre pinken Fingernägel in meinen Pulli.

Am nächsten Tag fühlte ich mich wieder ganz okay. Ich brachte Hannah wieder in den Kindergarten und kam dann zwei Minuten vor acht ins Klassenzimmer. Puh, war das immer stressig am Morgen.
Doch etwas war heute anders. Genau, Ben war schon da. Sonst kam er immer erst nach Schulbeginn ins Zimmer.
Er sah auch ziemlich deprimiert aus. Oh Mann, war ich etwa daran schuld? Hatte ich seinen Stolz wirklich so sehr verletzt?
Ich setzte mich und versuchte, die ganzen Gedanken der anderen auszublenden. Sie machten mir nur wieder Kopfschmerzen.
Ben schien über den gestrigen Abend nachzudenken, denn die Bilder von gestern schossen ihm wieder durch den Kopf. Ich konnte sie einfach nicht ignorieren.
Ich schüttelte den Kopf, als wollte ich die Gedanken wegschütteln. Doch durch das heftige hin und her schütteln fiel meine Brille durch die Luft.
Ah, oh nein! Jetzt sehe ich alles nur noch verschwommen…
Ich krabbelte am Boden herum, nach meiner Brille suchend.
So was Dummes, ausgerechnet kurz vor Unterrichtsbeginn. Kurze Zeit nachdem ich auf den Boden gekniet rumgerutscht war, saß jemand vor mir, sein Gesicht direkt vor dem meinen, und hielt mir die Brille vors Gesicht. Doch wer ist es? Ich habe keine Ahnung, ich sah nur ein verschwommenes Gesicht.
„W… Wer…?“, fragte ich verwirrt, als mir die Person die Brille auf die Nase schob.
Ein Junge mit blond-braunen Haaren lächelte mich an. Er hatte ein schlankes Gesicht, eine ebenso schlanke Nase und wache, hellblaue Augen. Ich konnte nicht verhindern, dass mein Gesicht rot anlief. So nah…
„Schön vorsichtig, ich schätze mal die brauchst du noch!“, kicherte er mich fröhlich an.
Immer noch saß ich immer ganz perplex am Boden und starrte den fremden Jungen an.
Wer ist das?
Ist der neu hier?
Wow, sieht der süß aus!
Hat er eine Freundin?
Wieder überwältigte mich ein Schwall von Gedanken. Ich hielt mir den Kopf.
Aber das hieß, dass die anderen ihn auch nicht kannten.
Er stand auf, hielt mir die Hand zum aufstehen hin und meinte immer noch lachend: „Ich bin Pit und bin neu hier!“ Wir haben einen neuen Schüler in unserer Klasse?!

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Kommentare

Nadine schrieb am 2009-06-06 21:47:39:
wow :) deine geschichte is voll toll ^^ bin gespannt wies weiter geht

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