Ein Buch das Augen öffnet
von
Thalia D.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
Es ist ein ganz normaler Tag wie immer ich fahr mit dem Bus zur Schule und geh in meine Klasse doch ich weiß nicht ob meine Klassenkameraden mich überhaupt noch haben wollen,denn sie mobben mich auf eine Weise die sie selber nicht erkennen.Sie lassen mich einfach allein, sie lassen mich stehen,sie helfen mir nicht, kein bisschen. Also sitze ich auf meinem Platz stumm und allein bis Anna kommt und sich neben mich setzt.Sie und ich verbindet eigentlich nicht viel.Ich hab sie aufgenommen weil sie von der Klasse richtig gemobbt wird und ich ja nur der Außenseiter bin also sind wir wenigstens nicht allein und stark .Na gut was versteh man schon unter stark wir sind nur einfach nicht mehr so allein.Sie ist eigentlich meine Freundin doch selbst ihr hab ich nichts von meinem Geheimnis erzählt. Okay ja ich komm selber nicht so gut damit klar ich verstehe es nicht doch mir wird geholfen von einer anderen Welt.Dort habe ich sehr viele Freunde dort fühle ich mich wohl dort ist mein zu Hause. Ich muss nur Simba rufen ,das ist eine Art Tiger der mein Begleiter ist und mich nach Libo bringt. Libo ist ein großes Land wo ich sehr begehrt bin den ich bin der Erlöser,doch wie ich das Land erlösen soll weiß ich selber nicht.Doch mir wurde ein Meister zu geteilt der mich alles lehren soll von Libo bis zu meiner Bestimmung und so ein Zeug!
Ja ich hab eigentlich keinen Bock auf so lahmes Zeug doch mein Meister Glim ist sehr jung und nett.So macht das Lerne dann doppelt Spaß weil Glim immer mit was lernt und wir beide uns sehr gut verstehen.Die Königin von Libo mag ich gern sie ist weise und doch modern. Ich darf sie sogar beim Vornamen nennen was eigentlich niemand außer ihren Kinder und ihr Mann dürfen.Ich gehöre praktisch zur Königsfamilie. Lilia so heißt die Königin malt gerne mit mir und ihre kleine Tochter Luna, die hat auch schon am Malen viel Spaß.Ich darf auch manchmal auf die Kinder aufpassen also eigentlich muss ich nur auf Luna aufpassen ,denn Luna ist die kleinste. Marcen der große Bruder von Luna verschließt sich meistens in seinem Zimmer.Das war nicht immer so als er noch mit seiner Freundin zusammen war war alles Gut und Schön doch sie betrog ihn und seit dem ist er fast nur in seinem Zimmer. Er tut mir sooo leid doch ich weiß nicht wie ich ihm helfen kann.
Und so sitze ich in der Schule und denke immer wieder an meine Freunde in Libo und an meine Bestimmung. Ich weiß das ich magische Kräfte hab und irgendwelche Elemente und ich habe sie auch schon ausprobiert aber so richtig will das noch nicht. Es klingelt und ich werde aus meinen Gedanken geholt. Och nöö der Unterricht fängt an und zwar der richtige Schulunterricht.Murrend hole ich meine Sachen aus dem Rucksack und schon geht es los. Wir haben in der Ersten Deutsch eigentlich ein Fach was ich gut kann,doch heute kann ich mich überhaupt nicht konzentrieren.Die Zweite läuft nicht besser und in der Pause will ich nur noch nach Libo. Doch ich muss brav in der Schule bleiben. Als endlich der Unterricht zu ende ist renne ich zum Schulgarten und rufe Simba. Sie kommt sofort und zur Begrüßung schleckt sie mir über das ganze Gesicht.Ich kann einfach nicht mehr und fange laut an lachen. Simba quickt fröhlich und lachend fliegen wir los nach Libo. Endlich sind wir da und sofort laufe ich zu Lilia die mich liebevoll umarmt. „Na mein Kind wie geht es dir?“ „Prima ich bin so froh endlich wieder hier zu sein. Ich hab euch so vermisst!“
„Wir haben dich auch vermisst!“ „TINA!!“ Ich musste jetzt schon ein Lachen verkneifen als ich Luna den Gang entlang laufen sehe.
„Ohhh Luna! Na wie war´s so ohne mich?“ Lachend nehme ich Luna in den Arm.“Richtig langweilig. Ich hab dich so vermisst Tina!“ „Ich dich auch Luna!“ Schon zieht sie mich in ihr Zimmer und zeigt mir was sie alles in meiner Abwesendheit gemalt hat.Es waren wunderschöne Bilder von ihrem Schloss oder dem Garten und zu meiner Überraschung von Marcen. „Luna wann hast du das Bild von deinem Bruder gemalt?“ „ Gestern er hat sogar ein bisschen gelächelt als er gehört hat was für Sorgen wir uns gemacht haben besonders du!“ Ich werde nachdenklich warum ging es Marcen jetzt plötzlich wieder besser?! Ich beschloss einfach nach ihm zu sehen. „Luna wo ist dein Bruder?“ „Ich denke mal im Garten wo er seit neustem immer ist.“ Was machte er dort im Garten? „ Okay danke Luna ich muss dann langsam zu Glim. Ich hab gleich Unterricht.“ „ Och manno! Na gut dann dir viel Spaß aber versprich mir das du sofort nach dem Unterricht zu mir zurück kommst!“ „Ja versprochen Luna !“ Ich umarme sie noch einmal doll dann gehe ich zum Schlossgarten.Der Schlossgarten ist wunderschön.Überall blühen Blumen und die Bäume biegen sich vor lauter Früchten. Ich gehe weiter,begleitet von herrlichem Blumenduft,bis ich Marcen sehe. Er kniet am Teich und beobachtet die Fische. Manchmal wirft er ihnen etwas zum Essen hin und schaut fasziniert dem Treiben zu. Ich setze mich leise neben ihn und beobachte das Wasser. Es ist wunderschön sauber und glitzert im Sonnenlicht. Marcen setzt sich neben mich und schaut weiter auf das glitzernde Wasser. „Was ist los mit dir Marcen?“,frage ich sanft. Er schaut mich mit seinen wunderschönen traurigen Augen an. Ich spüre die Trauer und die Angst. Mir schießen die Tränen in die Augen als ich merke was er alles durchgemacht haben muss und das ganz allein! Ich schaue schnell weg und wische die erste Träne weg die meine Wange runterkullert. „ Weißt du Tina es war wirklich eine harte Zeit doch man muss weiter leben.Aber ich kann es einfach nicht ich fühle mich so allein und verloren ich weiß einfach nicht was ich machen soll.“ Und schon läuft mir die nächste Träne die Wange runter. Diesmal hebe ich den Kopf leicht an und schaue ihn einfach an. Er wischt mir die Träne mit der Hand weg und schaut mich verwirrt und fragend an aber ich sehe noch irgendwas in seinen Augen doch ich weiß nicht was es ist. „ Ich leide mit dir.Es muss schrecklich für dich gewesen sein die ganze Zeit traurig und allein in deinem Zimmer zu hocken!“ Ein kleines Lächeln erschien auf Marcen´s Gesicht „ Ich war meistens eigentlich hier am Teich und habe leise vor mich hin getrauert.Die Fische haben jetzt sicher doppelt so viel Wasser wie vorher“ Auch ich muss lächeln,ja seinen Humor hat er behalten. „Aber was ist den passiert? Ich hab nur gehört Sisi hat Schluss gemacht.Und das du dich eingeschlossen hast“ Ich sehe ihn lange an und sehe so viel Trauer und Wut das ich nicht anders kann und ihn umarme.Eine kleine flüchtige Bewegung mehr nicht doch er erwidert sie und das,warum auch immer,machte mich glücklich.Ich merke wie meine Schulter nass und ich ein Schluchzen höre doch das stört mich nicht.Ich halte ihn einfach im Arm und warte bis er sich beruhigt.Nach 10 Minuten schaut er auf und wird rot. „ Du musst dich doch nicht dafür schämen.Ist nicht schlimm,ich sag´s auch keinem weiter.“ Etwas entspannter legt Marcen sich wieder an meine Schulter und schaut auf den Teich. „Danke”. Bevor ich reagieren konnte gibt Marcen mir
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
Kommentare
Keine Kommentare vorhanden.
Kommentar hinzufügen