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Kategorien > Fantasie und Liebe > Fantasie und liebe

Dunkle Gedanken (Kapitel 17)

von Elina

1

„W… Was? Wieso, das war doch ne gute Idee, oder nicht?“, fragte ich irritiert.
Er stellte seine Tasse etwas zu heftig ab und sie wackelte beträchtlich. Etwas von seinem Kaffee schwappte über den Tassenrand auf den Untersetzer.
Also heute verschwendete er ganz schön viel Kaffee... Nicht dass es mir was ausmachen würde.
„Du bist echt ein Idiot!“, schimpfte er mich, „Wenn du sie dazu zwingst, dann verliebt sie sich nie in dich! Hast du noch nie was von Romantik gehört?“
Ich lachte etwas bitter. Meine Flirtversuche kamen ja alle nicht an.
„Das zieht bei ihr nicht. Sie scheint nicht auf Komplimente zu stehen.“, rechtfertigte ich mich.
Er verzog das Gesicht. „Wahrscheinlich nur, weil du dich benommen hast wie ein Macho.“
Ach ja, das musste ausgerechnet er mir sagen! Er ist nicht weniger Macho wie ich!
„Das muss ich mir von dir sagen lassen… also wirklich, vor allem… du und Emilie—“
„Mein Gott, jetzt streitet ihr euch schon, wer der größere Macho von beiden ist?“, unterbrach mich jemand hinter mir.
Jan starrte erschreckt an mir vorbei – ein Blick, den ich nur zu gut kannte.
Ich folgte seinem Blick und zuckte überrascht zusammen.
Hinter mir standen Zahra und Pit. Pit grinste mich unverschämt an.
So ein Idiot!
Zahra räusperte sich und verzog leicht den Mund.
Oh, Gedanken lesen… stimmt.
Aber deswegen darf ich trotzdem denken, was ich will!
„Idiot! Wenn du es nicht zu schätzen weißt, dass wir extra hier her gekommen sind um euch hallo zu sagen, dann gehen wir gleich wieder.“, meinte sie und sah mich etwas wütend an.
Ok…, dachte ich seufzend.
Jan sah mich entgeistert an. Sein Gesichtsausdruck signalisierte, dass er ziemlich verwirrt war.
Zahra grinste, als sie ihn begrüßte. Na toll, sie wusste, was er dachte.
Sie musste sich ein Kichern verkneifen, ich sah es an ihren zuckenden Mundwinkeln.
„Also, was macht ihr hier?“, fing Pit das Gespräch an.
Ja, was macht man wohl in einem Café?
Uh… heftiger Sarkasmus.
Zahra warf mir einen Killerblick zu.
Och Mann, lass mich doch einfach! Du musst ja nicht zuhören.
„Wir waren etwas in der Stadt unterwegs und haben uns dann etwas hinsetzen müssen.“ Jan übernahm die Frage für mich.
Zahra versuchte einen freundlichen Blick aufzusetzen. „Ich habe Pit ein wenig die Stadt gezeigt und dann haben wir euch hier sitzen sehen.“
„Da dachten wir, wir schauen mal vorbei.“, fügte Pit grinsend hinzu.
Ah… deswegen hab ich sie vorhin zusammen gesehen!
Zahra sah etwas zerknirscht aus. Wieso…?
„Das ist aber nett…“, murmelte ich. Eine angenehme Stille breitete sich aus. Also zumindest war sie für mich angenehm. Ich mochte diesen Typen nicht.
Ok, es kann sein, dass ich eifersüchtig war. Auf diesen Pit.
Ich zuckte etwas zusammen. Hatte sie das gehört?
Doch sie verhielt sich nicht irgendwie seltsam. Ach ja… das war ja… wenn es um Liebe oder Hass geht…
Plötzlich fing etwas an zu piepsen. Was war das?
Pit sah auf seine Uhr und schreckte hoch. „Oh, ich muss los!“, rief er eilig.
Jan grinste mich kurz an und stand ebenfalls auf. „Ich muss auch heim.“
Zahra wollte auch aufstehen, doch Pit lächelte sie an und meinte: „Schon gut, ich habs sowieso ziemlich eilig. Du kannst ja noch etwas hier bleiben wenn du willst.“
Sie hob eine Augenbraue an und blickte zweifelnd auf die Uhr.
„Wenn du meinst…“, murmelte sie.
Ich sah Jan an und überlegte, was ich zu ihm sagen sollte.
Er bemerkte meinen Blick und meinte schnell: „Ne, lass mal. Ich will eh noch bei meinen Verwandten vorbei gehen.“
Dann gingen sie und Zahra und ich waren allein.
„Er geht nicht wirklich zu Verwandten.“ Sie lachte.
„Ich weiß.“, antwortete ich leise.
Das ließ sie verstummen. Ich weiß nicht warum, aber auf einmal überfiel mich ein Kribbeln. Er erfasste meinen gesamten Körper und ließ ihn erzittern.
Wow… was war denn das für ein intensives Gefühl?
Plötzlich kam mir alles so leicht vor. Und ich erinnerte mich an die Wette. Und ich kam mir so dumm vor.
„Wegen der Wette… du musst das nicht tun, wenn du nicht willst.“, bot ich ihr an und senkte meinen Kopf.
Das Kribbeln wurde kurz stärker, dann flaute es wieder bis zu einem gewissen Grad ab.
Sie sah mich überrascht an. Ich versuchte, ihren Augen auszuweichen, wer weiß was passiert wäre.
„Was…?“, flüsterte sie verdutzt.
Hatte sie diesen Gedanken wieder nicht hören können?
„Die Wette…“, setzte ich nochmals an und wurde etwas nervös, „Du kannst sie vergessen, wenn du willst.“

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Kommentare

lu schrieb am 2009-10-25 13:07:35:
weiter,das wird immer besser XD
gLaMmY schrieb am 2009-10-22 21:10:12:
weiter ???
ich hab gerad deine geschi gelesn
un anfangs dacht ich die würd lahm sein oder so aber überraschenderweiße gefälltse mir
=) alsu schreib weiter

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