Ein Sommernachtstraum
von
Scent-Of-Eden
1
Ein Sommernachtstraum
Wir liegen da, Seite an Seite,
blicken in des Himmels Weite.
Ein schier unendliches Farbenspiel,
Wolken reiten am Horizont ohne Ziel,
Die Sonne entzieht sich unseren Augen,
Als würde sie jemand vom Himmel rauben.
Die Vögel singen ein kleines Lied,
und nehmen vom Tag ihren Abschied.
Zärtlich streichelt der Wind meine Haut,
Lieblich säuselt er mir ins Ohr einen Laut,
Die Sommernacht bricht über uns beiden ein,
Und wir liegen da, Seite an Seite, und doch allein.
Des Monds silbriges und fades Licht,
hebt hevor sanfte Züge in deinem Gesicht.
Ein fremder Glanz erfüllt deine Bernsteinaugen
Völlig verzaubert, beginne ich an Magie zu glauben
In deinem Rabenhaar suchen sich Licht und Schatten heim,
Du bist auf diesem Sommernachtstraum der ansehnlichste Reim.
Deine weichen Lippen teilen sich,
du sagst kein Wort, doch ich höre dich
Deine Silhouette tritt immer klarer hervor,
und deine Anwesenheit ist intensiver als zuvor,
Es scheint mir, als hätte die Nacht dich neu geboren,
du wurdest von den Sternen am Himmel heraufbeschworen
Deine Finger berühren mich fast
und versetzen mein Herz in größte Hast,
Jedes einzelne meiner Haare richtet sich auf,
Ich lasse deinen neugiergen Fingern ihren Lauf.
Deine wachsende Nähe und dein sinneraubender Duft
Ersetzen die für mich zum Atmen lebensnotwendige Luft.
Deine Lippen umschließen die meinigen,
bevor sich unsere bebenden Körper vereinigen
Ich brenne innerlich vor unersättlicher Sehnsucht nach dir
Du kommst mir wahrlich immer näher und doch entgleitest du mir
Und als mich eine warme Brise, ein warmer Sonnenstrahl sachte wecken,
Enthüllt sich mir der Traum, denn an meiner Seite bist du nicht zu entdecken
© S.O.E
1
Kommentare
Keine Kommentare vorhanden.
Kommentar hinzufügen