Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Essay > Philosophisches

Ein Hauch von Wirklichkeit fehlt einfach

von Burcu Basaran

1

Manchmal frage ich mich,ob das denn nie aufhört.Niemals aufhört.Wirklich nie.
Worüber ich spreche,kann man sich bestimmt denken,ihr jungen wissbegierigen Menschen.
Ganz klar.Es geht um das verspitzte Thema der Menschheit wiedermal.Das Leben.Der Name für etwas,für das es sich garnicht rechtfertigen kann,wie ich zu bedenken wage.
Das Leben.
Soll also ein Wort sein im Lexikon,welches die gesamte Menschheit beschreibt?Die gesamte Entstehung?Welches Recht nimmt sich das Wort überhaupt,einfach so zu wissen,was die Menschheit wirklich ist.
Niemand kann wissen,was die Menschheit ist,die Forscher haben erst ein achtel von dem rausgefunden,was das Geheimnis der menschlichen Entstehungsgeschichte überhaupt ist.
Seltsam,oder,wir behaupten immer alles zu wissen und wissen doch garnichts.
Es gibt nichts Schöneres für einen Philosophen ,diesen Fragen genauer nachzudenken.Nur leider sind diese heutigen ,"Menschen" nenn ich sie mal,viel zu sehr mit der Unwirklichkeit beschäftigt.
Ein Beispiel:Das Leben können wir uns wie eine Theaterbühne vorstellen.Bunt,viele Menschen,und noch weiß keiner,was sich hinter der Bühne(genannt auch Unwirklichkeit)befindet.Aber,wir unwissenden Menschen denken,das alles in Ordnung ist,das die Theaterbühne die scheintrügerische Wirklichkeit ist.Wir arbeiten,genießen,und denken ,dass wir leben.
Aber so schafft es die Bühne wiedermal,die "Menschheit"von der wahrhaftigen Wahrheit abzulenken.
Und jedesmal,wenn ich zu dieser Erkenntnis komme,kommt meine innerlich kochende Wut hoch,weil sich die Menschen nicht helfen lassen wollen.
Keiner sagt,dass er seine Luxuswelt verlassen möchte und sich Gedanken über das echte Leben machen will.Typisch.
Wir Menschen sind Egoisten,selbstverliebt und uninteressierte Schwachköpfe bezüglich des Herausfindens der Realität.
Ich spüre,wenn ich morgens aufstehe,dass dieser Hauch von Wirklichkeit fehlt.Irgendetwas sagt mir,dass, wenn ich zu Arbeit gehe,meinen Alltag fortfahre,ich nicht in der Theaterbühne bin.
Ich möchte hinter die Theaterbühne.Will wissen,wer das ganze hier steuert,das Leben.
Wer sich das Recht genommen hat,mit uns Menschen zu spielen,d.h,uns Leben zu lassen,damit wir letzendlich doch wieder sterben sollen.Wer,was.Und wie?
Das Schicksal,unsichtbare Fesseln zu tragen,die man seit der Geburt bekommt,weil man in ein bürgel. System eingeordnet wird,ist tragisch und ungerecht.
Mich hat das System im Griff,da ich seit einem Jahr keinen einzigen Essay schreiben konnte,die Arbeit lenkte mich ab vom Realen.Ich habe mich fangen lassen.Anders ging´s nicht.
Aber,bedenket,ihr lieben Leser/innen,selbst,wenn wir gezwungen sind,so zu leben,bleibt euren edlen Gedanken treu,tut mir bitte den Gefallen.
Lasset euch nicht einordnen,so wie ich es wieder geschafft habe,zu meinen Essays wiederzufinden.
Das Leben ist nicht das,was im Lexikon steht,das Leben ist das,was ihr daraus machet.

1

Kommentare

Cowboy ohne Hut schrieb am 2010-04-27 23:33:17:
Gerne würde ich jeden Schmerz von Dir nehmen und alle Fesseln lösen und Dir nur noch
glückliche Momente schenken.
Das Plaster schrieb am 2010-04-26 18:46:20:
Ja,find ich auch.Schön wenn man seine Gedanken beschreiben kann.
Dubist@daspflaster.de schrieb am 2010-04-24 20:54:00:
Ich finde es auch toll.Das Leben ist wirklich das,was man daraus macht und nicht das was andere sagen.
Das Pflaster schrieb am 2010-04-24 16:48:53:
>Das Leben ist nicht das,was im Lexikon steht,das Leben ist das,was ihr daraus macht<
Dieser Satz gefällt mir persönlich besonders aus dem Essay.
Das Pflaster schrieb am 2010-04-23 18:45:24:
Ich find die Story auch toll.Das ganze ähnelt fast dem richtigem Leben.Z.B ist es auch schwer,etwas zu mögen oder gar zu lieben,wenn einem Fesseln gelegt sind.Das ist sehr schmerzend im Moment.
mobajunior schrieb am 2010-04-23 15:20:50:
das vermissen wird immer größer wie wäre es mit einer neuen story hier ?
mobajunior schrieb am 2010-04-21 19:14:49:
super story weiter so
Stella schrieb am 2010-04-19 18:57:13:
Re:
Wenn das Leben so einfach, so durchschaubar und planbar wäre, wüssten wir diese Antwort, ganz bestimmt.
Cowboy ohne Hut schrieb am 2010-04-10 15:35:06:
Und wieder wurde die Bühne verlassen ohne dahinterzuschauen auch der Applaus blieb aus.

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.