ER Kapitel1
von
NessaH
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,,Nein... ich will das nicht", sagte ich fast weinend.
,,Es tut mir Leid, aber du musst neben ihm sitzen! Ich habe genau aufgepasst
und habe mir die Sitzordnung genau angeguckt!!!"
Ich seufzte. ,,In welcher Reihe denn?"
,,Nun ja, in der ersten Reihe, von Fenster aus der zweite Platz. Ich wünsche dir
sehr sehr viel Glück", sagte Nanny. Die Klassenlehrerin kam und wir gingen in die Klasse.
Ich blieb in der Reihe stehen. Da saß er, vordem ich mich so fürchte. Er schaute mich an
mit einem Blick, der abstoßend war. Ich guckte meine Klassenlehrerin an und schaute auf meinen Platz. ,,Hi Nessa, du sitzt neben mir und John!", sagte eine freundliche Jungenstimme neben mir.,, Ich weiß", schnautze ich Nico an. Ich ging an meinen Platz, legte meine Tasche ab
und setzte mich. Ich ignorierte den verwunderten Blick von Nico und meines neuen Nachbarn. Nico saß das letzte mal neben mir, von daher hatte ich keine Probleme, neben ihm zu sitzen, da es auf gegenseitigen Respekt ruhte. Die Politikstunde wollte und wollte nicht zu ende gehen.
Als es klingelte, war ich die erste, die aus der Klasse stürmte!
'WP Bio wird mich von ihm ablenken' dachte ich. Doch als ich an der Tür stand, kam er.
'Stimmt, er hat ja auch WP Bio'. Ich seufzte. ,, Hey Vanessa, kann ich nächste Woche Montag Deutsch von dir abschreiben?", fragte ER(!!). ,, Mh, ja kannst du". ,, Okay danke, sonst verkack ich die Arbeit", meinte er darauf. 'Das ist mir doch egal'. Die Stunde verstrich auch ganz langsam. *Ring* ... endlich, Pause. ,, He Christoph,he Nanny, John hat mich gefragt, ob er Deutsch von mir abschreiben darf! Soll ich, oder soll ich den arm so haben, dass er nichts sieht?", frag ich meine besten Freunde. ,, Guck doch, wie er diese Woche zu dir ist... Ist er Freundlich, was ich nicht glaube, lass ihn abschreiben, wenn nicht, dann nicht", sagte Nanny.
,, Das mach ich, ist wohl das beste", sagte ich mit düsterer stimme. Ich hatte keine Lust, mich von ihm fertig zu machen! Nicht von ihm. Ich hasste ihn. Und wie....
Ich war gespannt, was die Zukunft mir so bringen würde.
Nach der Pause hatten wir Doppelstunde Deutsch! Ich hatte überhaupt keine Lust, neben ihm 1 ½ Stunden zu sitzen. Ich setzte mich neben ihm, aber eher zu Nico. Ich spürte seinen Blick an meiner Schulter. 'Er mustert mich!', dachte ich vor Schreck. ,,Hay, hatten wir was in Deutsch auf“, fragte John mit verschlüsselter Mine. ,, Ich denke!? Ich glaub, eine Interpretation über das Gedicht hier schreiben. Jedenfalls hab ich die Hausaufgaben“, sagte ich mit völlig gleichgültiger Stimme.
Mir war es so egal, wie ich jetzt bei ihm angekommen war. Ich mochte ihn nicht und ich glaub, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Ich fühlte mich richtig unwohl in meiner Haut und wünschte mich an meinen PC, der in meinem warmen Zimmer schon auf mich wartete. Ich beobachtete, wie er nach seiner Hausaufgabe suchte. In einem Block , der aussah, als ob er gleich auseinander fallen würde. Unsere Klassenlehrerin frage nach den Hausaufgaben und jeder sagte ja, sogar er. Er hatte sie zwar gefunden, aber die war nur ¾ Seiten lang, obwohl mir ausgemacht hatten, dass die Interpretation alleine eine Seite lang ist. Als er dann auch zum vorlesen gebeten wurde, fiel ihr das dann auch direkt auf und sprach mit ihm vor der Pause. *Ring* Endlich vorbei. Chemie war aber nach der Pause auch nicht der Renner. Ich ging müde und kaputt nach Hause.
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Kommentare
Tamdem schrieb am 2007-11-24 17:07:00:
Erinnert mich leich an bis zum Morgengrauen. Cooler Schreibstiel. Mach weiter so.
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