Ein Tag in Stuttgart
von
Karidian
Ich war letzten Dienstag in der Landesbibliothek in Stuttgart. Ich bin mit der S-Bahn gefahren, hatte mir aber kein Ticket gekauft, weil ich in der Nacht einen Traum über eine gelbe Katze mit grünen Punkten, die übrigens auf einem Kamel durch die Wiener Oper, welche aber nicht in Wien, sondern in Lausanne stattfinden sollte, jedoch nicht stattfand, da es an dem Tag ziemlich heiss werden sollte und die Oper aus Schokolade gebaut war, welche in der Hitze schmelzen würde, da die Bestandteile nicht hitzetauglich sind, ritt.
Jetzt, da du den Grund verstanden hast, warum ich kein Ticket gekauft habe, möchte ich die Geschichte weiter fortsetzen. Schließlich kam ich in Stuttgart an und wollte mich gerade auf den Weg zur Landesbibliothek begeben, als mich ein drogenabhängiger Operpianist fragte, ob ich einen spanischen Stier mit blau-grünen Socken und einer Milchtüte auf dem Kopf vor zwei Tagen im Berliner Bahnhof ZOO gesehen hätte. Meine Antwort auf diese überaus absurde Frage war natürlich "Ja". Es war aber kein spanischer Stier, sondern einer aus Andalusien und nicht mit blau-grünen Socken, sondern mit türkisen. Der Operpianist, der eigentlich nicht hätte in Stuttgart sein sollen, sondern in Lausanne an der Wiener Oper, die ja leider nicht stattfinden konnte, da sie aus Schokolade besteht, deren Bestandteile keiner allzu hohen Hitze ausgesetzt werden dürfen, da dann die Möglichkeit bestehen könnte, dass sie schmelzen, wollte wissen wo dieser Stier, den er fälschlicherweise als spanischen Stier bezeichnet hatte, obwohl es eindeutig erkennbar war, dass er aus Andalusien stammt, denn nun ist. Ich sagte ihm, dass er mittlerweile in Frankfurt an der Oder gesehen wurde. Er solle einfach dem jungen Fräulein dort folgen (ich zeigte mit dem Finger auf einen alten Mann mit Baskenmütze), die würde in den nächsten zwei Wochen nach Frankfurt an der Oder umziehen, das war eindeutig, denn der alte Mann war halb nackt und trug eine goldene Hornbrille, eindeutig ein Zeichen für Frankfurt an der Oder.
Nachdem ich den Operpianisten abgewimmelt hatte, bekam ich ein Hungergefühl. Ich ging zum nächsten Autohändler und bestellte mir einen Döner. Ich bekam ein scharfen Opel-Vectra mit Zwiebeln aber ohne Soße.
Nachdem ich mein Auto gegessen hatte, flog ich zurück nach Hause, ohne auch nur einen Fuß in die Landesbibliothek zu setzen, denn ich wollte gar kein Buch ausleihen.
von Karidian
Kommentare
Touru schrieb am 2006-03-02 18:35:23:
Ich fand es echt spitze.Zum Lachen ohne groß nachdenken zu müssen, etwas für den Feierabend.Ich warte auf die nächste Geschichte.Tschüß bis bald.
spam@spam.de schrieb:
Ich finds echt klasse und will mehr davon :)
ennosajia@web.de schrieb:
äääääääääääääähhhhhhhhhhhhhhhhhmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm ja, des wird wohl stimmen!*g
nandy@bvbclub.de schrieb:
so ein dreck
Tielyanna@web.de schrieb:
^^ also ich finde es echt lustig. und dein so ein dreck kannste dir sparen. ( ist hier der Thread 'aussergewöhnliches' )
mach weiter soo ^^
blue-girl schrieb:
echt ne lustige geschichte.
sexy-girl@web.de schrieb:
heydu honkipong!!!!!
also ich schnall die geschichtenicht, desshalb is sie voll für'n A****!!!
und ennosajia hatte recht..diese geschichte ist DRECK!!!!! aber richtiger dreck, das ist dann gerkein dreck mehr, sondern eher schweinerei oder schimmel-dreck...
tschüss....
derspaziergaenger@arcor.de schrieb:
manche kennen eben de unwahrheit nech ertrachen...komm, ich schaufel mich auf deen niwo runter, secksigürl
JoBrise@gmx.de schrieb:
Absoluter Nonsens! Grandios!
Tine schrieb:
Das is ja wohl mal saugut! Total witzig und so herrlich sinnlos! Weiter so!!!
Windschwester schrieb:
Das ist so dermaßen sinnlos, das du nur drüber lachen kannst! Aber das ist herrlich getroffen.
Als wäre es von einem Parnoiden geschrieben, der den grünen Männchen, die auf seinem Balkon gelandet sind, regelmäßig grünen Tee mit Pfeffer drin serviert. In rosa Tassen, weil sie das am liebsten mögen.
*lach* ich krieg mich nicht mehr ein....
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