Dunkle Gedanken (Kapitel 6)
von
Elina
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„Na gut, jetzt setz dich aber.“, meinte sie ruhig.
Ich ließ mich langsam auf meinen Stuhl plumpsen und schlug mit meinem Kumpel Jan ein. Er hob einen Daumen, um mir zu zeigen, wie super das gewesen ist. Ja, ich bin halt einfach der Meister.
Ich grinste zurück und sah zu Zahra, die direkt vor mir saß. Diese sah wieder aus dem Fenster. Es wunderte mich immer, wie sie so gut in der Schule sein konnte, wenn sie im Unterricht nicht aufpasste. Aber sie hatte ja, wie sie mir selbst am Tag zuvor erzählt hatte, ein fotografisches Gedächtnis, also musste sie wohl nur einmal den Hefteintrag durchlesen und schon konnte sie den Stoff.
Wow, so was würde ich auch gern können. Ich war zwar nicht so gut in Mathe, aber wenn ich mich etwas anstrengen würde, wäre ich glaube ich gar nicht so übel. Aber ich habe einfach keine Lust, mit diesen ganzen Zahlen und dem Zeug. Wozu brauchte man sowas wie Polynomdivision im späteren Leben? Und das war noch eines der einfacheren Themen.
In den anderen Fächern war ich ein wirklicher Durchschnittsschüler.
Aber am liebsten ging ich zur Schule, um mich mit meinen Kumpels zu treffen. Es war immer lustig mit ihnen und wir – speziell ich – wurden sehr von Mädchen umschwärmt. Natürlich wussten wir das auch und flirteten ganz gerne, aber weiter gingen wir nicht.
Und ich stellte insbesondere bei meinem besten Freund Jan fest, dass ihn zwar viele mochten, er sich aber nur für die interessierte, die ihn nicht beachteten oder sogar nicht leiden konnten. War das irgendwie ein ungeschriebenes Gesetz, dass man sich immer in die verliebte, die einen mit Desinteresse und Unlust straften? Ich sah Jan an. Er war in Emilie verliebt… das konnte ich nicht verstehen…
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Kommentare
!!! schrieb am 2009-01-30 19:08:04:
Schnell weiterschreiben!!!
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