Ein Haus voller Narren
von
Leviathan
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So geborgen. So sicher. So behütet.
Lange wart diese Türe verschlossen, sie ruhten in sich. Sicher abgeschottet von der Außenwelt. Kein hineinkommen und kein rauskommen. Man merkte gar nicht wie viele Zimmer dieses Haus besaß. Es wirkte doch so klein von außen. Wie doch der erste Eindruck täuschen kann.
Keiner ahnte etwas, doch mit den Jahren die über das Land strichen, begonnen die Schaniere der eisernen Türe zu rosten. Sachte, gemächlich über Jahre hinweg, öffnete sich nun jene einen winzigen Spalt breit. Die ersten Bewohner riskierten forsch einen Blick nach draußen. Mit den Monaten wurde ihre Neugierde kaum stillbar und so drückten und pressten sie ihre Körper gegen die mächtige Türe, bis sie es geschafft hatten. So traten sie hinaus in die ihnen noch so fremde und doch zugleich so bekannte neue Welt. Wissbegierig erkundeten sie sie und fanden immer mehr gefallen daran. Sie störten sich auch nicht im geringsten daran, das die Person die nun vor ihnen draußen gelebt hatte, gezwungen war ihren Platz mit ihnen zu tauschen und für sie in das Haus zu ziehen.
Mit der Zeit wurden auch die anderen Bewohner des Hauses mutiger und schritten ebenfalls an dem ein oder anderem Tag nach draußen ins Freie. Welch Freude es war nun endlich auch mal das Licht der Sonne zu genießen.
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