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Kategorien > Love Story´s > Wahre Geschichten

Ein Frühling in Bremen (L2)

von kriegsmagier

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Als wir auf dem Sofa saßen und unsere Kinder begutachteten dachte ich mir, dass nun doch alles gut geworden war. Manchmal kam es mir wie ein Kampf vor. Ja, vielleicht sogar ein Kampf gegeneinander aber wir haben ihn beide gewonnen. Sie hob ihren Kopf und sah mir in die Augen. Wieder und wieder erfuhr ich ihren Blick gleich eines Sonnenstrahls der meine Seele heizte. Ich war froh über diesen Moment und hoffte dass dieses Gefühl nicht vergehen kann. Sie war eine Kämpferin und ich hatte nun den Platz an ihrer Seite eingenommen. Sara ihre Tochter sah mich an und lächelte leise. Justus und Lorna die von meiner Seite entsprungen sind saßen auf dem dicken Teppich und bauten zusammen einen Turm.
Ein Kampf war es und nun sind wir hier.

Und von diesem Kampf der Liebe möchte ich euch berichten. Vielleicht habt ihr ja selbst einmal etwas Ähnliches erlebt aber für mich wird es einmalig bleiben.
Die Liebe hat verrückte Wege eingeschlagen und ich bin froh und dankbar dass ich diese Wege angenommen habe.

Frühling 2001( 5 Jahre vorher)

Wenn ich mich richtig erinnere so bekam ich an diesem Tag eine Menge Besuch. Nun ja, ich hatte Geburtstag am 1 April 2001. Es war 18 Uhr und gerade hatte ich mich auf meine Couch geschmissen um noch etwas Energie zu tanken. Energie brauchte ich wahrlich denn mein Kühlschrank war von oben bis unten mit Alkoholika voll gestopft. Wie immer an solchen Tagen sollte heftig getrunken werden und dass hatte ich mir auch vorgenommen.
Auf dem Herd köchelte Chili vor sich hin und eine riesige Käseplatte machte sich auf der Arbeitsfläche breit. In der Wohnküche sammelte sich ein leicht scharfer Geruch der sich in meinen Augen bemerkbar machte.
Die Türklingel wurde betätigt und rasch musste ich mich wieder erheben. Ich öffnete die Zwischentür zum Flur und ging auf die Haustüre zu. Hinter der Glastür erkannte ich eine große Gestallt. Ein Schatten der sich nur mühsam bewegte und ich konnte erkennen dass es sich nur um Oliver handeln konnte. Mein Kumpel. Er wollte sich wohl schon etwas warm trinken. Ich öffnete die Tür und er grinste mich an. "Na, alles klar?" fragte er mich und setzte seinen Fuß ins Flur. Oli sah heute etwas gebeutelt aus. Schmunzelnd sah ich ihn an ,lenkte den Weg in die Wohnküche ein ,und lief zum Herd hinüber. Gekonnt schloss ich meine Finger um den Rührlöffel und verhinderte gerade noch dass das Chili einen faden Brandgeschmack erhielt. Meinen Kopf drehte ich wieder zu Oliver der sich schon längst auf dem Stuhl breit gemacht hatte. " War wohl gestern schon eine lange Nacht Großer?“ fragte ich ihn. Er kniff seine Augen zusammen, grinste leicht und nickte mit dem Kopf.
Er war der Große und ich der Kleine. Entsprechend unserer Körpergrößen fielen unser Kosenamen aus. Nun gut, als maskuliner Teil unserer Gesellschaft besaß ich mit gerade mal 169 cm nicht gerade eine Körpergröße die man als Recken bezeichnen könnte. Auch auf der Wage brachte ich gerade mal 65 kg zustande und gehörte damit zu den Menschen die eher als Schmal zu bezeichnen sind. Ich selbst hingegen war mit meinem Körper voll und ganz zufrieden….was sollte ich auch tun…ändern konnte ich schließlich nichts daran. Oli mit ca. 183 cm und einem Körpergesicht von guten 82 kg sah an meiner Seite eher wie ein Riese aus.
Ich erwischte mich selbst dabei als sich meine Hand unter die Frischhaltefolie schlich und ein paar Käsewürfel von der Käseplatte stibitzte.
Wieder drehte ich meinen Kopf zu Oliver. „Hey Großer, wenn du schon mal hier bist dann schwing dich auf die Terrasse und stell schon mal die Tische auf. Wenn es geht hol auch noch die drei Stühle aus dem Keller. Ich bemerkte dass diese Aufgaben, es waren immerhin zwei an der Zahl, Olli völlig überforderten. Er saß da und man konnte sehen dass er nicht wusste was er zu erst machen sollte. Schließlich aber stand er auf und bewegte sich auf die Terrassentür zu. Mit einem leisen Knirschen drehte er den Türhebel und öffnete die Tür. Frische Luft strömte herein und der scharfe Dampf des Chilis fand endlich einen Weg um zu entweichen. An Hand der knarrenden Geräusche und dem Quietschen der Fliesen vernahm ich dass Oli mit der Arbeit begann. Wieder rührte ich dass Chili um und stellte die Flamme nun zwei Stufen runter. Es sollte reichen und es könnte noch ein wenig vor sich hin köcheln.
Ich bemerkte wie Oli seinen Kopf durch die Terassentüröffnung neigte. „ Warum ich eigentlich schon da bin“, sagte er. „Hör mal hast du deinen Terminplaner dabei?. Was ich fragen wollte. Kannst du dich noch an mein Geschenk vom letzten Jahr erinnern?“ Er fing schelmisch an zu grinsen. „Welches ?“ erwiderte ich. „Jenes welches ich nie bekommen habe?. Klar erinnere ich mich daran. Willst du mir dass gleiche noch mal schenken?. Wo geht’s denn hin und welches Spiel gucken wir?“ Ich sah dass es Oli eher peinlich war. Sein Gesicht zog sich zusammen und er runzelte die Stirn. Schlagartig änderte sich jedoch sein Ausdruck. Er lachte laut, griff in die Innenseite seiner Jeansjacke, und zauberte zwei Karten heraus. „Jetzt musst du nur noch Zeit haben und wir fahren zusammen nach Bremen!“ sagte er leicht und locker. „Am Samstag hole ich dich gegen 10 Uhr ab. Habe Karten gegen Hertha bekommen. Ist zwar nur ein Liga Spiel aber dann kommen wir endlich mal dazu!“, gab er mir zufrieden zu verstehen. Schnell zog ich den Chilitopf von der Platte und bewegte mich auf den Küchentisch zu. Unter etlichen Zeitungen und Werbeblättern fand ich meinen Terminkalender. Diesen schlug ich auf und stellte fest, dass ich genau an diesen Samstag Spätdienst hatte. Meine Miene verzog sich und im gleichen Augenblick dachte ich darüber nach auf der Arbeitsstelle anzurufen. Nach Beendigung der Realschule machte ich eine Lehre als Werkzeugmechaniker. Ich muss zugeben dass ich mich eher mit Gegenwehr diese Lehre beendete. Gute Noten hatte ich aber irgendwie war mir der Umgang mit Metall einfach zu kalt. Auch dass verbale, ich nenne es hier untere Schublade, Kommunikationsverhalten unter den Arbeitern ging mir ziemlich an die Nieren. Als ich meine Lehre beendet hatte meldete sich der Bund. Wenn es etwas gab worauf ich überhaupt keinen Bock hatte dann war es das Militär. So kam es nicht anders und ich leistete Zivildienst in einer Behinderteneinrichtung. Schnell merkte ich dass diese Berufssparte meine Zukunft sein würde. Ich holte mein Abitur nach und machte eine 3 jährige schulische Ausbildung als Heilerzieher. Und dort war ich nun angekommen.
„Scheiße!!“, sagte ich. „Da habe ich Dienst, aber ich kann versuchen noch zu tauschen!“ Mein Gedanke auf der Arbeitsstelle an zu rufen bekam mehr Gewicht und ich suchte nach dem Telefon. Es benötigte einige Zeit bis ich es fand und natürlich war es an Ort und Stelle – auf der Ladestation. Ich hielt den Knochen fest in der Hand und wählte die Nummer der Arbeitsstelle. Am anderen Ende vernahm ich das Freizeichen und es dauerte nicht lange und eine Kollegin nahm den Hörer ab. „Moin“, sagte ich und schilderte mein kleines Problem. Als ich

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Kommentare

SVWFAN schrieb am 2006-09-12 11:59:12:
Grüße dich. Bin auch gespannt wie es weiter geht. Habe reges Interesse da es ja auch ein wenig um SV Werder
geht. Ein Pluspunkt von mir!

MFG Stefan aus Bremen
Freimaurer schrieb am 2006-09-12 11:57:10:
läßt sich gut lesen, bis jetzt fehlt mir jedoch irgendwie die LOVE STORY !!!
gabriel schrieb am 2006-09-12 11:49:03:
ich finds auch ok. Bin mal gespannt wie es weiter geht.
Also ich kann nur sagen...schreib...ich will mehr
stephanie schrieb am 2006-08-31 12:31:29:
tolle geschichte würde mich freuen wenn sie bald weiter geht. bis jetzt ist es zwar noch nicht so wirklich eine love story aber denke mal in dem nächsten oder später wird es dann.

mfg stephanie

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