Ein Sonntagnachmittag
von
Maemi
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Wundert euch bitte nicht über den Namen der Frau. Denn diese "Fanfiction" ist eine Geschichte für eine Freundin und auch für sie zugeschnitte. Und da ich so positives Feedback für diese kleine Geschichte bekommen habe, möchte ich sie jetzt hier veröffentlichen. Es gleicht nicht wirklich einer Fanfiction, aber ich wusste einfach nicht, in welche Kategorie ich diese Geschichte reinpacken soll.
Für Rechtschreibfehler entschuldige ich mich schonmal im Vorraus und viel Spaß beim lesen. =)
Liebe Grüße,
eure Maemi!
Ein Sonntagnachmittag
Wie jeden Sonntagnachmittag saßen die beiden im Wohnzimmer und schlürften ihren Tee. Immer wieder sah er sie mal an, weil sie öfter mal schmunzelte und ihren Tee prüfend musterte, bevor sie einen weiteren Schluck nahm. Er fand dies recht interessant, da sie noch nie ein solch kurioses Verhalten aufgewiesen hat. Mal ganz von ihren 5 Minuten abgesehen, die sich auch mal in die Länge zogen, aber heute war sie seltsam. Also, seltsamer als sonst. Nicht, dass das jetzt schlecht war, aber es verwirrte ihn. Er wusste darauf einfach keine Antwort. “Sag mal, Haku. Schmeckt dein Tee etwas… Na ja, wie soll ich sagen…. Besonders?” Jetzt sah man ihm seine Verwirrung an. Was zum Teufel meinte sie mit “besonders”? … “Besonders? Kommt ganz drauf an, was du damit meinst. Meiner schmeckt wie immer.” Sie sah ihn an und runzelte die Stirn. “Mit wie immer meinst du, dass dein Tee komplett nach Zucker schmeckt?” Ein Lächeln umspielte ihre Lippen und sie sah ihn einfach an. Genau mit dem Wissen, dass er es gleich abstreiten wird, nur um sich hinterher wieder selber zu widersprechen. Ja, sie kannte ihn einfach zu gut. “Nach Zucker? Ey, ich bin kein Zucker-Junkie! Ich steh da nicht drauf. Und außerdem darf ich das. Ich meine, es ist ja schließlich mein Tee, den du nicht trinken musst!”. Und siehe da, sie hatte so was von Recht behalten. Auch wenn sie es ihm jetzt nicht unter die Nase reiben wollte. Das machte sie später, wenn es überhaupt nicht passte. Aber ein amüsiertes Grinsen konnte sie sich dennoch nicht verkneifen. Es war einfach zu witzig, wie vorhersehbar seine Äußerungen manchmal waren. “Du bist KEIN Zucker-Junkie?! Verdammt, dann muss ich mir ja einen anderen Spitznamen für dich ausdenken, Zuckerpüppchen,” gab sie auf seine Äußerung zurück und brach in schallendes Gelächter aus. Jetzt sah er sie mit gespielter Empörung an, aber fing dann doch an zu lachen. In eben diesem Moment, in dem er mit dem Lachen anfing, hörte sie abrupt auf, und sah in ernst an. “Das ist doch jetzt nicht dein ernst, oder?” Er sah sie irritiert an. Was war denn jetzt los? Hatte er etwas Falsch gemacht? “Also, wenn ich ehrlich bin, kann ich dir grade nicht ganz folgen.” Sie verdrehte gespielt genervt die Augen und stieß einen Seufzer aus. “Du kannst mir nicht folgen? Nun gut, lass mich die Frage anders formulieren. Was fällt dir eigentlich ein?” Nun hatte sie ihn gänzlich verwirrt. Und während er angestrengt nachdacht, was er denn falsch gemacht hatte, fing sie an, ihn verschwörerisch anzulächeln. Nebenbei nippte sie an ihrem Tee, vergessend, dass dieser doch besonders schmeckte. Und das war negativ gemeint. Wahnsinn, es geschah mal, dass man das Wort “besonders” im Negativen Sinne gebrauchte. Nun ja, bei ihr und Haku war halt alles möglich. Aber sie wollte sich trotzdem nicht den Spaß nehmen lassen, ihn ein bisschen zu ärgern oder in die Irre zu führen. Oh ja, sie liebte es so dermaßen ihn zu verwirren, dass es schon abnormal schien. Aber sie hatte ja niemals behauptet, normal zu sein, geschweige denn sich so zu benehmen. Dieses Verhalten nannte sich auch Paranormal Activitie im Noinoi-Style. Und ja, sie war stolz darauf. Fehlte eigentlich nur noch, dass die Schränke sich auf mysteriöse Weise öffneten oder die Tee-Tassen auf einmal vom Tisch fielen. Obwohl, das mit den Tassen lies sich machen. Sie brauchte ja lediglich nur ihre Beine etwas anheben und den Tisch in Schieflage bringen. Ach man, war sie mal wieder genial. Sie sollte eigentlich ihre eigene Show bekommen, sie würde bestimmt ganze Konzerthallen füllen. Aber ehe sie diesen Traum zu Ende träumen konnte, bemerkte sie, dass sie ja eigentlich ein Gespräch mit Haku am Laufen hatte. Ja, so etwas passiert doch mal jedem. Nur ihr passierte dies komischerweise ständig. Aber nur dann, wenn sie mit Haku am reden war. Wirklich mysteriös. Ihre Blicke trafen sich wieder und sie erwartete jetzt sofort eine Antwort auf ihre Frage. “Was mir einfällt? Ähm… also… ganz ehrlich Noinoi, ich habe echt keine Ahnung, was du jetzt von mir willst?” Das verschwörerische Lächeln, das sich zuvor auf ihrem Gesicht gebildet hatte, wurde mit jedem Augenblick breiter. Es war an der Zeit, ihr kleines Spielchen aufzulösen. “Ach Haku. Ich dachte eigentlich, dass du mich gut genug kennst, um zu wissen, dass da nichts war. Es ist ziemlich einfach, dich ein bisschen zu verarschen.” Löste sie die Situation locker lässig auf. Ihm fiel die Kinnlade runter. Verdammt, er hätte es wissen müssen. Aber das sie dies, mal wieder, gebracht hatte regte ihn nur auf. Jedes Mal fiel er darauf rein. So langsam sollte er sich mal Gedanken machen, was bei ihm schief lief. Es war ja nicht so, dass er dumm war, aber in Noinois Nähe, drehten sich all seine Gedanken und warfen alles durcheinander. Wie dem auch sei. Sie hatte ihn mal wieder dran gekriegt. “NOINOI! Wieso machst du das immer wieder? Ich meine, es vergeht kein Tag, an dem du mich nicht verarscht,” meinte er gespielt sauer. Wieder fing sie an zu lachen. Dieses mal nur viel herzhafter und ausgelassener als vorher. Diese Frau war einfach unglaublich. “Ach Noi, du machst mich fertig.” Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück und musterte ihr hübsches Gesicht. Langsam hatte sie sich wieder gefangen und stand auf, um sich auf den Schoß von ihm zu setzen. Sie schlang die Arme um seinen Nacken und gab ihm einen kleinen süßen Kuss auf seine weichen Lippen. Normalerweise würde es jetzt auf eine heiße Nummer hinauslaufen, aber der Tisch war gedeckt und sie liebte ihre Teetassen. Dafür waren die nun wirklich zu schade. Obwohl, der Tresen würde es auch tun. Aber ein Blick reichte, um zu wissen, dass das nicht ging. Das Geschirr war frisch gewaschen und sie hatte keine Lust, dieses später noch mal abzuwaschen. Das war ja nun mal wirklich nicht ihr Ding. Sie verbrachte ihre Zeit lieber mit etwas anderem. Etwas viel heißerem. Etwas, dass einen so schön ins schwitzen brachte. Ja, einen guten Tee zu trinken. Das machte sie wirklich gerne. Ganz frei nach dem Motto, je heißer, desto besser. Obwohl man dies jetzt auch hätte falsch verstehen können. Aber, jeder, wirklich jeder, würde doch gleich sofort auf Tee kommen, oder etwa nicht? Es war doch wirklich mehr als eindeutig. Ja, sie stand so was von auf Tee. Aber nicht so sehr, wie sie auf Haku stand oder eher saß. Apropos Tee, ihr besonderer Tee müsste mittlerweile schon kalt sein. Na egal, dann hatte sie eben einen kalten besonderen Tee. Aber sicher, ob sie diesen jetzt weiter
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