Ein Stich ins Glück
von
Mondfinsternis
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Ein Stich ins Glück
Der Frühling, meine Lieblingsjahreszeit ,so unbeschwert ,friedlich und leicht .
Komisch wieso das alles ausgerechnet da passierte.
Der Tag kämpfte mit der Nacht ,der Abend erstickte den letzten Sonnenstrahl.
Ich saß auf meiner so genannten Himmelsschaukel, ich nannte es so, weil meine Schwester mir ,als ich noch klein war Geschichten erzählt ,dass, falls ich in Schwierigkeiten bin soll ich mich drauf setzen und die Schaukel wird mich in den Himmel wiegen.. Früher klappte es tatsächlich , wenn ich auf der Schaukel saß , sah ich wirklich Engel. und der Engel war für mich meine Schwester.
Ich habe meiner Schwester alles geglaubt, sie war meine beste Freundin , meine Familie.
Unsere Mutter war vor langer Zeit gestorben ,ich kannte meine Mutter kaum ,meine Schwester schon und sie hat sie schrecklich vermisst. Doch dank mir ,sagte sie immer wieder, hat sie die Zeit überstanden.
Meine Schwester und ich leben seitdem bei meiner Tante ,sie ist schon fast fünfzig und macht sich um alles ständig Sorgen ,doch sie hat uns gern und wir ebenfalls.
Unser Leben auf der kleinen Farm war friedlich und ging so weiter.
Doch all die guten Dinge finden irgendwann ihr Ende.
Wie schon gesagt saß ich an den besagten Tag auf der Himmelsschaukel, als ich eine schmale dunkle Gestalt sich unserer Farm nähren sah.
Ich lief sofort ins Haus und informierte meine Schwester ,wir bekamen schließlich selten Besuch von irgendwelchen Fremden.
Wir gingen beide raus und sahen den Fremden direkt vor meiner Himmelsschaukel stehen ,er glotzte sie verwunderten.
Als er meine Schwester und mich bemerkt, hat wand er sich mit einem lächeln zu meiner Schwester und sagte mit süßlicher Stimme: ``Hallo, ich bin James wir sind gerade ins Haus der Butchers eingezogen
Und ich wollte mich mal umschauen. Sorry . Ich wollte euch nicht erschrecken .Ich liebe Spaziergänge in der Dämmerung und als ich diese Schaukel sah wollte ich sie mir mal näher ansehen..``
Ich schaute zur meiner Schwester ihr Gesicht strahlte etwas fremdartiges aus, ihre Augen musterten James von oben bis unten.
Ich war überrascht dass meine Schwester den Fremden keine antwort gab also sagte ich:`` Hallo, James .Ich bin Maggie und das ist meine Schwester Lilian . Wir wohnen hier schon seit Jahren, mit unsere Tante Ich hoffe dir gefällt es hier .``
James lächelte mich am und Lilian sagte immer noch keinen Ton.
Dann fragte er ``Ach, ihr wohnt hier schon seit Jahren wie alt bist du denn schon?``
Ich antwortete:`` Ich bin zwölf und Lilian ist siebzehn.``
``Was für ein Zufall ich auch `` sagte James und strahlte Lilian an.
Sie wurde unübersehbar rot , ihre Wangen leuchteten wie zwei Tomaten in ihren porzellanfarbenen Gesicht.
Ich schaute die beiden versohlen an ,und wusste ,dass sich ab diesen Moment alles ändern würde doch nicht wie viel.
James verabschiedete sich dann ,und sagte an meine Schwester gewandt ,dass sie ja was zusammen unternehmen könnten. Und ging davon.
Wir beide gingen zurück ins Haus Lilian war den ganzen Abend nicht ansprechbar und wir spielten nicht mal Karten ,wie es bei uns üblich war ,an diesen Abend .
Die letzten Wochen vergingen nicht viel besser .
Sie war die ganze Zeit weg und wenn Lilian mal zuhause war so wirkte sie als wäre sie woanders.
Tante fing an sich Sorgen um Lilian zumachen, den sonst war sie von der Arbeit gleich nach Hause gekommen und verbrachte den ganzen Tag mit mir.
Doch wenn man sie drauf ansprach wo sie sich die ganze zeit rum trieb wich sie aus und sagte:`` Es gibt in Laden viel zu tun``
Und einmal ,als Tante ,Lilian vorwarf dass sie sich nicht mehr um mich kümmert, stand Lilian wutentbrannt auf und schrie :``Könnt ihr mich nicht mein eigenes Leben leben lassen.``
Das war ziemlich schlecht von ihr und ich war zutiefst beleidigt und sprach nicht mehr mit ihr.
Bis sie zu mir kam und vorgeschlagen hat ,dass sie jeden Tag mit mir Karten spielt ,wie früher.
Es ging einige Wochen gut aber eines abends wartete ich auf Lilian doch sie kam nicht.
Also ging ich in ihr Zimmer um sie zur Rede zu stellen.
Als ich ohne anzuklopfen in ihr Zimmer tritt, sah ich sie mit James zusammen auf Bett liegen.
Ich war wütend und dachte:`` Sie vergisst mich wegen den.``
Da schrie sie schon los:`` Magie ,Raus.``
Doch ich blieb stur an der Tür stehen und schrie ebenfalls:`` Du hast mir versprochen ,jeden Abend mit mir Karten zu Spielen .Und jetzt vergisst du mich wegen den da.``
Lilian kam bedrohend auf mich zu und James grinste und sagte:`` Lass die Göre doch ,sie kann uns ruhig zusehen, wenn die so scharf drauf ist.``
Doch da stand Lilian schon vor mir und klatschte mir eine.
Ich ging so schnell wie möglich ,sie sollten meine Tränen nicht sehen.
Von diesen Tag an wurden meine Schwester und ich wie fremde wir redeten nur das nötigste und der
Spielabend war sowieso gestorben.
Lilian wurde unerträglich .stritt sich bei jeder Gelegenheit mit Tante ,kam nächtelang nicht nach Hause, verlor ihren Job und war aggressiv.
Meine Tante hat versucht mit ihr zu Reden ,doch sie blockt ab und schreit rum.
Mir hat es wirklich Angst gemacht ,wie sich meine Schwester verändert hat.
Aber ich hab es aufgegeben mit ihr zu reden ,den schließlich hat es bei der Tante auch nichts genützt.
Und eines Tages packte meine Schwester die Koffer zusammen ,ich fragte nicht warum und sah einfach zu.
Tante fragte Lilian trocken: Wohin gehst du?`` Tante sah älter und ziemlich gestresst aus.
Lilian antwortete patzig :``Weg!``
Und dann war sie schon an der Tür.
Und nächste Nacht kam ein Anruf von der Polizei.
Meine Tante ging ans Telefon und ich ging ebenfalls runter um zuhören wer so spät noch anruft.
Ich wusste es wird was schlimmes passieren.
Da fiel der Tante der Hörer aus der Hand und ich wusste bereits die Antwort.
Lilian gibt’s nicht mehr.
Wie es sich herausstellte war sie tot in einer oben ohne Bar aufgefunden worden.
Sie hatte sich die Adern aufgeschlitzt.
Lilian ist gegangen und der schmerz Ist geblieben.
Immer wenn ich nach den Grund für ihren Tod suche .hab ich nur eine antwort.
JAMES sein auftauchen war der Grund Für ihre Veränderung .
Sein Auftauchen war wie ein Stich ins Glück.
Ich versuche meine Schwester
Nicht zu hassen ,doch es klappt nicht immer und wenn ich heute noch manchmal auf der Himmelsschaukel sitze .sehe ich keine Engel .
Ich sehe nur noch mich.
Ganz allein.
Für immer
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Kommentare
cc schrieb am 2007-02-25 17:39:25:
zu lang einfach kein scönes märchen
Sonne schrieb am 2007-02-23 20:57:52:
Wow das ist eine wirklich mitreißende Geschichte,
wieß nicht was ich sonst noch schreiben soll,
also denn
mvlg Sonja
Sonne schrieb am 2007-02-21 17:26:39:
Ja die Geschichte ist echt gut, und hört sich richtig wahr an. Aber vielleicht solltest du noch ein bischen auf Rechtschreibung und Komma setzung achten.
lg Sonja
mondfinsternis schrieb am 2007-02-20 21:15:39:
schön das es dir gefallen hat es ist schon passiert aber nicht mir
Lucie Li schrieb am 2007-02-20 08:14:27:
Das ist ja endtraurig, ist dir das wirklich passiert? Mich hat es jedenfalls zu Tränen gerührt.
Liebe Grüße Lucie
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