ER Kapitel 3
von
NessaH
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Montag: Der Tag der Deutscharbeit
Politik und WP Bio liefen so ab wie immer...langweilig eben...
Doch die Deutscharbeit war der Hammer. ,, Kannst du das?“, fragte John unsicher.
,,Ich hoffe es mal“, sagte ich ehrlich. Ich atmete ganz tief ein, um ruhig zu werden und DA stieg mir ein Duft in die Nase, der mich stocksteif werden ließ. Er kribbelte mich im ganzen Körper. Er war...
so unbeschreiblich :). Da fiel mir auf, dass er so gut roch... Mir wurde ganz anders. Aber nun musste ich mich auf die Deutscharbeit konzentrieren.
Als die Deutscharbeit geschrieben war, war ich so müde, das ich in Chemie fast eingeschlafen wäre.
Das einzig gute war, das ich wenigstens keine Lust hatte, zu quatschen.
Dienstag:
'Ich bin mal aufs neue Thema gespannt, was wir in Deutsch anfangen. Hoffentlich kann ich das auch so, ohne großartig lernen zu müssen.' ,, Schreibt mir mal alle Wortarten auf, die ihr kennt“, sagte unsere Klassenlehrerin mit einem komischen Unterton.
John blickte auf mein Heft, als ich anfing zu schreiben. Ich wusste nicht viel, aber ich tat so, als hätte ich Ahnung, was ich schrieb. ,,Ist das richtig?“ fragte er und blickte mir in die Augen.
Seine Augen strahlten eine wärme aus, die für einen kurzen Moment meinen Hass an ihn vergessen ließen. Das räuspern unserer Klassenlehrerin lies mich in die Realität zurückkommen und ich nickte nur ganz kurz. 'Ich glaub du magst ihn!', meldete sich da irgendwer ganz tief in mir.'Nein, das kann nicht sein!' 'Doch, er würde doch nicht mir dir reden, wenn er dich hassen würde' 'Na und? Und wenn es so wäre, er ist glaub ich 15 und was will er schon mit mir? Außerdem hört man, dass er Mädchen nur verarscht! Macho hoch drei!'
'Dir ist doch egal, was andere sagen, oder? Na also, versuch doch, einfach einen Freund in ihm zu sehen und sei freundlich zu ihm!'
Warum nicht? Was war dabei, mit einem älteren befreundet zu sein?
,, Hey, was hattest du in der letzten Deutscharbeit?“, frage ich ihn freundlich und mit Unschuldsmiene. ,,Eine 5. Ich hoffe, dass ich diesmal besser habe.“
Nach Erdkunde war ich voll entspannt, weil wir einen Film geguckt hatten.
,, Sport wird Klasse! Endlich Flag-Football, ich werde euch so abziehen“, sagte Christoph hinter mir, als er uns eingeholt hatte.
Sport war ganz interessant. Zufällig bin ich mit ihm in eine Gruppe gekommen und wir hatten alle drei spiele gewonnen.
Englisch versuchte ich mit John Kontakt aufzunehmen.
Was jedoch nicht ganz gelang, aber trotzdem dazu führte, dass wir wie normale Menschen miteinander sprachen(naja, so fast).
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