ES IST NICHT NUR EIN TRAUM
von
SiPe
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Es ist ein sonniger, warmer Tag und die noch mäßig bekannte Hobby - Band „Casper“ hat frei.
Die Band, das sind Ben Maurer (24), Gabriel Maurer (28), Lennart Lock (26) und Salvatore Bernar (27). Die Jungs sind gemütlich an den Strand gefahren. Sie wollen grillen und gemütlich ein kaltes Bierchen trinken. Ausgestreckt liegen sie im Sand. Da tauchen plötzlich zwei junge Frauen, ebenfalls mit Grillutensilien bewaffnet auf. Die zwei jungen Frauen sind Katharina Kurt (23), eine äußerst attraktive junge Dame und Charline Reineke (26), eine eher graue Maus mit ihrer molligen Figur, hat dafür aber ein äußerst hübsches Gesicht.
Katharina und Charline gehen auf die Jungs zu. Sie begrüßen die Jungs freundlich. Salvatore gefallen die Mädels. Er begrüßt sie auf seine typisch italienisch – lockere Art. Doch für die Mädels waren das genug Floskeln und sie kommen auf den Punkt. Sie haben genau den Grillplatz für genau diese Zeit gemietet. Sie zücken ihre Mietquittung. Salvatore fragt, ob das evtl. ein Irrtum sei und kramt die Mietquittung der Band hervor. KEIN Irrtum. Eindeutig. Der Grillplatz wurde doppelt vermietet. Katharina schlägt vor das vorne am Miethäuschen klären zu lassen. Lennart versucht die Gemüter zu besänftigen und zu schlichten. Er schlägt vor, dass sie doch zusammen grillen könnten. Wofür streiten, wofür für Ärger sorgen? Die Mädels stimmen zu und Lennarts Band Kollegen auch. Ben gibt bekannt, dass auch schon die ersten Würstchen fertig sind. Sie setzen sich gemeinsam ans Lagerfeuer, während alle außer Gabriel und Charline ein Würstchen essen. Gabriel und Charline machen sich jeweils über ein Steak her. Beide mögen keine Grillwürste. Nach dem Grillen holt Salvatore seine Gitarre hervor. Er spielt Lagerfeuerlieder und alle singen mit. Die Mädels haben keine Ahnung mit welcher Band sie den Abend verbringen. Gabriel findet Gefallen an der kessen Charline. Auch Charline ist von Gabriel nicht abgeneigt. Zu späterer Stunde möchte Charline den Sonnenuntergang und die Sterne am Himmelszelt, von den Dünen aus beobachten. Gabriel, der romantisch veranlagt ist folgt ihr. Während dessen versucht Salvatore sein Glück bei Katharina. Doch mit billigen Flirtsprüchen, kommt Salvatore bei Katharina nicht weit. Katharina interessiert sich eh viel mehr für den ruhigen Lennart. Dieser geht aber mit Bandkollege und Freund Ben einen neuen Song durch. Ben und Lennart planen ein Duett fürs neue Album. So kann Katharina Lennart nur verträumt anschmachten. Derweil erzählt Salvatore ihr Dinge aus seinem Leben, aber Katharina hört einfach nicht zu. „Hey!“, ruft Salvatore schließlich. „Du hörst mir ja gar nicht zu, Babe!“ Katharina dreht sich zu Salvatore um: „Tut mir leid…“, entgegnet sie ihm verlegen. Salvatore antwortet ihr: „Schon gut Mädchen. – Wer ist es denn? – Ben oder Lennart?“ Katharina schaut Salvatore beruhigt an: „Lennart.“ Salvatore schmunzelt freundschaftlich: „Lennart also! – Ha, unser Träumer. Bei ihm brauchst du viel Geduld. Lennart muss man erst aus der Reserve locken.“ Katharina ist Salvatore für seine Info dankbar, bringt aber nur ein verlegendes: „Aha.“ hervor. Befremdet sitzen Salvatore und Katharina nebeneinander. So bleibt Katharina nur, Lennart von weitem anzuhimmeln. Und das sie, die immer direkt die Kerle anmacht. Sie nimmt freiwillig RÜCKSICHT auf einen verträumten, sensiblen Kerl. Eigentlich gar nicht ihre Art und er gar nicht ihr Typ. Katharina wundert sich immer mehr über sich selber. Ben nickt Lennart zufrieden zu, als Lennart erneut ein Gitarrensolo einschiebt. Ben: „Jetzt haben wir es Alter! – Endlich.“ Zur gleichen Zeit bei Charline…
Charline hat sich in die Dünen gelegt und betrachtet verträumt den Sonnenuntergang und in die Sterne. Gabriel fragt Charline leise und respektvoll: „Darf ich?“ Charline schaut ihn an und bietet ihm den Platz neben sich an. Gabriel legt sich zu ihr und sie schauen gemeinsam in den Himmel.
Gabriel: „Schön, nicht? – Die Nacht ist so klar und rein. Das Meer rauscht…“ Charline stimmt ihm zu: „Hm…“ Auf einmal quiekt Charline begeistert auf: „Da! Eine Sternschnuppe!“ Gabriel sieht in den Himmel und entdeckt auch die Sternschnuppe. Er fragt Charline: „Und? Hast du dir etwas gewünscht?“ Charline ist es peinlich: „Nein. Ich war zu fasziniert von der Sternschnuppe, dass ich es vergaß.“ Gabriel schmunzelt: „Das macht doch nichts. Dann wünsch dir halt jetzt im Nachhinein etwas!“ Charline: „Aber das geht dann ja nicht mehr in Erfüllung. Es ist zu spät sich etwas zu wünschen.“ Gabriel ermutigt sie: „ Ach, was. Versuchs doch einfach. Vielleicht hast du ja Glück?“
Charline entgegnet ermutigt: „Okay. – Erledigt. Hast du dir denn etwas gewünscht?“ Gabriel schmunzelt schon wieder: „Ja. Und ich hoffe es geht in Erfüllung. Aber das wird sich ja gleich zeigen.“ Charline schaut Gabriel überrascht an. Dieser schließt die Augen und kommt ihr immer näher. Er küsst sie. Überrumpelt erstarrt Charline. Gabriel weicht zurück: „Der Wunsch hat sich erfüllt, du hast mir keine runter gehauen.“ Gabriel und Charline stehen auf und gehen zu den anderen zurück. Vorher gibt Gabriel, der unter Schock stehenden Charline seine Visitenkarte und schreibt seine privaten Nummern & E-Mailadresse dazu. So langsam neigt sich der Abend doch dem Ende. Alle gehen nach Hause. Die Mädchen fallen todmüde ins Bett. Nachmittags erwacht Charline und erinnert sich an den gestrigen Abend. Charline springt aus dem Bett, wie von der Tarantel gestochen und kramt in ihren Sachen. Sie sucht und findet die Visitenkarte von Gabriel. Sofort ruft sie die Handynummer von Gabriel an, der total verschlafen an sein Handy geht: „Jaaaa. - Gähn.- Gabriel Maurer.“ Charline kann es kaum glauben. Das einzige was Charline sagen kann ist: „Es ist doch nicht nur ein Traum.“ Gabriel kratzt sich irritiert am anderen Ende der Leitung am Kopf: „ Charline? Bist du das?“ Charline ist überglücklich: „Ja Gabriel. Ich bin es, Charline. Ich hatte Angst, dass du und dein Kuss nur ein Traum waren. Verzeih dass ich dich geweckt habe! Das tut mir leid und das war auch keine Absicht!“ Gabriel lacht: „ Aber nein Charline. Es ist nicht nur ein Traum! Wir können uns ja Treffen, dann beweis ich es dir mit einem weiteren Kuss…“
ES IST NICHT NUR EIN TRAUM
ENDE
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Kommentare
AK schrieb am 2009-04-23 15:10:37:
I enjoyed reading your story!
Tiramisu schrieb am 2007-08-12 19:45:10:
Sehr schöne Geschichte. der Schreibstil ist zwar einfach und scheint ab und zu etwas zu stolpern, aber das mindert nicht die Lesefreude... Freu mich auf mehr ^^
LG, Ti
DonEmil schrieb am 2007-04-23 16:01:32:
Hallo.
Ich finde die Geschichte ist interessant und gut geschrieben. Schön das Charline nicht nur geträumt hat. Ich bin gespannt auf mehr.
Gruß
DonEmil
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