Ein Land, zwei Menschen und viele Vögel
von
Christoph Kimstädt
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Ein Land, zwei Menschen und viele Vögel
Vor langer Zeit in einem fernen Land. Wo die Blumen ewig blühen. Einst lebten dort viele Menschen. Sie waren glücklich und genossen ihr Leben. Bis zu jenem Tag, an dem der mächtige Satanos in das Land kam. Er war ein Zauberer, der abgrundtief böse war. Er unterjochte das Volk, nahm ihnen die Grundlage zum leben und zerstörte die Natur.
Bis auf einen kleinen Flecken Erde, den er übersehen hatte. Dort lebte eine junge Frau. Sie war einst die Hüterin der Natur. Nun musste sie mit ansehen, wie ihr Kind namens Natur unendliche Qualen erleiden musste. Sie konnte nichts weiter tun als schweigend der Qual zu zusehen. Es war auch niemand da, der ihr helfen konnte oder würde. Das Fleckchen Erden was noch übrig war, lag hinter einer Waldlichtung in einer kleinen Senke.
Es war der Garten, der ihr die Kraft zum leben gab und nicht der Gedanke daran, das es eines Tages wieder besser werden könnte. Nun war es Satanos nicht entgangen, das da noch jemand etwas grünes hat. Er sendete seine Häscher aus, um diesen Menschen zu suchen. Alles was die Häscher sahen. Sah Satanos auch, denn er hatte ein Magisches Auge. Nur den Garten konnte er damit nicht entdecken. Auch die Häscher waren nicht gerade erfolgreich. Sie fanden nur verbrannte Erde und verrottete Bäume und Sträucher. Nichts von dem Land war wie es einst vor Satanos gewesen war.
Der Garten selber war durch eine Art Magie geschützt. Niemand konnte ihn sehen oder den Duft der Blumen erahnen. Doch nun wurde es Zeit, dass ihr jemand helfen musste. Sie konnte den Kampf gegen Satanos nicht alleine bestehen. Nur war sie in ihrer Senke nicht wirklich von Helfern umgeben.
Sie war Allein. Was sollte sie tun und wer war bereit in den Kampf für eine Junge Frau zu ziehen.
Die Junge Frau dachte lange nach. Sehr lange. Fast ein ganzes Jahr. Bis ihr eine Idee kam. Sie bat eine schwarze Taube nach einem Menschen zu suchen der ihr im Traum erschien. Also gab sie der Taube eine Nachricht mit und schickte sie in den weiten Himmel. Einige Tage vergingen, bis sie die Taube am Horizont erblickte. Es war ein grauenhafter Anblick, als die Taube fast schon da war. Fiel sie wie ein Stein vom Himmel und war Tod. Was war das für eine grausame Welt. Eine wehrlose Taube mit einem Pfeil vom Himmel zu holen.
Die Junge Frau war Ratlos. Bis sie etwas in den Schuh zwicke. Es war die graue Taube. Die ihr damit sagen wollte, dass nun sie fliegen würde. Sie würde den Retter schon finden. Die Junge Frau sagte.“ Ich will nicht das auch die den Tod findest. Man hat deine Schwester am Himmel entdeckt und sie einfach vernichtet. Die Taube war aber von ihrem Entschluss nicht abzubringen. Also lies die Junge Frau die Taube schweren Herzens fliegen. Das diese Taube den Hilferuf überbringen würde war nicht sicher. Die Häscher waren immer noch unterwegs und Satanos sah alles.
Die junge Frau wartete ein paar Tage bis sie am Horizont die Taube erblickte. Auch diese Tier war schwer verletzt, aber nicht tödlich. Sie konnte geheilt werden. Was sollte die junge Frau nun machen. Keine ihrer Nachrichten konnte von irgendeinem Menschen gelesen werden. Was tun?
Eines Tages, ein paar Monate später sah sie eine weitere Taube. Die weiß war. Die junge Frau überlegte eine Weile. Dann sprach sie die Taube an und sagte. „ Kannst du mir helfen?“ Die Taube nickte und flog auf die Schulter der jungen Frau. Es ist der letzte Vogel in meinem Garten. Er muss diesen Weg schaffen. Die junge Frau sagte.“ Liebe Taube, Flieg und suche den Retter aus meinen Träumen. Pass auf dich auf und flieg vorsichtig“. Die Taube nickte, ließ sich das Pergament an ihr Bein binden und flog hinauf in den klaren Nachthimmel. Woche um Woche verging, bis es eines Tages an der Tür klopfte. Die junge Frau“ Wer ist da?“ keine Antwort. Nur ein weiteres klopfen. Die junge Frau stand von ihrem Stuhl auf und ging zur Tür. Sie fragte erneut wer da sei. Und dieses mal sagte eine Stimme hinter der Tür“ Ich komme von weit her. Ich habe eine weite Reise hinter mir. Ich wurde von einer weißen Taube zu ihnen geführt. Öffnen sie bitte die Tür“. Die junge Frau öffnete. Nun konnte sie sehen wer da stand. Ihr stockte der Atem. Der Mann der da stand, war der Mann aus ihren Träumen. Sie sagte.“ Guten Abend mein Herr. Willkommen in meinem Haus. Ich danke ihnen für ihr kommen. Kommen sie doch bitte rein“. Der Mann trat ein und setzte sich auf den angebotenen Stuhl. Was kann ich für sie tun und was ist hier passiert. Alles sieht hier so trostlos und leblos aus?
Und wieso konnte ich ihr Haus nicht sehen, erst als die Taube darüber kreiste? Die junge Frau.“
Das ist eine lange Geschichte. Die ich ihnen erzählen werde. Es begann mit dem Zauberer Satanos. Er hasst alle Pflanzen und Lebewesen.
Er ist ein böser Mann. Ich konnte mich nur durch etwas Magie schützen, denn bis heute Hat Satanos es nicht geschafft dieses Haus und den Garten mit all seinen Tieren nicht aufspüren können. Nun lässt mein Zauber leider nach und ich befürchte, dass Satanos bald kommen wird. Ich bitte sie mir zu helfen und mein Land zu beschützen“. Der Mann überlegte eine Weile und sagte dann“ Ich will versuchen ihnen zu helfen, nur weiß ich noch nicht wie. Wir sollten uns überlegen, was gegen Satanos hilft. Ich werde sie und ihr Land beschützen. Nur weiß ich noch nicht was ich tun kann. Das müssen sie mir sagen.“ Ein langes Schweigen brach aus.
Bis die junge Frau sagte.“ Ich bin nicht ganz sicher was wir tun können, denn Satanos ist sehr mächtig. Er ist böse und gemein. Er zerstört alles was er nicht leiden kann. Niemand kann ihn und seine Häscher aufhalten. Außer wir finden den gelben Vogel. Satanos kam vor drei Jahren in diese Gegend und hat erst mal unseren König mit Gewalt verjagt. Als nächstes rodete er alle Wälder und verbrannte die Felder. Die nächste Untat, die er anrichtete. Er hat alle Pflanzen vernichtet. Sollte doch noch etwas blühen, so hat er die Blume zertreten. Das Schlimmste war jedoch. Er hat alle Tiere verjagt oder töten lassen. Es war grausam und schmerzhaft. Sie müssen wissen, dass ich die Mutter der Natur bin. Ich bin die Hüterin der Natur.“ Wieder trat ein langes Schweige ein. Bis ein kleine ziepen zu hören war. Beide Menschen blicken hoch und fragten sich wo es her kam. Es war der kleine gelbe Vogel. Ein Kanarienvogel. Was hatte das zu bedeuten? Fragte der Mann. Die Antwort war ganz einfach. Der Vogel war ein Warnsignal. Er wollte damit mitteilen, dass Satanos wieder mal auf der Suche war und er schon sehr nah war.
Was war jetzt zu tun? Sie wussten es nicht, aber sie überlegten nun gemeinsam. Sie überlegten eine lange Zeit. Die Minuten und Stunden vergingen ohne dass einer von ihnen etwas sagte. Bis die junge Frau aufstand und sagte. „Es könnte doch sein, dass wir unsere Magie zusammen führen und dann gegen Satanos ankommen. Ich denke wenn meine Tiere und du zusammen halten, dann können wir siegen“. Schweigen trat ein. Minutenlang war es ganz still in dem Haus. Bis der Mann
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Kommentare
birgit härtel schrieb am 2007-02-02 01:08:49:
lieber christoph,leider hat das leben dir übel mitgespielt(krankheit).du hattest mich als deine leibliche mutter nicht,aber ich habe dich von dem tag deiner geburt bis jetzt zu deinem traurigen abschied,immer in meinem herzen getragen.ich werde immer weiter an dich denken,auch wenn ich nicht weiß,was du von mir gedacht hast,oder jemals gehört hast.ich bin sehr traurig,das du so früh von uns gegangen bist,und wir uns nicht doch kennengelernt haben.ich hoffe,dir geht es da oben oder wo auch immer du bist, gut,und siehst mit einem lächelnden auge auf uns herab.in bleibender erinnerung und liebe an dich deine mutter birgit härtel geb. carstens
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