Durch das Jahr
von
Wolfgang Scholmanns
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Ob wandre ich am Fluss,
oder das Dach des Waldes
mein Begleiter.
Natur bedeutet stets mir
ein Genuss,
in Regen, Wind,
und Sonnenschein so heiter.
Wenn bald die Zeit beginnt,
wo Blütenfarben
recken sich zur Sonne,
und im noch kühlen Bach
manch Fischlein springt,
spür ich des Lebens Kraft,
aus Licht und Wonne.
Und bald mit heißem Schwung,
folgen die oft so
trägen Sommertage.
Doch fühlt auch jetzt
manch Menschenkind sich jung,
auch wenn es schreit,
aus trockener Erde Klage.
Doch naht die Herbsteszeit,
und Stürme lärmen
durch die kühlen Lande,
ergießen Regenfälle
sich so weit,
und bald schon knüpft
der Winter sich ans Bande.
Weiß schmückt er unsre Welt,
sein Frost malt Eisblumen
an jedes Fenster.
Bizarre Bäume
auf die Schnee nun fällt,
im weißen Kleid,
so schaurig wie Gespenster.
So geh ich durch das Jahr,
will die Natur
und Gegenwart genießen.
Schau nicht so gern
auf das zurück was war,
seh neues Bunt
auf meinen Wegen sprießen.
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